#1 Tipp zur Selbst-Befreiung

Du brauchst keine Entschuldigungen (Ausreden), um etwas zu tun oder nicht zu tun
#1 Tipp auf dem Selbst-Befreiungsweg - Wahrhaftigkeit

Hallo geliebte Seelenrauschen Freunde,nach zwei Wochen intensiven Einzelcoaching ist es mir ein Bedürfnis mit euch ein wenig in den Prozess der Selbst-Befreiung einzutauchen.  So viele meiner Klienten tragen derzeit genau dieses Thema in sich: sie haben das Gefühl keine Luft zum Atmen zu haben, sich eingeengt zu fühlen, sich gefangen zu fühlen, nicht weiter zu kommen, gegen Windmühlen zu kämpfen und sie sehnen sich so sehr nach dem Gefühl frei zu sein – daher lass uns doch ein wenig gemeinsam die ersten Schritte auf diesem Weg gehen.

Wir dürfen lernen uns frei zu fühlen, unabhängig zu fühlen, ja verantwortlich für uns und unser Leben zu fühlen. Auf dem Befreiungsweg ist es essentiell wichtig, dass wir anfangen zu uns zu stehen, zu unseren wahren Bedürfnissen, zu dem, was wir brauchen, um uns erfüllt zu fühlen, gut zu fühlen, um gute Energien in unser Leben zu ziehen.

Der erste Schritt, den wir nun gehen, ist der, der Wahrhaftigkeit. Damit fängt alles an: du darfst immer, in jedem Augenblick zu dir selbst wahrhaftig sein. Und du darfst zu dieser Wahrhaftigkeit stehen ohne dich entschuldigen zu müssen und ohne, dass du Ausreden erfindest.

Was meine ich damit?

Als wir Kinder waren hatten wir eigentlich alle diese Wahrhaftigkeit noch in uns. Und weißt du wie sie sich gezeigt hat? In einem einzigen Wort: DARUM!

„Warum ist du deine Bohnen nicht?“ – „Darum!“

„Warum willst du denn nicht mit den Nachbarskindern spielen?“ – „Darum!“

„Warum willst du nicht zur Schule gehen?“ – „Darum!“

Und: wie gut seid ihr mit dem „Darum!“ durchgekommen? Von den wenigsten Erwachsenen wird ein „Darum“ akzeptiert, oder? Es kommt dann ein „Das ist keine Begründung!“, „Das ist keine Aussage oder Satz!“, auch gerne „Das reicht mir nicht als Erklärung!“

Doch es reicht völlig als Erklärung für ein Kind. Eigentlich. Aber was lernen wir als Kind? Dass unser Gefühl warum wir etwas machen wollen oder nicht machen wollen, nicht reicht. Wir müssen es begründen, wir müssen es erklären, auch wenn wir dafür gerade keine Erklärung haben, sondern „nur“ ein Gefühl. Also fangen wir – den Erwachsenen zu liebe – häufig aus Zwang- Entschuldigungen, Erklärungen oder Ausreden zu finden.

Häufig noch ehrlich, versuchen wir zu erklären, warum wir etwas nicht wollen: „Die Bohnen schmecken nicht!“ – „Die Nachbarskinder sind komisch!“ – „Die Schule ist langweilig“ – also machen wir, was von uns verlangt wird und was passiert dann? Dann kommen die Eltern uns sagen gerne so Sätze wie: „Stell dich nicht so an!“ – „Sei froh, dass du dass überhaupt hast: dass du zur Schule gehen darfst, dass du was zu essen hast, dass du jemanden zum Spielen hast usw.“ – wieder werden unsere Gefühle und unsere Erklärung dazu „runtergemacht“.

Um in diesem Spiel zu überleben, fangen wir dann an uns eine neue Strategie auszudenken: Entschuldigen und Ausreden.

Wir möchten die Bohnen nicht essen, weil wir danach immer ganz dolle Bauchkrämpfe bekommen (was zunächst eine Ausrede ist, wenn wir das aber oft genug gesagt haben, irgendwann sich zu unserer Wahrheit wandeln kann)- in die Schule können wir heute nicht gehen, weil wir ganz dolle Kopfschmerzen haben und mit den Nachbarskindern können wir heute nicht spielen, weil wir noch ganz viele Hausaufgaben machen müssen usw.  – wir lavieren uns damit durch unser Leben und behalten diese Überlebensstrategie bei, auch als Erwachsener.

Achtung: ich persönlich halte es als Erwachsene auf dem Erleuchtungsweg als essentiell wichtig immer wieder bei  mir selbst zu schauen, warum ich etwas vielleicht nicht machen möchte, weil hier ganz viel Erkenntnispotenzial liegt. Warum will ich nicht zur Party meiner besten Freundin? Warum will ich am Montag nicht zur Arbeit gehen? Warum will ich mit meinem Partner keinen Sex haben? Usw. Es ist wichtig hier hinzuschauen.

ABER: Wenn wir gerade das Gefühl haben, es nicht zu wollen – dann dürfen wir zu diesem Gefühl stehen. Einfach so. Ohne dafür eine Entschuldigung oder eine Ausrede zu finden. Wir müssen der Freundin nicht vorgaukeln, wir hätten zu viel zu tun, dem Freund wie hätten Kopfschmerzen usw.

Wir dürfen sagen: Es fühlt sich für mich gerade nicht stimmig an – ja, wir dürfen auch Notlügen benutzen, weil ein Arbeitgeber selten diese Aussage akzeptieren würde  (da sind wir wieder im Kind/Erwachsenen Verhältnis) – aber wichtig ist: dass wir erkennen, dass wir gerade eine Notlüge benutzen und uns dann die Zeit nehmen wahrhaftig zu uns selbst zu sein: Warum benutze ich eine Notlüge. Warum ist das „Ereignis“ so schrecklich (wie montags zur Arbeit gehen), dass ich eine Notlüge benutzen muss, um dem entfliehen zu können.

