von Jennifer Weidmann

Phasen der Transformation

Teil 1 - Phase 1 bis 6

Hallo geliebter Urvertrauen und Seelenrauschen Freund,


Transformation bedeutet eigentlich nichts anderes als: Wandlung. Das ist kein Ziel in weiter Ferne in einer nicht absehbaren Zukunft. Wandlung ist unser Leben. Du brauchst doch nur in den Spiegel zu schauen. Siehst du jetzt so aus, wie du vor 20 Jahren ausgesehen hast, vor 10 Jahren? Vielleicht siehst du schon nicht mal mehr aus wie gestern.


Schau auf dein Können. Was konntest du mit 3 Jahren? Mit 10 Jahren? Mit fünfzehn Jahren? Was kannst du jetzt? Deine Beziehungen, deine Freundschaften, deine Berufe, dein Geld, deine Wohnsituation, deine Hobbys usw. alles wandelt sich. Manchmal so langsam und schleichend, dass wir es gar nicht so bewusst bemerken. Aber wir entwickeln uns stetig weiter. Einige mehr, einige weniger. Schritt für Schritt wandeln wir uns. Das heißt: wir sind in einem ständigen Transformationsprozess. Mal sind Transformationsphasen heftiger, härter, schmerzhafter, voller Tränen und Verzweiflung. Manchmal sind sie ganz leicht und luftig, voller Lachen und Freude. Mal heißt es Abschiednehmen, mal heißt es willkommen heißen, mal heißt es Loslassen, mal Festhalten.


Transformation ist Leben, Wandlung ist Leben, Veränderung ist Leben. Wir können die Zeit nicht festhalten und die Uhren anhalten. Es geht weiter, stetig voran und wir entwickeln uns. Ob bewusst oder unbewusst, das liegt in unserer Hand. Regisseur oder Spielball, das ist unsere Entscheidung.


Von der Raupe zum Schmetterling ist immer eine sehr schöne bildliche Darstellung für den Transformationsprozess. ABER ich möchte dich noch mal daran erinnern, dass wir eben nicht in EINEM Transformationsprozess uns zum Schmetterling wandeln, sondern uns Stückchen für Stückchen wandeln. Jedes Stückchen bringt mehr Farbe in dein Sein, jeder Farbklecks steht für einen Durchlauf der Phasen der Transformation. Manchmal sind es vielleicht zwei Farbkleckse zeitgleich, aber es geht nur Stückchen für Stückchen. Wir bringen Licht und Farbe in unser Sein (symbolisch als Schmetterling dargestellt).


Alles ist in uns schon angelegt. Der Schmetterling trägt schon das vollständige Potenzial in sich. Die Farben kommen zum Vorschein, wenn sie angestrahlt werden. Wenn an dieser Stelle das Licht entzündet wird, wir uns selbst-erleuchten. Der Schmetterling leuchtet von ihnen heraus. Das Anleuchten von außen kann uns helfen zu erkennen, was für ein einzigartiges Potenzial schon in uns steckt, aber noch nicht gelebt wird. Das Licht von außen kann uns daran erinnern, was wir noch entfalten können. Aber es gilt von innen heraus die Kästchen auszuleuchten, um in voller Farbpracht strahlen zu können. Das Ziel ist es, letztendlich den gesamten Schmetterling (also wir selbst) zu erleuchten.


