von Jennifer Weidmann

Träume rauben lassen

Hallo liebe Urvertrauen Freunde,


nach den letzten beiden Blog Artikeln „Rückkehr der Hexen“ und „Buch der Schatten“ haben sich sehr, sehr viele Frauen bei mir gemeldet. Danke für euren liebevollen und wertschätzenden Austausch mit mir.

Diese Gespräche haben mich auf einen weiteren Punkt aufmerksam gemacht über den ich heute gerne mit euch sprechen möchte: es geht um Träume und wie oft andere Menschen versuchen unsere Träume zu rauben und damit auch noch Erfolg haben.


Das Ergebnis ist  häufig, dass unser eigenes Leben uns frustriert. Wir nicht wirklich glücklich sind und uns irgendwie gefangen fühlen in unserer eigenen Realität, obwohl von außen betrachtet eigentlich alles perfekt und gut aussieht. Innen drin sieht es häufig jedoch ganz anders aus.


Die Kunst ist es unter all den Schichten, die wir über die Jahre angelegt haben, um uns anzupassen, hineinzupassen ins System, uns selbst wieder zu finden. Unseren Seelenplan zu erkennen und dem Ruf unseres Herzens zu folgen.


Ein schönes und interessantes Beispiel hierfür: ich habe mit einer Amerikanerin telefoniert und sie erzählte mir, wie ihre Familie wollte, dass sie unbedingt Anwältin wird. Das war angesehen und Familientradition. Also wurde sie Anwältin – mit einem guten Einkommen, einem schicken Haus, verheiratet, Kinder – so typisch und so klassisch, wie von allen gewollt. Nur nicht von ihr.


Sie brannte aus und verlor die Lust zu leben. Um irgendwas für sich zu tun, machte sie einen online Malkurs und mit dem Malen kam die Erinnerung. Wie sie schon immer Kunst geliebt hat, wie erfüllt sie sich beim Erschaffen ihrer Werke gefühlt hat, wie ihre Familie immer stolz von ihrem „schönen Hobby“ sprach und damit klar machte, dass das kein beruflich akzeptierter Weg sei.


Und dann kam der mutige Sprung: sie gab ihren Anwaltsjob auf und setzte alles auf eine Karte – sie lernte und lernte und lernt immer noch. Doch sie folge ihrem Herzen und malte, malte sich frei aus ihrem Goldenen Käfig und die Tore öffneten sich, sie brauchte nur zwei Jahre um sich einen Namen zu machen in bekannten Galerien. Heute lebt sie von ihrer Kunst. Auch wenn alle, ihre Kollegen, ihre Familie, ihr Partner, ihre Freunde sie alle für verrückt erklärt hatten, dass sie ihren sicheren, lukrativen Job aufgab, um ihren Träumen zu folgen. Das ist eine sehr schöne Geschichte und sehr inspirierend. Wenn ich das hier so schreibe, liest es sich leicht, oder? Aber dahinter steckt unglaublich viel Mut – der Mut auszubrechen- der Mut gegen den Strom zu schwimmen – der Mut gegen die eigene Familie aufzustehen – der Mut auch auf die völlig falsche Karte zu setzen und zu scheitern – der Mut das alte Leben, wie man es zuvor gelebt hat, zu verlieren und nicht zu wissen, was dann dafür kommen mag.


Familiäre Kritik


Als Kind haben wir oft noch ganz viele Träume. Gefühlt scheinen einem noch alle Tore offen zu stehen. Alles ist noch möglich. Und alles ist irgendwie toll. Mal sind wir im Spiel die Lehrerin, dann die berühmte Sängerin, dann die Prinzessin. Wir fließen mit dem, auf das wir gerade Lust haben. Wir würden gar nicht auf die Idee kommen, dass wir zu dick sind, um Ballerina zu werden. Zu ungeschickt, um Chirurg zu sein. Zu dumm, um zu studieren. Zu arm, um zu reisen. Zu klein, um zu modeln. Zu irgendwas, um irgendwas nicht zu machen.


Dafür sorgen sehr, sehr oft – unbewusst oder nicht – die Eltern. Und ob wir ein gutes Verhältnis zu unseren Eltern haben oder nicht – die Mechanismen laufen so unterschwellig und unbewusst – wir wollen eigentlich immer „gute Kinder“ sein und passen uns dem Wunschbild der Eltern in der einen oder anderen Weise an. Wir brauchen als Kinder Eltern, die an uns glauben.  Die uns einladen die vielen Türen der Möglichkeiten zu erkunden, um herauszufinden, wo es uns hinzieht. Doch so viele Eltern haben es selbst auch nicht kennen gelernt. Sie wiederholen das Spiel, welches sie mit ihren Eltern erfahren haben und das Einordnen und das Platznehmen im Hamsterrad ist vorprogrammiert.


Gegen den Willen der Eltern auszuscheren ist häufig der schwerste Prozess. Sich von dem frei zu machen, was Eltern über einen gesagt haben – wenn auch in unbedachten Worten, wie „Pummelchen“, „Tollpatsch“, „was soll nur aus dir werden“, „Solange du deine Füße….“ - ist schwer.


