von Jennifer Weidmann

Corona - du - und dein Leben

Hallo geliebte seelenrauschen und urvertrauen Freunde,


heute gibt es ein paar Gedanken und Impulse zum derzeitigen Geschehen in der Welt. Warum mir das wichtig ist? Weil ich ein Phänomen beobachte, welches die Menschen gerne anwenden: sie bleiben an der Oberfläche und betreiben Symptombekämpfung.


Meine Einladung ist es aber in die Tiefe zu gehen. Ich habe es ja schon mal erwähnt und jetzt mit Corona kann man es wieder beobachten: Das Schreien der Egos – wer hat recht, wer weiß es besser, wer handelt am schlausten usw- ist, wie beim Thema Klimawandel, Rechtsextremismus usw, wieder ein Mal enorm laut. Die Ängste von Menschen werden platt gewalzt mit plakativen Aussagen, es sei sowieso alles Panikmache.


In Situationen, in denen das Außen so extrem laut wird und sich wie wild gebärdet, empfinde ich es immer als Einladung ganz ruhig und leise zu werden, damit ich die weise Stimme der Seele und ihre wertvollen Impulse wahrnehmen kann.


Ein weiteres Phänomen, welches wir gerade beobachten können, ist die Haltung sehr vieler Menschen, ja auch in der spirituellen Szene, die sich außerhalb des Geschehens stellen und meinen das alles hätte mit ihnen nichts zu tun. Der Klimawandel, der Rechtsruck, Corona hätte mit ihnen nichts zu tun. Es ist ein wenig wie ein spirituelles Kopf in den Sand stecken. Und so lange wir diese Haltung einnehmen, lassen wir unsere Schöpfermacht liegen.


In meinen Augen ist es Zeit, dass wir anfangen zu erkennen, dass wir immer, wirklich immer ein Teil des Ganzen sind. Wir nehmen uns selbst, als Einzelseele wahr und vergessen sehr oft, dass wir ein wertvoller Teil eines großen Kollektivs sind. Gemeinsam erschaffen wir das, was wir in der Welt sehen durch unsere einzelnen Schöpfungen.


Daher reite ich ja auch so gerne auf den Kosmischen Gesetzen herum. Denn genau in solchen Augenblicken ist das Verstehen oder Auseinandersetzen mit diesen Gesetzen Gold wert.  Erinnere dich: wie innen, so außen – wie im Großen, so im Kleinen.


Wir sind verbunden mit allem, was ist. Daher geht es uns auch etwas an. Derzeit empfinde ich das große Thema mit dem wir uns alle derzeit konfrontiert sehen: Grenzen. Und das seit Beginn der neuen Zeitrechnung 2012. Flüchtlingskrise, Klimawandel, Globalisierung und Corona – alles hat mit Grenzen zu tun. Der Rechtsruck hat das Bedürfnis Grenzen zu verstärken und sich stärker abzugrenzen, doch die Geschehnisse der Zeit, seien es Flüchtlinge, das Klima oder ein Virus, zeigt uns, das Grenzen eine Illusion sind. Wir können uns nicht ausnehmen aus dem System. Das Klima wandelt sich, gleichgültig, ob du in Deutschland bist oder in Brasilien. Doch das, was in Brasilien passiert, wird Auswirkungen auf Deutschland haben und umgekehrt. Einem Virus ist es gleich, ob es in Deutschland wütet oder in China und wieder werden wir die Auswirkungen gegenseitig merken.


Weil wir verbunden sind – wie im Großen, so im Kleinen. Wir sind ein Seelen-Kollektiv und die Zeit lädt uns ein, dies wirklich zu erkennen und zu verstehen. Die Einladung der Neuen Zeit ist in meinen Augen nicht, möglichst wenig mit der Welt zu tun zu haben und möglichst schnell wieder von der Erde wegzukommen (das Spiel spielen wir viel zu lange: der Fokus auf das Jenseits ist sehr beliebt in den großen Welt-Religionen) – sondern, endlich mal wirklich anzukommen.


Anzukommen hier auf der Erde, anzukommen in deiner Inkarnation, anzukommen in deiner Realität und zu erkennen, dass du eine Seele bist, die inkarniert ist, um zu schöpfen und diese Schöpfung dann zu erfahren in ihren Auswirkungen. Um zu ändern, wenn du fühlst, dass die Auswirkungen nicht dem entsprechen, was du erfahren wolltest. An deiner Schwingungsfrequenz zu arbeiten, um mit Energien in Resonanz gehen zu können, die deinen Erfahrungsvorstellungen mehr entsprechen. Bereit sein dich stetig zu wandeln, damit es dir gut geht, damit es dem Planeten und dem, was sich darauf befindet gut geht.