Die Wahrhaftigkeit lädt uns ein uns selbst und unsere Gefühl wahrzunehmen, dazu zu stehen, und wenn sie uns nicht gut tun, so lange neue Entscheidungen zu fällen, so lange neue Wege zu gehen, bis es uns gut geht.  Und ja, dass dürfen wir.

Wir denken immer zu schnell, wir dürfen uns nur einmal neu entscheiden und dann muss es aber auch gleich das Richtige sein. Und wieder nehme ich hier gerne das Beispiel eines Lebensbuffet: stell dir vor du gehst du einem All-you-can-eat-Buffet und du dürftest nur einmal wählen- wie bescheuert wäre das. Natürlich wirst du häufiger deinen Teller füllen und vor allem von dem nehmen, was dir richtig gut schmeckt und nicht immer wieder etwas auffüllen, wo von dir schlecht wird. Das wäre doch verrückt, oder?

Warum machen wir das denn immer wieder, wenn es um viel wichtigere Entscheidungen in unserem Leben geht. Warum denken wir, dass wir immer sofort wissen müssten, womit wir unser Geld verdienen möchten? Wissen müssten, wo wir leben möchten? Wissen müssten, welche Hobbies wir machen möchten?

Wir dürfen uns ausprobieren. Das Lebensbuffet ist voll mit Wahlmöglichkeiten – wir brauchen nicht dreißig Jahre lang das Gleiche machen, wenn es uns nicht gut tut, nur weil dahinter eine verquerte gesellschaftliche Gedankenkonstruktion verborgen liegt, dass man nur einmal wählen darf und dann muss es für immer halten: die Ehe, die Ausbildung, die zum Beruf führt, die Freundschaften, die Wohnung usw.

Leben ist Veränderung, so wie unser Geschmack sich verändert, so verändern sich auch unsere Bedürfnisse und zu diesen dürfen wir wahrhaftig immer mehr stehen ohne Ausreden, ohne uns dafür entschuldigen zu müssen.

Ein „Darum!“ ist eine vollständige Antwort. Und dann dürfen wir diesem „Darum“ auf unsere Art und Weise begegnen, um herauszufinden, warum es so ist. Warum wir etwas nicht machen wollen, und was wir stattdessen lieber machen würden. Ja, und dann kann es durchaus sinnig sein mit den Menschen in unserem Leben in eine ehrlich Kommunikation zu gehen, um Lösungen für unser „Unwohlsein“ zu finden. Sprich, wenn ich mich nicht gerne mit meiner Freundin treffe, dann macht es doch Sinn dem auf die Schliche zu kommen und es ehrlich zu kommunizieren, als immer neue Ausreden zu erfinden. Wenn ich mit meinem Partner nicht gerne Sex habe, genauso. Wenn ich nicht gerne zu meinen Eltern gehe auch. Das heißt nicht, dass die andere Seite immer versteht, warum es uns geht. Es heißt auch nicht, dass sie tun müssen, was wir gerne hätten, damit die Situation sich ändert. Aber es heißt, dass du anfängst wahrhaftig zu dir selbst und deinen Bedürfnissen zu stehen – ein unglaublich wichtiger Schritt im Prozess der Selbst-Befreiung.

Wir sind frei – und vergessen es immer wieder. Wir sind nicht gefangen: Du kannst dich neu bewerben, wenn dir dein Job nicht gefällt. Du darfst neue Beziehungen eingehen, wenn du in deinen jetzigen leidest. Du darfst den Kontakt zu Menschen abbrechen, wenn dir die Begegnungen nicht gut tun – Du darfst weiter gehen, wenn es dir dort, wo du jetzt stehst, nicht gefällt. Du darfst es aber auch ansprechen: mit deinem Partner, deinen Freunden, deinen Kindern, um gemeinsam einen Weg der Wandlung zu gehen. Wir müssen nicht immer alles abbrechen.

Stell dir einmal diese Situation vor: deine Freundin möchte sich mit dir treffen – du fühlst, du willst nicht und sagst ab, weil du „angeblich“ krank bist- du forscht nach und stellst für dich fest: du möchtest dich nicht mit deiner Freundin treffen, weil sie immer so anstrengend ist, sich immer in den Mittelpunkt schiebt und du keinen Raum findest für dich und deine Themen. Diese Situation wird sich nicht ändern, wenn wir hier nicht ehrlich ins Gespräch gehen, sondern immer mit Entschuldigungen absagen. Vielleicht wird die Freundschaft nicht bestehen bleiben, wenn wir es ansprechen, aber ohne Ansprechen hat sie schon keinen Bestand mehr. Und so kannst du es für alle Menschen und Situationen in deinem Leben anwenden.

Dafür brauchst du keine Entschuldigungen – keine Krankheiten, keine Lügen, keine Ausreden, kein Schön Reden- du bist frei- du darfst so fühlen, wie du fühlst und du darfst dich und deine Gefühle wahrnehmen, ernst nehmen und ihnen folgen. Du darfst dich auch immer wieder selbst hinterfragen, um dich in diesen Prozessen zu erkennen und dich zu verstehen – aber du brauchst dich für niemanden zu verrenken. Du darfst dich verrenken, du darfst auch Ausreden benutzen, Entschuldigungen finden usw. ABER: im Selbst-Befreiungsprozess ist es wichtig, dass du erkennst, was du da gerade tust. Sonst besteht die Gefahr, dass du gefangen bleibst in deinem selbst aufgebauten Hamsterrad.