Phase 1 – Alles fließt

Beginn und Ende einer Tranformationsphase


Eigentlich gibt es in der Seelenentwicklungsspirale und damit im Transformationsprozess kein Anfang oder Ende. Es dreht sich unaufhörlich. Wo will man beim Rad sagen, dass es beginnt und wo, dass es aufhört. Aber wir müssen ja irgendwo einsteigen und darum nehmen wir die Phase, die sich eigentlich immer am Schönsten und Leichtesten anfühlt. Und zwar ist es der Moment, wo alles fließt. Es ist der Moment bzw. die Phase, wo sich alles irgendwie gerade rund und stimmig anfühlt. Die Emotionen sind friedlich, ruhig. Das ist in der Regel der Moment zu dem wir sagen: „Ach, möge die Zeit doch jetzt einfach stehen bleiben!“ Wir möchten den Moment festhalten, denn wir fühlen, er ist kostbar und einzigartig. Wir fühlen, dass es eben nicht so für immer bleiben wird. Darum ist es auch wirklich wichtig, diese heiligen Momente in vollen Zügen zu genießen. Den Moment nehmen und einfach sein, wenn alles irgendwie gerade perfekt erscheint. Diese Phase der Transformation ist immens wichtig, denn wir brauchen diese Erlebnisse, um nicht aufzugeben. Um zu erkennen, warum wir durch die „Mühlen“ gehen, warum wir manchmal kämpfen und durch den dunklen Tunnel schreiten. Genau für diese Moment des Fließens. Für dieses wundervolle Gefühl des Friedens und das alles so bleiben darf, genauso wie es jetzt ist. Es ist ein bisschen wie die Belohnung für alle Phasen, die man zuvor gemeistert hat. Die man tapfer angenommen und durchleuchtet hat. Hier können wir regenerieren, auftanken, Dankbarkeit entwickeln für unser Sein und unser Leben. Hier fühlen wir, dass Frieden möglich ist und dass es sich lohnt durch das Tal der Erleuchtung zu wandern. Ein kostbarer Moment der Schönheit.

Seelen Spray Selbst-Vertrauen

Urvertrauen / Selbst-Vertrauen

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Urvertrauen / Selbst-.Vertrauen" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung dir selbst zu vertrauen - zu verstehen, dass du Seele bist - zeitlos - geboren aus der Seelenheit und immer mit dieser verbunden - die Einladung deiner Intuition zu folgen, die dich immer weise leiten wird.

Phase 2 - Die Ruhe vor dem Sturm

Man fühlt, dass etwas kommt oder sich anbahnt ohne es genau definieren zu können


Ja, auch der schönste Tag im Paradies findet irgendwann sein Ende. Je mehr du bewusst durch dein eigenes Leben gehst, je mehr du deine Intuition schulst, desto eher wirst du es fühlen, diesen Moment wo die 1. Phase „Fließen“ übergeht in die 2. Phase „Neubeginn“.


Diese Phase wird eingeläutet durch das Gefühl, dass alles gerade still zu stehen scheint. Das Fließen endet. Alles hält inne. Es ist gut möglich, dass immer noch alles schön ist, aber es fließt eben nicht mehr. Es kommt zu einem Ende. Du kannst es ein wenig vergleichen, mit der Stimmung, die man hat, wenn am Ende eines langen wundervollen Sommertages ein Gewitter heraufzieht. Da gibt es einen Moment, wo alles still zu stehen scheint. Alles wird ruhig. Kein Vogel, der mehr singt, keine Insekten, die herumschwirren.


Alles wird ruhig, bevor das Gewitter losbricht. Bevor das Alte endet und das Neue ankommt. In dieser Phase möchte man auf der einen Seite manchmal krampfhaft das Glück und das schöne Gefühl festhalten. Es eben nicht gehen lassen, auch wenn man fühlt, dass der Zenit bereits überschritten wurde und auf der anderen Seite kann sich das Gefühl von Sorge und ja manchmal auch Angst einschleichen, weil man nicht weiß, wie das Kommende ausfallen wird. Welche Kraft das Gewitter mit sich bringen wird.


Man fühlt es kommt etwas und man weiß nicht genau was es ist. Generell ist es ein wenig, als könnte man fühlen, wie das Universum an den großen und kleinen Rädchen stellt und schraubt, um die Visionen, die man in Phase 11 entwickelt hat - dazu kommen wir noch und dann wirst du erkennen wie wundervoll der gesamte Transformationsprozess wirklich ist-, auch Realität werden lassen zu können. Dieses Gefühl, dass eine Veränderung kommt, ist manchmal nur ein ganz kleiner Moment, ein Augenblick und dann ist er wieder vorbei. Es muss auch nicht gleich das Gewitter kommen. Zwischen diesen beiden Momenten kann schon einiges an Zeit vergehen.