Unsere Maßlosigkeit, unsere Verantwortungslosigkeit, unsere Missachtung von Grenzen, die Ausbeutung, die Rücksichtslosigkeit usw. werden uns derzeit – ja, man kann fast sagen, um die Ohren gehauen. Aber nicht um uns zu bestrafen, sondern um uns aufzuwecken. Damit wir erkennen, damit wir unsere Schöpfung erkennen und anfangen können zu wandeln, damit wir als Kollektiv daran arbeiten können ein Sein zu kreieren in dem es allen gut geht.


Daher bringt es in meinen Augen auch nichts, wenn wir die Arme verschränken und meinen, „alles Panikmache – das geht mich nichts an“ – als Teil der Schöpfung geht es uns gewaltig etwas an.

Und ich möchte dir dafür ein paar Gedanken und Anregungen mitgeben, denn das Kollektiv wandelt sich durch die Wandlung des Einzelnen. Daher bist du segensreich und du hast es in der Hand das Zünglein an der Waage zu sein.


Wie? In dem wir anfangen uns mit „Grenzen“ auseinander zu setzen. Dabei nicht vergessen: vielleicht magst du so ehrlich wie möglich zu dir selbst sein. Denn letztendlich ist der Einzige, den wir „bescheißen“ können, wir uns selbst, wenn wir uns selbst etwas vormachen. Sich selbst etwas vormachen bringt uns auch leider nicht einen Schritt weiter, sondern lässt uns im Scherbenhaufen stehen.


Ich  möchte dir jetzt gerne ein paar Fragen mit auf deinen Weg geben, vielleicht magst du sie nehmen und dir Gedanken darüber machen, um zu erkennen, um zu wandeln, um das Kollektiv bei der Transformation zu unterstützen.


Wie geht es dir mit dieser – deiner – Inkarnation?

Wie ich schon geschrieben habe, empfinden sehr viele, häufig spirituelle Menschen, das Leben als Last, als Mühsal. Etwas, was man möglichst schnell hinter sich bringen möchte, um bloß nicht wieder geboren zu werden. Bloß nicht wieder kommen zu müssen. Merkst du es? Es ist schwer mit so einer Einstellung Lichtvolles zu schöpfen. Denn du speist deine Schöpfung immer mit der wahren Energie dahinter. Immer. Im Vedischen gibt es die schöne Anregung, dass derjenige die Speisen zu bereiten sollte, der gerade am ausgeglichensten ist, am friedlichsten, am liebevollsten, weil das die Energie ist, die in die Speisen fließt, die die anderen nährt. Dies kannst du auf alles, was du tust übertragen. Du speist mit deiner Energie das System und deine Schöpfung und alle, die damit in Berührung kommen.


Letztendlich ist natürlich die Einladung, wenn es dir nicht gut geht mit dieser Inkarnation, Mittel und Wege zu finden, dies zu wandeln. Wie sähe für dich ein schönes, erfüllendes Leben aus? Was müsste sich dafür in deinem Leben wandeln? Und welche Schritte kannst du jetzt gehen, um diese Wandlung einzuleiten?


Zu häufig ergeben wir uns einem Status Quo von „das kann ich sowieso nicht ändern“. Du negierst damit deine eigene Schöpferkraft. Wir können so viel ändern, wirklich so viel. Es ist eher die Angst vor Veränderung, die uns zurück hält, mutig neue Schritte zu wagen. Die Angst vor Verlust, die Angst vor Fehlern, die Angst zu versagen, die Angst, dass es dann doch nicht so schön ist, und vielleicht sogar die Angst, dass das Leben doch schöner sein könnte, als man bisher dachte und man es dann nicht mehr loslassen möchte. Die Angst sich wirklich auf das Leben einzulassen und sich hinzugeben. Man könnte ja verletzt werden.


Wie geht es dir mit Grenzen?


Grenzen ist ein so großes Thema – ein unglaublich großes Thema. Aber letztendlich gibt es auf dem spirituellen Weg die Erkenntnis, dass alles Energie ist und Energie nun einmal grenzenlos. Grenzen sind Illusion. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir ungeschützt allen Energien hilflos ausgeliefert sind. So ist es nicht. Aber es ist wichtig an irgendeinem Punkt auf deinem Seelen-Entwicklungsweg zu verstehen, dass es keine Grenzen gibt. Wir sind mit allem, was ist verbunden. Wir sind Eins. Ein jeder von uns ein Teil eines großen Ganzen, dass sich ständig neu erfährt. Die Geschehnisse in der Welt zeigen uns gerade ganz deutlich, dass Grenzen eine Illusion sind, nur eine Definition. Und Energien immer Auswirkungen haben. Wenn in Brasilien der Regenwald abgeholzt wird, hat das Auswirkungen auf die ganze Welt und damit auch auf unsere Seelengemeinschaft. Wenn in China ein Virus ausbricht, hat das Auswirkungen auf die ganze Welt. Das dürfen wir jetzt mehr verstehen lernen. Verinnerlichen. Die Bedeutung erkennen.