Freiheit ist ein Seinszustand. Wir sind frei, ja und wir können uns auch frei fühlen. Aber wir sind es – immer- es liegt an uns, ob wir diese Freiheit anwenden und nutzen. Wenn wir uns nicht frei fühlen und es uns damit nicht gut geht, dann dürfen wir schauen, was wir ändern dürfen, um uns frei zu fühlen. Wo wir Entschuldigungen, Ausreden, Schön Reden, Verstecken etc durchschauen dürfen, um uns wahrhaftig wahrzunehmen.

Ja, wie immer es ist ein Prozess. Ein Weg der Selbst-Entdeckung. Und weißt du was: es darf Spaß bringen sich hier selbst zu entdecken. Wie ein Abenteurer in die eigene Gefühlswelt eintauchen, um sich dort zu finden und zu erkennen.

Seelenarbeit darf Freude machen – darf spannend sein – wir dürfen uns erlauben immer wieder neu zu wählen, um uns zu entdecken, auszuprobieren, selbst kennen zu lernen. Das ist damit gemeint, wenn wir davon sprechen in unsere Größe zu gehen: wir dürfen uns selbst finden und das tun wir durch Erfahrungen, die Kraft unserer Entscheidungen, dem Fluss unserer Gefühle folgen und immer mehr zu wählen gute Gefühle und gute Erfahrungen in unser Leben zu holen und aus den „schlechten“ zu lernen und uns selbst zu erkennen.

Seelenarbeit darf großartig sein – denn das ist, was wir sind: Seele – im Prozess sich selbst zu erkennen, sich selbst zu erfahren, zu schöpfen, zu erschaffen, um ein großartiges Leben zu führen.

Schön, dass du heute ein bisschen mit mir in dieses große Thema eingetaucht bist.Wenn du Lust hast mehr einzutauchen in die Seelen-Arbeit, freue ich mich dich in unserer urvertrauen online Akademie begrüßen zu dürfen oder vielleicht magst du eins unserer wundervollen Seelen Sprays ausprobieren, um mehr in die Seelenweisheit einzutauchen.

Lass uns gemeinsam unsere Leben bunt und wundervoll machen. Vergiss nicht: du bist frei zu sein, wer du sein möchtest und immer wieder neu zu wählen, welchen deiner Ausdrücke zu nun erfahren möchtest.
Die Welt liegt dir zu Füssen. Mach was draus oder nicht – deine freie Entscheidung.

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Selbst-Achtsamkeit 10 einfache Tipps um bei dir anzukommen

Selbst-Achtsamkeit – 10 einfache Tipps, um bei dir anzukommen und in deiner Größe zu bleiben

Sicherlich bekommen wir in unserer Kindheit gelehrt, dass wir achtsam sein sollen, bei einer heißen Herdplatte, beim Überqueren einer Straße, beim Planschen im See. Alles, was uns körperlich schaden oder gar töten könnte, darauf sollen wir achten.Aber wie sieht es aus mit „Schäden“ im emotionalen und psychischen Bereich? Wurde uns beigebracht darauf zu achten?

 Als Mutter eines Asperger Sohnes kann ich ein Lied davon singen, wie „das System“ versucht Kinder „systemkonform“ einzunorden. Solange es keinen körperlichen Schaden nimmt, hat man sich anzupassen. Und wenn man Eltern hat, die das System nicht hinterfragen, dann werden du, ich und alle anderen einfach in diese Richtung hin erzogen.Gleichgültig ob der Mensch dir gegenüber sympathisch oder unsympathisch ist, du hast ihm die „gute“ Hand zur Begrüßung zu geben. Gleichgültig, ob ein Lehrer gerecht oder ungerecht ist, er „verdient“ Respekt und man hat sich zu benehmen. Es ist nicht wichtig, ob man Tante Erna und Onkel Wilhelm mag, wenn man eingeladen ist, dann geht man auch hin, ob man sich dabei gut fühlt oder nicht, ist nicht relevant. Ich denke, wenn du anfängst darüber nachzudenken, werden die selbst hunderte von Beispielen einfallen aus deiner Vergangenheit, wo du Dinge machen musstest, obwohl du gefühlt hast, dass das jetzt nicht gut für dich ist.

Das Ende vom Lied, wir fangen an unsere Selbst-Achtsamkeit zu ignorieren, zu überspielen, vielleicht schön zu reden. Wir gehen dadurch ständig über unsere emotionalen Grenzen und merken es vielleicht erst, wenn die große Depression und der Zusammenbruch da sind.Das Richtmesser für unsere Selbst-Achtsamkeit ist unsere Intuition. Sie kann uns sicher durch den Fluss unseres Lebens leiten. Und jetzt kann jeder sich mal melden, der als Kind oder Jugendlicher gelernt hat mit seiner Intuition zu arbeiten: vielleicht von den Eltern, in der Schule, in der Berufsausbildung… So gut wie keiner wird sich jetzt melden. Das ist eine der großen Aufgaben von Seelen-Coachs und spirituell arbeitenden Menschen: die Menschen wieder aufzuzeigen auf ihre Intuition zu achten. Auf das sogenannte  Bauchgefühl (aber Intuition zeigt sich nicht nur als Bauchgefühl- so nebenbei bemerkt- mehr darüber erfährst du in dem kleinen online Kurs Intuition). Unterscheiden lernen zwischen Ego-Angst und gesunder Selbst-Achtsamkeit, welche dich sicher durch dein Leben leiten kann.