Seelen Spray Selbst-Bewusstsein

Neubeginn / Selbst-Bewusstsein

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Neubeginn / Selbst-Bewusstsein" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung den Mut zu finden, das Leben wirklich auszuprobieren, zu erfahren. Den Mut zu finden, Neuland zu betreten und zu seinen eigenen Bedürfnissen zu stehen.

Phase 3 - Unzufriedenheit

Das eigene Sein bzw. den eigenen Wert in Frage stellen


In der dritten Phase fängt man an das Paradies in Frage zu stellen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass dein Leben bisher paradiesisch war. Es geht eher darum, dass es einen Moment im Leben gibt, wo man gefühlt aufhört, einfach so weiter zu machen wie bisher. Gut laufende Beziehungen werden in Frage gestellt. Der Job, der gut bezahlt wird, wird in Frage gestellt, die Beziehung zu den Eltern, Kindern, besten Freuden wird in Frage gestellt. Es ist tatsächlich ein bisschen so, wie anzufangen aufzuwachen aus einem schönen Traum. Ja, eigentlich ist alles gut, ABER…. man fühlt, dass es noch mehr geben muss.


So wie Eva im Paradies gefühlt hat, dass es irgendwie noch mehr geben muss. Diese Phase ist ein wenig heikel, weil man manchmal hier das Gefühl entwickeln kann, man wäre undankbar. Beziehungsweise die Menschen um einen herum, denken, man wäre undankbar. Aber den Wunsch, das, was in unserem Leben an Großartigem noch auf uns wartet, zu ergreifen, bedeutet nicht, dass wir nicht dankbar sind für das, was wir bereits haben.


Auch hier schleicht sich bei vielen gerne die Angst ein. „Wenn ich undankbar bin, wenn ich nach den Sternen greife, dann könnte mir was Schlimmes geschehen!“. Das mag sich vielleicht merkwürdig lesen. Aber das sind Gefühle, die in dieser Phase auftreten können. Wieso wünschen wir uns einen anderen Job, wo wir doch so gut bezahlt werden? Wieso denken wir über andere Partner nach, wo doch alles eigentlich gut läuft in der Beziehung? Wieso gibt man sich nicht einfach mit dem zufrieden, was man hat?


ACHTUNG: die Phasen der Transformation müsse nicht zwangsläufig dazu führen, dass man alles hinschmeißt: den Job kündigt, sich scheiden lässt, mit Freunden bricht usw. Das muss nicht unbedingt die Lösung sein. Es kann gut sein, dass nur die Zeit gekommen ist, aus der bestehenden Partnerschaft noch mehr Wundervolles herauszuholen oder endlich wieder hereinzuholen. Es kann bedeuten, dass man sich in seinem Job einfach noch mehr entfalten möchte, dass man Freundschaften vielleicht ganz anderes leben möchte und das, das mit dem bestehenden Freundeskreis durchaus möglich ist.


Also: Transformation bedeutet nicht unbedingt Bruch mit allem was ist. Aber es bedeutet immer: das der Punkt, den man am Wickel hat, sich verändern wird. Dass dieser Lebensaspekt nicht so bleiben wird, wie er jetzt ist. Dass man sich eine Veränderung herbeisehnt. In dieser Phase befinden wir uns häufig im Kampf zwischen Unzufriedenheit und dem eigenen inneren Anspruch dankbar sein zu müssen, für das, was man hat.


Die Kunst ist hier tatsächlich: die Dankbarkeit zu leben und zeitgleich an der eigenen Schöpfung weiterzuarbeiten, weil man fühlt, dass man noch größer die Flügel ausbreiten kann. Das in einem noch viel mehr Farben schlummern, als man bisher erleuchtet hat. In dem Lebensbereich wo wir anfangen unzufrieden zu werden, beginnt eine neue Runde der Transformation.