Energien, die wir in die Welt geben, haben Auswirkungen auf das ganze System. Darum erübrigt sich auch die Frage: Warum sollte ich kleines Rädchen etwas ändern, es ändert doch nicht im Großen! Doch tut es – immer. Auch wenn wir die Auswirkungen nicht unmittelbar wahrnehmen, verändern wir konstant das Bild der Welt durch unser Sein.


Wer möchtest du Sein

Vielleicht immer wieder die essentiellste Frage: Wer möchtest du Sein? Und wie möchtest du dich in dieser Welt, in dieser Inkarnation erfahren?


Spiritualität ist nicht nur „blabla“, „Licht und Liebe-Geschwurbel“ und „imaginäre Gespräche führen“, sondern handfeste Schöpfungsarbeit an uns selbst und unserer Realität, mit der Basis von genau dieser Frage: Wer möchtest du sein? Und wie möchtest du die Welt erfahren?


Und diese Fragen können wir uns in jedem Augenblick unseres Lebens stellen bei allem, was wir tun. Und mal tritt vielleicht das Thema „Liebe“ in den Vordergrund, ein anderes Mal das Thema „Erfüllung“ und dann „Gesundheit“ – wir sind im ständigen Schöpfungs- und Selbst-Erkennungsprozess, als Teil einer großen Schöpfung. Wenn wir mit dieser Fragen: Wer möchte ich Sein? Im Hinterkopf durch unser Leben gehen, gehen wir einen aktiven Erwachungsprozess.


Denn ganz oft werden wir sicherlich erkennen: Moment mal, so  möchte ich gar nicht sein! Ich möchte nicht eine wilde Furie sein, die ihren Mann erzieht. Oder ich möchte nicht die unfreundliche Kundin sein, die die Kassierin anscheißt, nur weil ich gerade gestresst oder ungeduldig bin. Ich möchte keine Unterstützerin für Massentierhaltung sein, nur damit ich 2 Minuten lang ein Steak in mich hinein schaufeln kann.  Ich möchte keine Welt kreieren und erfahren in der die Umwelt zerstört wird, in der Menschen tagtäglich verhungern und ertrinken, es aber vermeidbar wäre. In der Menschen leiden, Tiere leiden und die Natur leidet. Meine Vorstellung vom Leben als großes Seelen-Gemeinschaft ist eine andere.

 

Und dann können wir uns fragen: wer möchte ich stattdessen sein? Achtsam, respektvoll, rücksichtsvoll, mich selbst liebend und wertschätzend, lichtvoll. Welche Energie, welchen Seins-Zustand möchte ich einspeisten in das große Bild der Weltgestaltung?


Es gibt so viele, so verdammt viele Seins-Möglichkeiten und aus allen können wir wählen und alle können wir sein, um damit Erfahrungen zu machen und uns zu fragen: war es das? Ist es wirklich das, was ich erfahren möchte oder geht es auch noch anders? Und je nach dem, wähle ich neu oder bleibe so, wie ich bin. Das ist aktive Schöpferkraft und weißt du was: sie darf so richtig Spaß und Freude machen. Keine Last, keine Qual, keine Mühsal, sondern hammergeile Selbst-Verantwortung über dein Leben und deine Realität.


Und all das, all diese Betrachtungen, all das Hinterfragen, können durch globale Geschehnisse ausgelöst werden. So ende ich, wie ich angefangen habe.


Die Einladung dich selbst als Teil der Welt zu verstehen, als Teil eines großen Seelen-Kollektivs, welches am ständigen Erschaffen und Schöpfen ist, um sich selbst zu erfahren. Welches Teil möchtest du sein? Stelle dich hinein ins System und lebe endlich. So richtig. So richtig bewusst. So richtig lichtvoll. So richtig voller Leben und Liebe. Du hast doch nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen, wenn wir an die Seelen-Arbeit und die Licht-Arbeit gehen.


Das Außen ruft uns zu: Sieh mich, erkenne dich in mir und durch mich. Ist es das, was du sein und erfahren möchtest? Und wenn nicht, dann wandel, schöpfe aus den unendlich vielen Möglichkeiten, sei lichtvoll, denn das ist die Energie, die die Welt und das Seelen-Kollektiv speisen wird.


Ich wünsche dir einen großartigen Schöpfungsweg. Wir sind verbunden – immer

Deine Jennifer


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