Als Kind durften wir meistens nicht entscheiden, ob etwas gut für uns ist, oder eben auch nicht.Aber jetzt als Erwachsener darfst du es entscheiden. Du darfst auf deine Selbst-Achtsamkeit hören und du darfst danach handeln.Selbst-Achtsamkeit bedeutet u.a., dass es in deiner Hand liegt, dass es dir gut geht. Dass es in deiner Hand liegt, ob du deine Träume in Ziele verwandelst und dass du diese Ziele auch erreichst. Du achtest auf dich und dein Wohlbefinden. Du achtest darauf, wie du die kosmischen Gesetze, die Seelengesetze, die Seelengebote usw. in deinem Leben anwendest, ergreifst und auslebst. Nur du kannst entscheiden, ob sich etwas für dich gut und richtig anfühlt oder eher ungut und falsch. Kein anderer kann das für dich fühlen.

Die anderen treffen für dich Entscheidungen aus ihrer Perspektive und ihrem Wahrnehmungsfeld heraus. Es sind IHRE Entscheidungen in denen ihre Ängste, Unsicherheiten, Sorgen, aber auch Mut und Tatkraft mitschwingen. Doch du bist du. Nur du kannst ausloten wo deine Grenzen des Machbaren liegen, wie weit du bereit bist über deine Grenzen hinauszugehen, wie weit du bereit bist zu wachsen und größer zu werden. 

Selbst-Achtsamkeit bedeutet mehr und mehr aufzuhören eine Marionette des Systems zu sein (damit meine ich: den Vorgaben der Eltern entsprechen, der Lehrer, der Gesellschaft, der Menschen mit denen man eine Gemeinschaft bildet usw.). Du schneidest die Fäden los mit denen andere – ob bewusst oder unbewusst- versuchen dich zu lenken und auf der von ihnen vorgegeben Spur zu halten.Irgendwann ist die Zeit gekommen auszuscheren. Die Zeit ist gekommen den eigenen Lebensweg aktiv zu ergreifen, den gewählten Lebensplan aktiv umzusetzen auf die ureigene Art und Weise. Selbst-Achtsamkeit wird dich dahin führen, besser auf dich und deinen körperlichen, emotionalen und psychischen Gesundheitszustand zu achten. Die Verantwortung über dein Wohlergehen liegt ganz in deinen Händen.

Die Entscheidungen über die Schritte deines Lebens liegen ganz in deinen Händen.Fange an deine eigenen Grenzen kennen zu lernen (kommt dir das bekannt vor? Man kann es fast nicht oft genug wiederholen) bzw. vielleicht wäre es besser formuliert- da wir ja uns ja entfalten wollen und die Grenzen ausdehnen-: fange an deine Kräfte kennen zu lernen. Achte darauf nicht über dein Kraftreservoir hinauszugehen. Verausgabe dich nicht über die Maßen, so dass du ausgelaugt, erschöpft und schlimmstenfalls krank wirst. Achte gut auf deinen Kräftehaushalt.

Was gibt dir Kraft? Nährt dich? Füllt dich auf und lässt dich erstrahlen? Was zerrt dich ungut aus? Macht dich leer und lässt dich ausgelaugt und entkräftet zurück?Mit Selbst-Achtsamkeit kannst du all die Antworten auf die obigen Fragen herausfinden. Wenn du dich irgendwo in einem System befindest, was dich kaputt macht, krank macht, auslaugt (Beruf, Partnerschaft, Familie, Freundschaften, Hobbies), dann frage dich: Warum tust du dir das selber an? Warum entkräftest du dich selbst? Was hast du davon, dass du dich entkräftest? Dass du dich in solche Situationen begibst?

Selbst-Achtsamkeit ist das Entwicklungsfeld, welches uns immer mehr, wenn wir auf unsere Intuition und unseren Kräftehaushalt achten, auf den wahren Seelenweg führen wird und halten kann. Wenn wir unserer „Berufung“ folgen, dann geht es uns gut. Das heißt nicht, dass der Weg nicht manchmal anstrengend ist, dass man Ängste überwinden muss, dass alles leicht und easy ist. Aber es heißt, dass es dir auf einer tiefen innerlichen, seelischen Ebene gut geht.

Selbst-Achtsamkeit ist ein wahrer Segen und ich lade dich ein dieses Entwicklungsfeld nun bewusster zu ergreifen und in dein Leben zu integrieren. Selbst-Achtsamkeit hat wie immer, viel mit Selbstbeobachtung zu tun. Wie fühlen wir, wie denken wir, wie sprechen wir und wie handeln wir, wie gehen wir mit den Gefühlen um, die unsere Gedanken, Worte und Taten uns einbringen und wie reagieren wir darauf. Es liegt an dir wie bewusst du denkst, sprichst, handelst und wie bewusst du fühlst. Ob deine Seele die Kontrolle über die Emotionen erhält oder das Ego oder ob die Emotionen die Kontrolle über dich und deine Handlungen haben. Je höher wir auf der Seelenentwicklungsspirale voranschreiten, desto mehr hat die Seele all diese Aspekte in ihrer bewussten, höherschwingenden Hand. Wenn es so ist, desto mehr Frieden wird in das Leben eintreten. Desto weniger emotionale Ausbrüche werden uns überschütten und uns gedankenlos handeln lassen. Desto mehr können wir selbst-achtsam unsere Seelenaufgaben umsetzen, ruhig und ruhend.

Der Weg lohnt sich. Die Mühe und Arbeit lohnt sich. Vielleicht wird der eine oder andere der 10 Tipps unbequem für dein Ego. Aber nur wenn wir uns wahrhaftig uns selbst und unseren Schattenthemen stellen, können wir aussteigen aus dem großen Hamsterrad und endlich eintauchen in den Fluss der Seelenaufgabe und der Berufung.