WICHTIG: die Gefahr ist groß in dieser Phase den anderen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit zu geben: „mein Partner sagt nicht, das er mich liebt und er zeigt es mir auch nicht“, „mein Chef würdigt überhaupt nicht, was ich alles für die Firma tue“, „meine Kinder sehen gar nicht, wie ich mich für sie aufopfere“ usw. Höre dir dies ruhig an, höre auch in deinem eigenen Transformationsprozess deinen Gedanken zu und wisse, dass nicht der andere Schuld hat an deiner Unzufriedenheit, sondern dass es nur die Kompassnadel ist, die dir anzeigt, wo du dir jetzt neue Farben in deinem Schmetterlingskostüm wünschst.


Wir konzentrieren uns damit bei unserer Transformationsarbeit eben nicht auf den Partner, den Chef, die Kinder, die Eltern, sondern immer auf uns selbst. Was will uns die Unzufriedenheit sagen? Worauf möchte sie uns aufmerksam machen? Wo habe ich meine Farben noch nicht erleuchtet? Was möchte ich sein? Was möchte ich an mir und meinem Sein ändern, um anders leuchten zu können? Die Unzufriedenheit nehmen wir um anfangen zu können neu zu schöpfen, größer zu denken, weiter zu denken, zu erkennen, welche Möglichkeiten das Leben uns noch bieten kann. Wir dürfen nach den Sternen streben und die Unzufriedenheit kann uns hier in Bewegung bringen

Seelen Spray Selbst-Wert

Selbst-Wert

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Selbst-Wert / Kraft" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung an dich und deine Träume zu glauben. Dir es selbst wert zu sein, dass schönste und größtmögliche Leben zu erfahren, welches du dir vorstellen kannst.

Phase 4 - Behüten

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz


In der vierten Phase fängt das Leben irgendwie an zu wackeln. Unser schönes Lebensbild bekommt Risse. Das, was eben noch so vermeintlich sicher und unumstößlich war, fängt an sich aufzulösen. Man fühlt, dass nichts sicher ist. Man fühlt, dass man die schöne Zeit eben nicht festhalten kann, so dass sie ewig währt. Das Leben, unser Leben, treibt uns weiter voran.


Wir betreten neuen, unbekannt Boden und das kann mal mehr, mal weniger verunsichern. Wir kennen das Neuland, welches sich beginnt zu zeigen, noch nicht. Unsere alten Verhaltensmuster, vielleicht auch unsere alten Denkstrukturen funktionieren hier nicht mehr so einwandfrei, wie früher. Das kann tierische Angst machen. Wir sehnen uns nach Sicherheit und Geborgenheit, nach Schutz und Stabilität und plötzlich bricht das alles unter uns weg.


Die Angst kann so groß vor dem Neuen sein, dass man wie wild anfängt um das Alte zu kämpfen, obwohl man ganz tief innen drinnen weiß, dass die Zeit des Alten abgelaufen ist, selbst wenn es unlogisch und irrational ist. Wir versuchen festzuhalten, uns zu klammern an irgendeinem noch so kleinen Zweig, um nicht zu ertrinken. (Dieses Phänomen kannst du übrigens gerade sehr schön auch im großen gesellschaftlichen Zusammenspiel beobachten)


Die Kunst ist es eine innere Sicherheit zu entwickeln, die dich auch durch die beginnende Umbruchsphase begleiten. Die Sicherheit, dass du gut auf dich selbst aufpasst. Denn das ist möglich, in jeder Transformationsphase, in jedem einzelnen Transformationsprozess. Nicht vergessen: wir sind die Schöpfer unserer Lebens, wenn wir bereit sind aktiv die Verantwortung und Gestaltung unseres Lebens zu übernehmen. Dann können wir auch in Zeiten, wo es anfängt zu wackeln, gut auf uns aufpassen. Wir müssen ja nicht blindlings ins neue Land stürmen.


