von Jennifer Weidmann

Was hast das Virus dir zu sagen?

Hallo geliebte Seelenrauschen-Freunde,


tja, die Welt befindet sich gerade fest im Griff von Corona. Themen, die noch vor ein, zwei Wochen als wichtig und interessant erschienen, rücken gerade weit in den Hintergrund. Das Virus und seine Auswirkungen machen sich machtvoll in unserem Leben bemerkbar. Jeder einzelne von uns wird sich auf die eine oder andere Art damit auseinander setzen müssen bzw. setzt sich schon damit auseinander.


Jede Krise, ob es eine kleine oder eine große ist, beinhaltet die Chance sich selbst und die eigene Schöpfung wieder ein bisschen mehr zu erkennen, zu durchschauen und gegebenenfalls Veränderungen vor zu nehmen, wenn ich feststelle, dass ich so nicht leben möchte.


Doch bevor wir zu dem Prozess der Erkenntnis kommen, zeigen sich – ich nenne es mal typische menschliche - Verhaltensweisen, um sich nicht selbst und das eigene Leben in der Tiefe anschauen zu müssen. Die Angst vor Veränderung und Wahrhaftigkeit ist manchmal größer als die Angst, im bestehenden System unterzugehen. Verrückt oder? Aber sehr, sehr menschlich.

Eine typische Verhaltensweise ist die


Vermeidungsstrategie


Ich vermeide in die Tiefe zu gehen, in dem ich „Ersatzhandlungen“ vornehme, bei denen ich mir selbst vorgaukeln kann, wie weit ich schon bin, wie erleuchtet, wie lichtvoll, wie angstfrei. Du kannst es vergleichen mit dem „Schönreden“-Verhalten. „Mein Partner geht mir tierisch auf den Keks, aber eigentlich ist unsere Beziehung ganz wundervoll.“ – „Ich bin ständig pleite und habe Existenzängste, aber eigentlich ist mein Leben sonst ganz wundervoll.“ usw.


Also: eine Krise lädt dich ein, bei dir selbst zu schauen. Doch stattdessen meditieren wir in einer Massenmeditation, um das Virus zu vernichten. Wir senden Licht und Liebe in die Welt, anstatt bei uns innerlich wie äußerlich mal eine Bestandsaufnahme zu machen.


Warum das ein wenig fatal ist? Wir vergessen die Macht der Energie. Wenn du über einen Scheißhaufen eine rosa Plüschdecke legst, bleibt da drunter immer noch ein Scheißhaufen. Er wird nicht einfach durch die Plüschdecke zu duftendem Lavendel. Das ist Selbst-Betrug. Du kannst das so machen, es ist menschlich und in Ordnung. Aber nicht, wenn du wirklich eine Krise zum Besten nutzen möchtest.


Wenn wir in eine Meditation gehen (und ich weiß, viele wird das jetzt so richtig nerven, was ich schreibe, und das darf es) und innerlich – ja, ich benutze jetzt bewusst dieses Wort - noch einen Scheißhaufen mit uns herum tragen, weil wir eben nicht in die Veränderung gehen, weil wir uns unser Leben immer noch „schön reden“ - dann ist DAS die Energie, die du mit Licht und Liebe mitschickst. Wenn du aussendest, dann sendest du dein SEIN in die Welt. Und du kannst deinem Ego etwas vormachen, aber deiner Seele nicht. Sie weiß wo du stehst und sie weiß wo es hakt. Sie ist pure Energie und sie gibt sich mit dem, was ist, hinein.


Verstehst du, warum ich daher Massenmeditationen und Licht-und-Liebe-Spektakeln sehr achtsam gegenüber stehe? Abgesehen davon, dass wohl die wenigsten wirklich wissen, warum wir jetzt diese kollektive Seelen-Aufgabe meisten dürfen, halte ich es für ratsam, dass ein jeder bei sich selbst beginnt aufzuräumen. Das heißt, innerlich das Licht anmachen, um zu schauen, wo noch dunkle, dreckige Ecken sind, die jetzt gewandelt werden dürfen.


Deshalb ist Rückzug etwas Großartiges. Gibt er uns doch die Gelegenheit, mal aus dem Hamsterrad auszusteigen und durchzuatmen, um wirklich bei uns anzukommen.

Und ziemlich schnell wird sich zeigen, wo es hakt. Ob es die Beziehung zu unserem Partner ist, zu unseren Kindern, zu uns selbst, zu unserer Wohnung, zu unserer Arbeit, zu unserem Geld, zu unserem Land usw.  Beziehung nimmt hier einen sehr erkenntnisreichen Stellenwert ein. Und da hilft aus Erfahrung keine Licht-und-Liebe-Meditation, sondern wirklich nur die eigene Schöpfermacht. Das heißt, die Bereitschaft anzunehmen wie es ist und der Wille, in die Veränderung zu gehen.