#1 Tipp
Wenn es sich falsch anfühlt, dann lass es sein

Wie ich eingangs schon beschrieben hatte, wie oft mussten wir als Kinder Dinge tun, mit Menschen in Kontakt gehen, obwohl wir fühlten, dass es sich nicht gut anfühlt. So oft sind wir ihr über unsere energetischen Kräfte gegangen. Tipp #1 lädt dich ein, nun da du frei über dein Leben entscheiden kannst, hinzufühlen und das, was sich falsch anfühlt einfach nicht mehr zu machen. Ja, ich weiß. Wie immer ist dies leichter geschrieben und gesagt, als die Umsetzung sich dann zeigt. Eine hilfreiche Frage wäre hier: Warum tust du es, obwohl es dir nicht gut tut? Obwohl es sich falsch anfühlt? Wir treffen dann häufig auf mangelnde Selbst-Liebe oder Selbst-Wertschätzung. Auch die Angst andere zu verletzen oder vor den Kopf zu stoßen kann hier eine Rolle spielen. Aber mal ganz ehrlich: am meisten verletzt du dich selbst, wenn du Dinge tust, die sich für dich falsch anfühlen. Bleibe bei dir, und gehe mehr und mehr den Weg, der sich für dich richtig und stimmig anfühlt, selbst-achtsam dir gegenüber und deinen Kräften.
#2 Tipp
Lerne deiner Intuition zu vertrauen

Vielleicht wäre es wichtig zu nächst einmal wieder mit deiner Intuition – der Stimme deiner Seelen in Kontakt zu kommen ( hierzu findest du einen weiteren Blogartikel: Intuition – die Stimme deiner Seele) und anzufangen mit dieser Stimme Zwiesprache zu halten (also ja, anzufangen innerlich mit dir selbst zu kommunizieren). Die Intuition leitet dir den Weg zum Erfüllen deiner Wünsche, Lebensträumen, Pläne usw. Die Intuition bringt Wunder zurück in unser Leben und findet Lösungen, die wir gedanklich gar nicht wahrgenommen haben.

Die Intuition ist rational gesehen häufig sehr unlogisch, unstrukturiert, manchmal sogar chaotisch und immer wieder sehr überraschend. Aber ich sage dir: die Intuition macht dein Leben auch aufregend, interessant, spannend und vor allem sie ist immer für dich. Sie arbeitet immer für dich: bedingungslos liebend. 

#3 Tipp
Denke gut über dich selbst

Ich lade dich ein deine Gedanken mal zu beobachten und zu schauen, was du so im Laufe eines Tages über dich selbst denkst: zu dick? Zu häßllich? Zu faltig? Zu arm? Zu schwach? Zu doof? Zu emotional? Zu ungeschickt?usw. Die Liste könnte ich ellenlang so weiterschreiben. Häufig tragen wir in unseren Gedanken Sprüche von Menschen, die einst so etwas Negatives über uns gesagt haben und schwupps drehen sie sich bei uns im Kreis und wir denken selbst schlecht über uns, ohne es einmal bewusst wahrzunehmen. Aber Gedanken haben Schöpferkraft, sie formen unsere Entscheidungen: „Ich kann kein Modul sein, ich bin zu dick oder zu hässlich“, „Ich kann den Kurs nicht machen, ich bin zu arm oder ich habe kein Geld“, „Ich kann nicht studieren, ich bin nicht intelligent genug“, „Ich kann diesen Job nicht annehmen, ich bin nicht gut genug“ usw. Merkst du schon beim Lesen, wie die Negativität in diesen Sätzen sich Platz macht und Raum einnimmt.

So denken wir aber ganz oft mehrmals am Tage über uns, wenn wir nicht anfangen bewusst gegenzusteuern und anfangen gut über uns selbst zu denken. Beobachte deine Gedanken und wenn etwas Negatives über dich kommt, dann halte ihn fest und wandle ihn zum Guten –werde der bewusst Schöpfer deiner Gedanken: „Ich möchte den Kurs machen – das Geld ist noch nicht da- Intuition leite mich, dass ich diesen Kurs machen kann“, „Ich möchte gerne Model sein, so wie ich bin“, „Vielleicht kann ich noch nicht alles, was ich brauche für diesen Job, aber ich kann lernen, mich verbessern und ich habe so richtig Lust diesen Job zu machen“.

Merkst du den Unterschied? Wenn du magst, dann kannst du sofort anfangen, deine Gedanken zu wandeln

#4 Tipp
Sprich wertschätzend über dich selbst

Die Gedanken sind natürlich die Grundlage dessen, was wir sprechen. Denken wir schlecht über uns, dann sprechen wir auch schlecht über uns. Denken wir gut, sprechen wir gut  (ohne dass wir zu „Schaumschlägern“ werden müssen) – wenn andere negativ sprechen, brauchen wir nicht in dieses Jammertal mit einzusteigen. Wenn die Frauen wieder klagen wie viel sie wiegen und wie viel sie noch abnehmen müssen – darfst du anfangen dich wohl in dir selbst zu fühlen. Du bist jetzt genau richtig- ja, man kann sich immer ändern- wenn man z.B. schlanker sein möchte – aber auch hier können wir unsere Gedanken und das was wir sagen positiv, achtsam uns selbst gegenüber wenden. Die Einladung ist hier: nicht ins Jammertal des kollektiven sich selbst Bemitleidens gehen, sondern, wissen, was man anderes haben möchte und auch wissen, dass du es ändern kannst, wenn du es wirklich möchtest.