Wir dürfen achtsam Schritt für Schritt den neuen Boden betreten. Wir dürfen zurückschrecken, innehalten, durchatmen, nachdenken, hinterfragen und dabei immer gut auf unser emotionales Wohlbefinden achten. Ja, das hört und liest sich leichter, als es dann in der Praxis umsetzbar ist. ABER: das kann man lernen.


Wenn es wackelt: ruhig bleiben, nicht in Hektik verfallen. Durchatmen, sich sammeln, sich daran erinnern, was man gerade dabei ist zu schöpfen, wo man hin wollte, was man verändert haben wollte im Leben, sich wirklich daran erinnern und so das Zepter des eigenen Reiches an sich nehmen. Ja, es wird wackeln und sich verändern, das ist eine Grundbedingung sozusagen für einen Transformationsprozess und doch können wir die ganze Zeit gut auf uns aufpassen, so dass wir eben nicht abstürzen und uns aus irgendeinem Sumpf wieder herausziehen müssen.


Angst ist sehr real und es ist nicht leicht diese zu überwinden und sich ihr zu stellen. ABER: Angst ist ein schlechter Berater. Sie ist zwar ein emotionaler Aufzeiger, dass hier hingeschaut werden soll. ABER sie ist ein schlechter Berater. Darum: nicht von der Angst leiten lassen, sondern hinschauen. Sich der eigenen Angst stellen und die Angstszenarien durchspielen gedanklich und daraus ein Konzept entwickeln, was man schöpfen möchte, um nicht die Angstszenarien im realen Leben erfahren zu müssen. Das ist absolut möglich, wenn wir den Mut finden uns unserer Angst zu stellen und ihre Szenarien wandeln in Geschichten, die wir viel lieber erfahren und erzählen möchten

Seelen Spray Selbst-Achtsamkeit

Selbst-Achtsamkeit

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Selbst-Achtsamkeit / Kommunikation" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung mit sich selbst achtsam umzugehen. Darauf zu achten, was man über sich selbst denkt, wie man über sich selbst spricht und wie man sich selbst behandelt. Aufbrechen überholter Muster.

Phase 5 - Liebe

Der emotionale Zusammenbruch


Nachdem in Phase vier unser Welt in dem Bereich anfängt zu wackeln, der großer, schöner, weiter werden möchte, bricht in Phase fünf aufgrund des Wackelns unser Kartenhaus zusammen. Das Schöne an dieser Phase ist, dass sie wirklich nur das zum Einstürzen bringt, was eben kein Fundament in unserem Leben hat. Das, was nicht stabil genug ist, um einem Sturm standzuhalten, wird in dieser Phase einstürzen.


Und ja, das ist die Phase, die unglaublich schmerzhaft sein kann, weil sie unser Herz betrifft. Wenn diese Phase eintritt, können wir selten sehen, dass das, was jetzt passiert gut für uns ist, weil es eben reinwäscht. Dasjenige hinfort spült, was einfach keine tragenden Wurzeln in unserem Leben entwickelt hat. Das, was gerade eben so noch gerade stehen konnte, bei jedem Wind schon gelitten hat, und was der Sturm in dieser Phase einfach mit sich reißt.


Diese Phase ist sozusagen auch die Prüfphase des Transformationsprozesses: hat das, was wir aufgebaut haben Bestand? Kann es im Sturm stehen? Ist es tragfähig? Das, was beim kleinsten Lüftchen davon weht, ist nichts, was dich tragen kann, was dir Halt geben kann. Auf einem schwachen Fundament kann man nichts Großartiges aufbauen. Keinen Palast, keine wundervollen, aufragenden Visionen. Es braucht ein stabiles Fundament. Hast du es nicht, wird es in dieser Phase weggerissen. 


ACHTUNG: das bedeutet noch nicht, dass alles vorbei ist. Wir befinden uns in der Prüfphase: Sprich deine Schöpfung in dem Bereich, der jetzt in der Transformation ist, wird auf Herz und Nieren geprüft. Häufig beginnt das mit ZOFF.