Krisen sind immer auch Chancen. Und nein, die Welt geht gerade nicht unter. Wie im Großen so im Kleinen, wie innen so außen. Und wenn du siehst, was im Großen und im Außen so läuft, würde ich meinen, haben wir verdammt viel im Innen und im Kleinen an Arbeit zu leisten.


Was hat das Virus dir zu sagen? Nimm dir die Zeit. Schau dir deine Ängste an. Hinterfrage deine Ängste. Und frage dich auch, was du wandeln kannst, um Herr über diese Ängste zu werden.


Schreibe sie auf. Alles, was dir jetzt kommt. Schreibe auch auf, was dich jetzt nervt, verunsichert.

 

Schreibe auf, wie du gerne leben möchtest. Welcher Trott sich vielleicht wandeln darf. Male, dichte, youtube. Es gibt gerade so viele Möglichkeiten bei sich selbst anzukommen, um zu erkennen. Vielleicht mag ja der eine oder andere diese Chance jetzt nutzen.

Die zweite Verhaltensweise, die wir jetzt gut beobachten können - gerade wenn du in den sozialen Medien unterwegs bist - ist die


Verschwörungsstrategie


Ehrlich gesagt war ich die letzten Tag das eine oder andere Mal wirklich fassungslos, was ich an Verschwörungstheorien lesen durfte. Das sind so die kleinen Momente, wo ich ins Zweifeln komme, ob wir Menschen es wirklich schaffen, diese besondere Krise zu meistern. Da gehört auch bei mir ganz viel Durchatmen, Zu-Mir-Kommen und Anbindung an mein Seelen-Sein dazu. *lach*


Wenn wir uns in Verschwörungstheorien verstricken passiert eigentlich auf Seelen-Ebene etwas Tragisches: wir geben unsere Schöpfermacht ab. Nein, wir geben sie nicht nur ab, sondern wir geben unsere Schöpfermacht in den Dienst dieser gefangen-nehmenden Geistes-Theorien. Vergiss nicht das erste Kosmische Gesetz: Das Gesetz des Geistes:


 Wir erschaffen uns unsere Realität. Wir erschaffen unsere Realität mit dem, was wir denken, wie wir sprechen, wie wir fühlen und wie wir handeln. 


Bei Verschwörungstheorien machen wir uns selbst zum Opfer. Zu einem Spielball oder einer Marionette von wem oder was auch immer: dem Papst, chinesischen Laboren, der US-Regierung, Außerirdischen, dem System usw. Wir gehen in Resonanz damit. Und wir dürfen uns dann fragen: warum gehen wir in Resonanz damit? (4. Kosmische Gesetz : das Gesetz der Resonanz). Da dürfen wir uns zum Beispiel fragen, wieso wir mit der Opferrolle und der Machtlosigkeit in Resonanz gehen. Wann fühle ich mich machtlos in meinem Leben? Wenn ich glaube, das Opfer von jemandem oder etwas zu sein. Wo übernehme ich keine Verantwortung für mein Leben und dem, was darin geschieht?


Ich weiß, diese Fragen sind nicht sehr beliebt. Denn nicht in die Selbstverantwortung zu gehen und lieber allen anderen da draußen die Schuld zu geben, fühlt sich häufig so viel leichter an. Aber ganz ehrlich: Schuldspiele sind auf Dauer so unglaublich anstrengend und sie bringen einen selbst wirklich kein Stückchen weiter. Weil wir dann immer darauf warten, dass jemand anderes unser eigenes Leben besser machen soll. Das ist jedoch nicht deren Aufgabe.


Die Einladung ist jetzt, dass du erkennst, dass du der Gestalter deines Lebens bist. Und dass das, was wir erschaffen, immer auch eine Wirkung hat – innen wie außen (2. Kosmisches Gesetz: das Gesetz von Ursache und Wirkung).


Die Klimakrise konnte uns Menschen leider nicht eindringlich genug verdeutlichen, dass wir als Kollektiv, und das besteht nun mal aus uns Einzelnen, so nicht weiter schöpfen können. Dass wir lernen dürfen, weiser zu erschaffen, bewusster zu handeln. Ein Virus hat es jetzt geschafft  - für eine kurze Weile (im großen Zeitgeschehen sind ein paar Monate, ja sogar 2 Jahre - nur eine kurze Weile) die Notbremse zu ziehen und uns auszubremsen. Und es liegt jetzt an uns, aus dieser „Watschen“ zu lernen und zu wandeln.