Ewig arbeiten wir, auch als Erwachsene daran, die Anerkennung unserer Eltern zu erlangen. Zu hören, dass sie stolz auf uns sind. Dass sie uns lieben, so wie wir sind. Dass sie uns unterstützen, gleichgültig für welche Berufung wir uns entscheiden. Die Sehnsucht ist sooooooo groß.

So viele Familienaufstellung habe ich gemacht und so oft kannst du es auf genau diesen Punkt herunterbrechen. Wir sehnen uns danach, dass unsere Eltern uns so lieben, einfach so wie wir sind. Keine Ansprüche, keine Erwartungen, keine Anforderungen, kein Liebesaustausch – einfach nur „du bist so toll – ich liebe dich, so wie du bist!“


Es ist so traurig, wie selten, das in der Realität gelebt wird und was das für eine immense Auswirkung darauf hat, wie wir unser Leben gestalten. Wie weit wir abrücken von unserem in uns innenwohnenden Seelenplan und der Berufung, um die Liebe der Eltern zu finden – ja, wieder meistens unbewusst.


Aus diesem Rad auszubrechen ist oft verdammt schwer. Aufzustehen und zu sagen – zu dir selbst- ich gehe jetzt meinen Weg der Erfüllung. Ich realisiere jetzt meine Träume, gleichgültig ob ich damit auf die Nase falle oder nicht – ist vielleicht manchmal die größte Hürde, die wir nehmen dürfen.

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Gesellschaftliche Kritik


Wenn wir anfangen uns vom Elternhaus zu lösen, unbewusst die tiefen Wunden der Eltern-Kind-Beziehung in uns tragend, kommt die nächste „Schlacht“ der wir uns stellen müssen: die Kritik der Gesellschaft. Angefangen bei einem System Schule, welches permanent dabei ist uns zu bewerten. Alles, was ich tue in der Schule, fließt in eine Note ein, die angeblich etwas darüber aussagt, wer ich bin und was aus mir mal werden kann. Es ist für mich persönlich so furchtbar und ich finde dieses Bewertungssystem so schlimm und völlig abstrus. Ich beobachte gerade bei meinen Kindern, wie Freunde von ihnen gestresst sind, aufgrund von Schulangst schon zur Psychotherapie gehen. Echt jetzt? Lehrer, die Druck aufbauen. Eltern, die Druck aufbauen. Belohnungssystem: „Wenn du gut bist in der Schule, dann – bitte passende Belohnung einfügen-!“


Wie ich schon mal geschrieben habe, weder stehen Kinder morgens auf und denken: „Heute bin ich mal so richtig fies zu meinen Eltern!“, noch stehen sie auf und denken: „Heute bin ich mal so richtig schlecht in der Schule!“.


Als Kind sich in der Welt zurechtzufinden ist immer wieder eine Herausforderung. Wir brauchen in dieser besonders fragilen Zeit Zuspruch, Menschen, die uns etwas zutrauen, die uns Wege zeigen, um herauszufinden welche Talente in uns sind, wie wir diese Talente entfalten und fördern können.

Aber Schule und die konstante Bewertung von Lehrer und Eltern formen uns. Es ist nicht leicht als Kind und Jugendlicher so innerlich gefestigt zu sein, das die „gesellschaftliche“ Kritik einfach an einem abprallt. Sie tut weh. Sie verunsichert. Und sie sorgt  u.a. dafür, dass wir viele Träume begraben, um hinein zu passen. Um angenommen zu werden. Um sich nicht ausgeschlossen zu fühlen. Um dazu zu gehören. Um Anerkennung zu bekommen usw. Es gibt viele Stränge, die hier zusammen laufen.


Und beides zusammen die familiäre Kritik und die gesellschaftliche Kritik (Lehrer, Freunde, Partner usw.) laufen zusammen und speisen die Stimme unseres eigenen „Inneren Kritikers“


Innerer Kritiker


Und keiner geht mit uns selbst so vernichtend ins Gericht, wie unser „Innerer Kritiker“. Achtung: der „Innere Kritiker“ nährt sich von der Kritik von außen, baut sich auf, wiederholt, aber er ist auch mitgebracht. Manchmal kannst du deinen Kindern noch so viel Zuspruch geben. Oder vielleicht hast auch du Zuspruch von deinen Eltern bekommen und doch ist die Stimme deines „Inneren Kritikers“ laut und machtvoll. Zur Erinnerung: die Seele speichert „Erfahrungen auf Basis von Gefühlen“ – Ablehnung erfahren, Kritik einstecken müssen, sich ausgegrenzt fühlen – alle das kann auch aus vorherigen Inkarnationen noch auf uns und unser Verhalten wirken.


Die familiäre Kritik und die gesellschaftliche Kritik zu überwinden, ist schon Kunst, aber sich dem „Inneren Kritiker“ entgegenzustellen, ist die wahre „Meisteraufgabe“.