Zoff in der Beziehung, am Arbeitsplatz, mit den Eltern, mit den Kindern, mit den Freunden. Das, was vorher vielleicht noch harmonisch lief, ändert sich. Man selbst ändert sich. Man fängt an sich innerlich, aber auch äußerlich Fragen zum eigenen Leben zu stellen. Die Risse in der vorherigen Phase lassen uns tiefer schauen, eben ins Fundament hinein und die Fragen können auftauchen: Ist das die Art Beziehung, die ich führen möchte? Ist das die Art Alltag, die ich leben möchte? Ist das der finanzielle Rahmen mit dem ich glücklich bin? Ist das die Arbeit, die mich erfüllt?


Tausende von Fragen, je nach dem, was du dir gerade anschaust. In dieser Phase werden wir häufig kratzbürstig, von null auf hundert aggressiv und auch frustriert. Es kann sein, dass du tausendmal am Sonntag mit Liebe ein Frühstücksbuffet für deine liebe Familie gezaubert hast und eines Sonntags stehst du auf, bist wieder am Vorbereiten und würdest jetzt am liebsten alles gegen die Wand pfeffern. Es nervt dich, es macht die aggressiv. Du hast keine Lust mehr das zu machen.


Die Liebe ist hierfür plötzlich gegangen. Es kann sein, dass du jahrelang mit Liebe fünf Mal die Woche zur Arbeit gegangen bist. Du hast dich gefreut auf deinen Arbeitsplatz, auf deine Kollegen, auf die Mittagspause mit deiner Freundin, auf den Sport hinterher. Ein wundervoller eingespielter Ablauf. Und es kann passieren, dass du eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit fühlst: Es ist vorbei. Es nervt dich. Wenn du nur an den Arbeitsplatz denkst, bekommst du Krätze. Die Liebe ist gegangen.


Ja, das kann tatsächlich passieren, dass die Liebe von jetzt auf gleich geht. Weil etwas Größeres, Schöneres sich anbahnt hier ihren Platz einzunehmen. Auch wenn wir es noch nicht sehen können. Der Frust und die mangelnde Liebe sind Anzeichen, dass wir uns in dieser Phase der Transformation befinden.

Seelen Spray Selbst Liebe

Selbst-Liebe

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Selbst-Liebe / Liebe" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung eine wundervolle Liebesbeziehung zu sich selbst und zum eigenen Leben einzugehen. Heraus zu finden, was man braucht, um sich selbst und das Leben zu lieben.

Phase 6 -  Beherrschung

Wenn das Korsett aufbricht


In dieser Phase wandelt sich der Zoff, den wir in der vorherigen Phase erleben durften, zu handfesten Auseinandersetzungen. Das muss nicht immer äußerlich sein. Du kannst auch innerlich richtig die Beherrschung verlieren. Diese Phase ist geprägt von Aggressionen und unbestimmter Wut, die irgendwie eine Richtung finden möchte. (Erinnere dich: Aggression ist eigentlich zurückgehaltene Tatkraft. Je bewusster du durch die Transformationsphasen zu gehen vermagst, desto bewusster kannst du die Aggression nehmen und in Tatkraft wandeln, um dieser Transformationsphase gerecht zu werden).


Aber häufig müssen wir erstmal unsere Wut spüren. Die Wut auf unser Leben und die Situationen in denen wir feststecken. Dann gibt es die handfesten Streits mit dem Lebenspartner, mit den Kindern, den Eltern, den Vorgesetzen, der besten Freundin. Wir halten unser ehemals angelegtes Korsett nicht mehr aus. Es nimmt uns die Luft zum Atmen, es schnürt uns ein. Mit unserer Wut können wir es aufbrechen. Uns endlich wieder Luft verschaffen, um tief durchzuatmen. (ACHTUNG: Ja, das geht auch ohne Streit, es geht auch mit bewusster Tatkraft. ABER dazu gehört schon eine gehörige Portion Bewusstheit. Also, sei nachsichtig mit dir, wenn du in einen massiven Streit verfällst. Wir sind Menschen auf dem Lernweg und bei weitem nicht immer perfekt. Aber auf dem Weg der Entwicklung wissen wir es manchmal einfach nicht besser. Wir fühlen nur, dass wir uns sofort Luft verschaffen müssen, wenn wir nicht ersticken wollen an uns selbst.)