 #5 Tipp
Handle achtsam dir selbst gegenüber

Wie ich oben schon beschrieben habe, wie oft sind wir über unsere energetischen Kräftegrenzen gegangen. Haben Dinge getan und Menschen getroffen, die uns nicht gut getan haben. Haben uns auf Sachen eingelassen, die für uns negative Auswirkungen hatten. Ich lade dich ein: höre auf damit: handle zukünftig achtsam dir selbst gegenüber. Ein NEIN ist manchmal schwer auszusprechen, ich weiß das sehr gut, aber wichtig, um bei dir zu bleiben. Wir müssen nicht auf die Party der besten Freundin gehen, wenn es uns nicht gut tut. Wir müssen keine Verwandten besuchen, wenn sie uns dort versuchen fertig zu machen und es dir danach so richtig schlecht geht. Du musst gar nichts. Du darfst aber.  Du darfst hingehen zu der Party aus Liebe zu deiner besten Freundin, oder zur Verwandtschaft aus Liebe zu deinem Partner- aber du darfst auch nein sagen, wenn du dich damit besser fühlst. Lass das „Müssen“ gehen und finde dein „ich darf“ – „Ich darf mich für mich entscheiden“ und das immer wieder neu.

#6 Tipp
Hole in dein Leben, was sich gut anfühlt

Dieser Tipp passt gut zum #1 Tipp: wir lassen das Sein, was sich falsch anfühlt und holen die Dinge und Menschen in unser Leben, die sich gut anfühlen. Eigentlich ganz selbstverständlich, oder? Aber die Realität sieht so oft anders aus. Anstatt gemütlich ein schönes Buch zu lesen, fühlen wir uns verpflichtet auf die Party von Menschen zu gehen, die wir kaum kennen oder von denen wir wissen, dass sie uns nicht gut tun. Dieser Tipp ist wirklich eine Einladung in dich hinein zu fühlen und heraus zu finden, was sich bei dir gut anfühlt. Und nicht weil andere sagen, dass es gut ist oder spirituell ist oder  gesund macht oder, oder. Sondern weil du fühlst, dass es dir gut tut. Das fängt schon beim Essen an. Was habe ich mir schon alles angehört: Kartoffeln sind ungesund, Nachtschattengewächse sind ungesund, nur wenn man 20 mal kaut ist es gesund, Tee trinken ist gesund…. Es war ganz schön Arbeit, all die Meinungen und Vorgaben von außen zu hinterfragen und für mich herauszufinden ob es sich gut anfühlt oder nicht (und glaub mir, ich bin immer noch dabei – jeden Tag aufs Neue gibt es etwas zu entdecken und hinein zu fühlen). Doch das gehört zur Selbst-Achtsamkeit dazu: fühlen, ob es sich gut anfühlt – dann lass es in dein Leben hinein.

#7 Tipp
Lasse los, was dich klein macht

Menschen können manchmal nicht anders, wenn sie nicht achtsam bei sich selbst sind. Dann „hauen“ sie Dinge raus, die uns klein machen. Eltern und Verwandte können das zumeist sehr gut, aber auch Freunde, Partner, Lehrer, Vorgesetze, Kollegen. (by the way: natürlich können wir das selbst auch gut – wenn wir noch nicht in der Achtsamkeit angekommen sind) – das fängt schon beim Satz: „Du bist wie deine Mutter/Vater“ an (selten, dass dieser Satz positiv gemeint ist). „Du warst schon als Kind ein kleiner Tollpatsch, kleiner Elefant, so ungeschickt, so dumm“ usw.

Diese Sätze treffen uns, gleichgültig, ob als Kind oder als Erwachsener. Die Einladung dieses Tipps ist es aber, dir diese Sprüche von anderen nicht mehr zu Herzen zu nehmen – das bedeutet nicht, dass man keinen Kontakt mehr zu den Verwandten, Freunden usw. pflegen sollte (auch hier bist du frei in deiner Entscheidung) – sondern die Einladung ist erstmal, dir die Schuhe der anderen nicht mehr anzuziehen – wer schlecht über andere spricht, der spricht eigentlich über sich selbst in einer unachtsamen Art und Weise schlecht. Wenn du bei dir, in deiner Achtsamkeit und Wertschätzung angekommen bist, dann hörst du auf über andere schlecht zu sprechen. Ein sehr positiver Nebeneffekt.

Also: lass die Dinge und Sprüche, die dich klein machen los. Nimm sie nicht mehr an. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir nicht immer auch weiterhin uns selbst-erkennen dürfen. Manchmal haben die Eltern, der Partner, die Kollegen und Freunde ja auch recht, wenn wir zum 100 sten Mal die Kaffeetasse umgeschmissen haben – ja, dann sind wir vielleicht ungeschickt. Wie immer ist hier die Einladung hinein zu fühlen ohne gleich ins Drama zu rutschen und uns selbst zu erkennen. Wenn andere nur ihre Spielchen und Manipulationen mit uns spielen wollen, dann lass es los. Zieh dir den Schuh nicht an… wenn da aber ein Fünkchen Wahrheit drin ist und das wirst du fühlen – dann kannst du daran arbeiten, wenn du magst, oder auch nicht. Fühle dich frei zu entscheiden, wann du in die Selbst-Entwicklung gehen möchtest und wann nicht.

#8 Tipp
Erkenne und wahre deine Grenzen

Zu oft gehen wir über unsere Grenzen. Wie ich es im Eingangstext schon beschrieben habe, gilt es hier herauszufinden, wo unser Kräftepotenzial liegt und was für uns machbar ist ohne dass wir uns selbst auslaugen. Zu oft meinen wir, wir müssten permanent was leisten, um wer zu sein. Etwas schaffen, damit wir uns auch erlauben dürfen auszuruhen. Wir leben in einer Gesellschaft, die das Motto „Zeit gegen Geld“ lebt, wo man wer ist, wenn man ordentlich was schafft. Es geht nicht um einfach nur mal sein. Aber in der Selbst-Achtsamkeit sind wir eingeladen, immer mehr einfach nur mal zu sein und zu fühlen, wer wir sind und wer wir sein wollen.