Es geht nicht darum ihn völlig zu verbannen. Sich selbst zu hinterfragen, zu überprüfen, zu erkennen, wo man noch bewusster, noch weiser, noch achtsamer etc. sich entwickeln darf, ist auch gut. Aber es geht darum, sich selbst und seine Träume nicht mehr innerlich fertig zu machen. Niemand kann uns so fertig machen, wie wir uns selbst. Niemand hält uns letztendlich soweit fern von der Realisierung unserer Träume und Wünsche, wie wir uns selbst.


Der Lernprozess oder der Meisterweg ist hier, zu lernen an sich selbst zu glauben. Aufzuhören Bestätigung und Anerkennung im Außen zu suchen. Die Wandlung zur Erfüllung unserer Träume beginnt immer von innen heraus. All die gespeicherten Stimmen der Kritik und Ansprüche von Eltern, von Lehrern, von Partnern, von Vorgesetzten, von Kindern, von Freunden dürfen zur Ruhe gebracht werden – denn dann können wir unserem „Inneren Kritiker“ gegenüber treten, ihm seinen Platz im System der Seelen-Stimmen geben – ihm die Aufgabe erteilen uns sicher zu leiten, uns erkennen zu lassen, wo wir uns noch verbessern können, wo wir uns vielleicht selbst überschätzen und schaden, wo wir noch lernen dürfen, damit wir achtsam und respektvoll unseren Wandlungsweg gehen können. Aber wir geben ihm keinen Raum mehr uns fertig zu machen, uns selbst schlecht zu machen, uns klein zu machen und klein zu halten.


Es liegt an uns, herauszufinden, welche Träume wir realisieren wollen. Was wir ausprobieren wollen. Wo wir unser Leben erweitern wollen. Wie wir unsere Lebenszeit erfüllen wollen, so dass es Freude macht zu leben, morgens aufzustehen sich lohnt, man sich selbst lieben kann und wertschätzt, was man macht.


Oft ist die Reise zu diesem Ort nicht ganz leicht. Können doch viele alte Erinnerungen hochkommen, wo wir uns verletzt gefühlt haben. Wo Worte und Handlungen unserer Eltern, unserer Freunde und Partner, unserer Lehrer uns tief getroffen haben. Aber: wenn wir diesen Menschen, diesen verankerten Stimmen in uns weiterhin die Macht über uns und unsere Handlungen geben, dann sind wir letztendlich nur „Marionetten“ von Menschen (außer unseren Eltern und einigen anderen Ausnahmen vielleicht) denen es letztendlich völlig egal ist, wer du wirklich bist und ob du deine Träume realisierst. Du lebst dann ihre Vorstellung von dir und wie du sein sollst – nicht deine.


Aber die Seele ist hier um sich selbst zu erfahren und nicht ein Spiegel oder Wunschbild der anderen zu sein. Auf deinem Weg der Seelen-Entfaltung wird der Schritt irgendwann unweigerlich kommen, wo du dich und dein Leben auf den Prüfstand stellst, um zu schauen, ob du deine Träume lebst oder einfach „nur“ den Vorstellungen der anderen zu entsprechen versuchst.


Mit Urvertrauen und der Urvertrauen-Akademie, mit den Seelen Sprays und mit Soul Book erfülle ich mir einige meiner Träume. Doch der Rückblick auf mein Leben zeigt mir, wie oft ich versucht habe mich anzupassen, um gemocht zu werden, in Partnerschaften mich verrenkt habe, um geliebt zu werden. Und doch immer leer war. Immer auf der Suche. Mich so oft verloren gefühlt habe. Erst der Ausbruch aus dem Spiel „Ich versuche so zu sein, wie du mich gerne hättest“ hat mich zu mir selbst geführt. Zu meinen Wünschen und zu meinen Träumen von einem erfüllten Leben.


Es war nicht immer leicht. Viele Tränen, viel Schmerz, viele Verletzungen durften liebevoll angeschaut und angenommen werden. Aber jeder Schritt zu dir lohnt sich. Jeder Schritt zu dir ist eine Erfüllung deines Seelenplans. Noch immer, gleichgültig, wie alt du bist, liegen unendliche viele Möglichkeiten vor dir. Du darfst wählen. Du darfst dich ausprobieren. Du darfst dich selbst erfahren.


Nutze diese kostbare Lebenszeit und wenn du nur einen deiner Wünsche, die vielleicht verborgen in dir schlummern, zur Erfüllung bringst, hast du Licht in dein Leben gebracht und bist Inspiration für die, die nach dir kommen. Wir sind alle verbunden und es liegt an uns das Spiel zu wandeln. Unsere Träume sind unsere Träume. Unser Seelenplan ist unserer. Niemand anderes weiß, was du tief in dir fühlst, was du erfahren möchtest. Es ist dein Weg – gehe ihn und wenn nicht jetzt, wann dann?


Alles Liebe und mögest du ein großartiges Leben erfahren. Mögen deine Wünsche Licht in die Welt bringen und dich innerlich bereichern.

Deine Jennifer

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