Wichtig: erinnere dich immer daran, dass niemand im Außen „Schuld“ daran hat, an dem Leben, welches wir jetzt führen. Wir haben es uns so ausgesucht, wir können es auch wieder ändern. Wir sind in der Lage unser Korsett auszuziehen (ja, was auch mitunter richtig schmerzhaft sein kann, aber der Schmerz geht vorbei und danach können wir endlich wieder tief durchatmen)


In dieser Phase geht es darum uns zu befreien aus den einengenden Korsetts, die wir irgendwann einmal angezogen haben. Dafür braucht es Tatkraft. Es wird niemand von außen kommen und uns aufschnüren. Wir müssen selbst Hand anlegen, wir müssen selbst uns herausholen aus all den alten, überholten Mustern und Verstrickungen in denen wir uns befinden und die uns irgendwie nicht mehr gut tun. Die uns vielleicht klein halten und unterdrücken, die unser Reich einengen und vielleicht sogar die Kraft rauben.


In dieser Phase geht es um die Befreiung aus diesen einst angelegten Mustern. Und ja, die Aggression und Wut kann uns hier ein Wegweiser sein. Nehmen wir noch mal das Beispiel vom Sonntagsfrühstück, welches du jahrelang mit Liebe für deine Familie gemacht hast und plötzlich überkommen dich Aggression und Wut während du es machst. Das bedeutet jetzt nicht zwangsläufig, dass du fortan kein Frühstück mehr für deine Familie machen musst. In der Regel ist es eher ein Weckruf für etwas Größeres.


Vielleicht hast du dich jahrelang insgesamt für deine Familie aufgeopfert und du fühlst den Ruf, dich endlich z.B. beruflich selbst zu verwirklichen. Vielleicht hast du auch vergessen, dich gut um dich selbst zu kümmern und es geht ihr eher um Selbst-Liebe und Selbst-Achtsamkeit. Vielleicht fühlst du dich auch plötzlich wie das Dienstmädchen der Familie, welches wie selbstverständlich für alle da ist, aber umgekehrt niemand für dich etwas tut, dann gehen wir in das Feld Selbst-Wert.


Damit meine ich: die Aggression auf einen kleinen Teil, ist eher der Impuls tiefer zu schauen und zu forschen, welches Seelenentwicklungsfeld zu kurz gekommen ist. Welches Feld jetzt anderes gelebt werden möchte. So kann es gut sein, dass wenn du daran arbeitest, du auch wieder mit Liebe das Frühstück für deine Familie machen kannst oder du wieder ganz entspannt zur Arbeit gehen kannst, du wieder eine harmonische Beziehung mit deinem Partner führen kannst.


Transformationsphasen bedeuten nicht immer Tabularasa und Trennung, es bedeutet „nur“ Veränderung. Und Veränderung ist auf vielfältiger Weise möglich. Damit kommen wir auch schon zur nächsten Phase der Transformation.

Seelen Spray Selbst Macht

Selbst-Ermächtigung

Für diese Phase ist das Seelen Spray "Selbst-Ermächtigung / Macht" ein wertvoller Begleiter. Die Einladung eine wundervolle Liebesbeziehung zu sich selbst und zum eigenen Leben einzugehen. Heraus zu finden, was man braucht, um sich selbst und das Leben zu lieben.

Phase 7 bis 12

Vielleicht möchtest du das Gelesene nun erstmal sacken lassen, nachwirken lassen, um später wieder zu kommen und die nächsten 6 Phasen dir anzuschauen. Aber vielleicht hast du auch Lust, sofort weiter zu lesen. Kein Problem: hier geht es zum 2. Teil der "Phasen der Transformation"

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Teil 2 - Phasen der Transformation

Tauchen wir ein in die Phasen 7 bis 12 eines Transformationsprozesses.

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