Die Selbst-Achtsamkeit lädt uns ein, bei uns selbst anzukommen, uns selbst wahrzunehmen und dann nach unseren Bedürfnissen zu handeln. Dazu gehören klare „Ja`s“ und auch „Nein`s“ – je nachdem, wo gerade unsere energetischen Grenzen liegen. Und das wandelt sich immer wieder. Mal sind wir stark und haben unglaublich viel Kraft, können viel schaffen, viel Neues ausprobieren, und mal sind wir müde, brauchen Ruhe, Pausen, Abstand von Menschen – die Selbst-Achtsamkeit lädt uns ein uns daher immer besser selbst wahrzunehmen , um zu fühlen, wo wir gerade stehen und was uns jetzt möglich ist zu tun.

#9 Tipp
Erlaube dir, gut zu dir selbst zu sein

„Du darfst“ dich selbst verwöhnen. „Du darfst“ gut zu dir selbst sein. „Du darfst“ auf deine Bedürfnisse schauen und dafür sorgen, dass du Erfüllung erfährst. Zu oft wird uns beigebracht, den anderen mehr Raum in unserem Leben zu geben, als bei uns zu bleiben und zu schauen. Wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Geschwistern gut geht. Wir sollen Vater und Mutter ehren. Wir müssen Aufgaben erledigen, die uns von anderen aufgetragen werden (gleichgültig ob im Elternhaus, in der Schule, später im Studium oder in der Ausbildung, in unseren Beziehungen). So oft verrenken wir uns, um es anderen recht zu machen und verlieren uns dabei selbst.

So viele Menschen, die gar nicht mehr wissen, was ihnen eigentlich selbst gut tut. Was sie brauchen, damit es ihnen gut geht. Sie wissen von allen anderen, was die brauchen, aber bei sich selbst, sind sie ahnungslos. Die Einladung ist hier dich ab jetzt an erste Stelle zu stellen (ohne rücksichtslos zu werden oder über Leichen zu gehen). Sondern bei dir bleiben, und dir erlauben, dich selbst zu verwöhnen.

#10 Tipp
ACHTSAMKEIT FÄNGT IMMER BEI DIR SELBST AN

Glaubt mir, ich kenne das landläufige Spiel, welches gerade Frauen hervorragend spielen: sie opfern sich auf für alles und jeden: den Kindern geht es gut, dem Partner/in geht es gut, den Hunden und Katzen, den Eltern, den Großeltern, der ehrenamtlichen Arbeit usw. Für alle reißt man sich ein Bein aus und im Stillen ist dann die Hoffnung: a.) dass müssen doch auch alle sehen, b) so bin ich doch auch liebenswert und c) jetzt kümmern sich doch sicherlich auch alle um mich gut, oder?

Die Antwort ist leider häufig: „Nein!“- wir warten auf den wunderschönen Prinzen, der daher geritten kommt und uns von allen Lasten und Mühen befreit, weil wir doch so fleißig und aufopferungsvoll waren. Aber es ist nicht so. Am Ende steht man da, keiner kümmerst sich um uns und wir sind frustriert.
Daher ist der #10 Tipp auch so immens wichtig: Selbstachtsamkeit fängt immer bei dir selbst an. Du darfst dich darum kümmern, dass es dir gut geht. Warte nicht darauf, dass irgendwer anderes auf die Idee kommt. Du hast dein Wohlergehen in deinen Händen. Du entscheidest ob du gut über dich denkst, sprichst und achtsam dir selbst gegenüber handelst. Warte nicht mehr darauf, dass das Lob von außen kommt. Warte nicht darauf, dass irgendwer dir Pralinen oder Blumen bringt – du möchtest sie haben für dein Wohlergehen, dann verwöhne dich selbst.

Je achtsamer wir uns selbst gegenüber werden, desto mehr Freiraum lassen wir uns selbst und ja, lassen wir auch den anderen. Wir kommen bei uns an, in unserer Kraft, in unseren Potenzialen. Mehr und mehr fühlen wir, wissen wir, was uns gut tut, was wir brauchen um uns wohlzufühlen.

Und nicht vergessen: sei liebevoll dir selbst gegenüber – wie alle Seelenentwicklungsfelder so ist auch die Selbst-Achtsamkeit ein Feld in das wir hineinwachsen dürfen, uns dort selbst erkennen dürfen, erfahren dürfen und uns selbst lieben dürfen.Ich wünsche dir eine wundervolle achtsame Beziehung zu dir selbst.
Alles Liebe, deine Jennifer
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Die Sache mit der Selbst-Liebe

Die Sache mit der Selbst-Liebe

Wie so viele Seelenentwicklungsfelder handelt es sich bei beim Seelenentwicklungsfeld Selbst-Liebe um einen fast mittlerweile inflationär verwendeten Begriff. Überall liest man, dass man sich selbst lieben muss. Aber was genau bedeutet das eigentlich. Was ist Selbst-Liebe?