 Kein Weiter-so-wie-bisher, sondern ein achtsamer, rücksichtsvoller, wertschätzender Umgang mit unserem Leben und den einzigartigen Ressourcen, die uns für dieses Leben von Gaia und der Kraft anderer Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – zur Verfügung gestellt wird, damit wir überhaupt sein können, damit wir uns als Seele überhaupt erfahren können.


Was hat das Virus dir zu sagen? Wo handelst du gegen besseres Wissen? Wo weißt du, dass du eigentlich so nicht weiter machen kannst und ignorierst es konstant? Wo bist du kein weiser, liebevoller, wertschätzender, achtsamer Schöpfer deiner Realität? Was darfst du noch ein bisschen besser machen? Ja, wir dürfen jetzt bei uns anfangen. Den Finger nicht mehr nach außen strecken, sondern selbst auf die Nase tippen. Wir wollen das Neue, das Goldene Zeitalter? Dann willkommen: die Zeit der Selbst-Veränderung ruft, gewaltig derzeit.


Und dann zum Schluss gibt es noch eine Verhaltensweise, die


Ignoranz-Strategie


„Corona gibt es nicht. Alles Blödsinn. Es gibt keine Kranken, keine Toten. Alles nur Panikmache, Angstmache, Fake News.“ Wenn du in sozialen Medien unterwegs bist, wirst du das sicherlich auch schon oft gelesen haben in den letzten Tagen. Da werden dann Corona-Partys gefeiert, wird aufgerufen zu sozialem Ungehorsam. Raus gehen, sich versammeln, gegen die Regeln verstoßen, weil es den Virus ja nicht gibt oder er nicht gefährlich ist usw.


Ein verdammt gefährliches Spiel. Und hier zeigt sich etwas, woran die Menschheit als Kollektiv wirklich krankt. Und ich wiederhole es gerne wieder und wieder. Und jeder dem das nicht passt, darf gerne davon laufen, dagegen ankämpfen, sich störrisch verhalten usw. Es Zeit ist, dass wir gewisse Seelen-Werte endlich wieder in unser Leben holen. Dass wir das laut schreiende, sich wie ein ungezogenes Kind verhaltende, viel zu viel Raum einnehmende Ego in seine Schranken weisen. Der Seelen-Wert, welcher endlich wieder Eintritt in unsere Schöpfung bekommen darf, ist die DEMUT.


Ja, wenn du schon eine Weile mit mir gehst, kennst du das Wort. Lebst du es auch? Setzt du dich damit auseinander? Ich hoffe es sehr. Wirklich, ich hoffe es sehr.

So wie der Mensch mit Gaia umgeht, mit den Lebewesen umgeht, mich sich selbst umgeht, mit seiner Schöpfung und der Schöpfung der anderen, zeigt er permanent mangelnde Demut. Nur weil man fast alles kann, bedeutet es nicht, dass man auch alles tun muss. Wir wissen um die Großartigkeit des menschlichen Geistes, aber nicht jeder Gedanke, nicht jede Vision muss auch zwangsläufig gelebt werden. Schon gar nicht, wenn unser Seelen-Gewissen uns doch ganz klar aufzeigt, dass das nicht weise ist, was wir hier tun.


Chemische Waffen, alles in sich hineinstopfen, was kreucht und fleucht, Müll einfach mal in die Natur kippen, vergewaltigen, morden, missbrauchen, demütigen, entblößen, entwürdigen, foltern, in den Krieg ziehen usw. – die Liste kann man leider sehr lange fortführen - sind kein Ausdruck eines erwachten, demutsvollen, wertschätzenden, achtsamen Seelen-Geistes. Es sind unbewusste Ego- Ausdrücke.


Wenn wir wirklich einen Zeitenwandel erfahren möchten, einen Aufstieg der Menschheit (von dem in spirituellen Kreisen so gerne gesprochen wird) dann ist ein jeder von uns jetzt gefragt, wie demutsvoll er eigentlich mit der Schöpfung umgeht, mit seiner kleinen und mit der großen Schöpfung. Wie achtsam gehen wir mit den Ressourcen um? Wie verantwortungsvoll mit unseren Mitgeschöpfen Mensch, Tier, Natur, Gaia?


Wenn wir ehrlich sind, dann merken wir doch, dann fühlen wir doch, dann wissen wir doch, dass wir so nicht weiter machen können. Und wir wissen auch, dass eigentlich ein so viel besserer Mensch, eine so weise Seele in uns steckt. Es ist Zeit sie zu zeigen, Zeit sie zu leben, Zeit an sich zu arbeiten. Erleuchtung ist ein Prozess, der immer weiter geht, immer tiefer und schöner wird.

Was hat das Virus dir zu sagen?

Ich wünsche dir von Herzen reiche Erkenntnisse, trotz allem eine gesegnete Zeit und mögest du gesund bleiben.

Deine Jennifer

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