Wenn du Menschen fragst: Was liebst du an dir? Kommt bei den meisten häufig als erstes eine „körperliche“ Antwort. Das „dir“ wird körperlich ergriffen, manchmal auch charakterlich. „Ich liebe meine Augen!“ oder „Ich liebe meine Grübchen, wenn ich lächle!“ (körperliche Antworten). Charakterliche Antworten lauten dann eher: „Ich liebe meine Treue!“ oder „Ich liebe meine Ehrlichkeit!“ Obwohl es vielen noch viel leichter fällt uns zu sagen, was sie NICHT an sich lieben, als das, was sie lieben und auch hier sind wir in der Regel ganz körperbetont: „Ich hasse meine Beine!“ oder „Ich hasse mein Übergewicht!“ usw. Die Liste kann man beliebig weit ergänzen. ABER: solange wir auf der körperlichen oder charakterlichen Ebene versuchen wollen die Selbst-Liebe zu ergreifen, werden wir nur an der Oberfläche der Selbst-Liebe kratzen. Wahre Selbst-Liebe ist Seelenliebe.

Ja, ich liebe mich selbst. Bestimmt noch nicht in der ganzen Tiefe, die möglich ist, aber ich tue es auf Seelenebene. Und ja ich gestehe es: der Weg dorthin zu kommen war hart und lang. Wie oft habe ich mich selbst gehasst, meinen Körper, mein Sein, mein Leben, und die Dinge und Menschen, die sich darin befanden. Damit habe ich mir über viele Jahre meine Lebenszeit verdammt hart gemacht, war unausgeglichen, frustriert, aggressiv und wenn man es genau nimmt: einfach unberechenbar in den Emotionen.

 Meine eigenen Vorgaben, wann ich es eigentlich wert bin geliebt zu werden, waren groß – und natürlich lange köperbetont oder äußerlich: Ich kann mich nur lieben, wenn ich Kleidergröße 38 trage oder 62 Kilo wiege. Mein Körper wurde so zu meinem Gegner, den ich täglich zu bekämpfen versuchte. Die Welt brach ein, wenn ich in einer Kabine bei H& M nicht in die Hose Größe 38 hineinpasste. Ich hasste mich in solchen Momenten. Und es gibt viele solcher Punkte, an die wir unsere Selbst-Liebe knüpfen: Ich liebe mich, wenn ich 3000,--Euro im Monat verdiene. Ich liebe mich, wenn ich so und so bin und das und das habe. Und was war das Ende vom Lied: ich habe mich stets und ständig gehasst. Auch als ich meine Ziele erreicht hatte: schlank war, Geld verdient hatte usw. Ich war trotzdem nicht in der Selbst-Liebe. Erst drei schwere Schicksalsschläge haben mich dazu gebracht und dreimal war es der Tod geliebter Menschen: erst der Tod meiner geliebten Oma und achten Wochen zuvor der Tod meines geliebten zweiten Sohnes als Baby. Diese Ereignisse haben mich auf den Boden geworfen und mich einen Schattenweg gehen lassen, der sieben Jahre gedauert hat. Am Ende dieses Weges stand der Tod meines über Allen geliebten Vaters. Der Tod brachte mich zurück ins Leben und der Kampf mit dem Leben und mit mir selbst hörte endlich nach und nach auf.

Aber ich lade dich ein: mache es dir einfacher als ich. Es geht einfach… es müssen nicht erst die großen Schicksalsschläge kommen, um uns erkennen zu lassen, dass das Leben sich um so vieles mehr dreht, als darum wie dick oder dünn du bist, wie viel Geld du verdienst, wie viele Bewunderer du hast. Um zu erkennen, dass das Außen, dir nicht die erhoffte Selbst-Liebe im Inneren bringt. Dein Partner nicht, deine Eltern nicht – die Erfüllung kommt aus dem Inneren und trägt dich dann durch dein Leben. Ich weiß, dass hört sich immer so kompliziert und abstrakt an. Es ist ja kein An- und Ausschalter, den wir einfach betätigen und schwupps schon liebt man sich oder nicht. Also wie verbinden wir uns mit unserer Selbst-Liebe? Wie kommen wir an dieses Gefühl heran?

In dem wir aufhören, zu hoffen, dass irgendjemand oder irgendetwas im Außen uns diese Selbst-Liebe bringt. In dem wir aufhören zu denken, wir müssten erst so ein oder das haben, damit wir uns selbst lieben können. Nein: die Entscheidung sich ab jetzt selbst zu lieben, kannst du in jeder Sekunde deines Lebens fällen. Warum dann nicht jetzt? (und ich verrate dir ein Geheimnis: als ich wirklich schlank war habe ich mich nicht auf einmal geliebt, auch nicht als ich viel Geld verdient habe – dass alles hat nicht die Liebe in mir aktiviert) Es ist ein Schritt der Selbst-Annahme und des Wissen, dass das Leben und die Erfüllung deiner Lebenszeit in deinen Händen liegen. Selbst-Liebe verlangt von dir nichts: Nichts was du sein müsstest, nicht was du haben müsstest – sie ist immer in dir – verborgen und wartet darauf, dass du sie ergreifst. Sie ist immer da.

Die Selbst-Liebe umfasst dich komplett: Körper, Geist und Seele. Auf allen Ebenen. Die Seele arbeitet mit den anderen beiden zusammen, um ihren Seelenplan hier auf Erden zu erfüllen. Schau dich jetzt an: so wie du jetzt bist – gleichgültig wie (dick, dünn, gesund, krank, verliebt oder nicht, einsam oder zu zweit, erfolgreich oder nicht)- bist du liebenswert, auf deine ganz eigene Weise. Alles an dir erzählt deine Lebensgeschichte, erzählt deinen Lebensweg. Dein Körper und dein Geist sind wie ein Seelentagebuch deines jetzigen Lebens: meine Pfunde erzählen die Geschichte meines Verlustes geliebter Menschen und dass ich so wieder zurück ins Leben gefunden habe, meine grauen Haare erzählen davon wie vergänglich mein Leben ist und das sie mehr werden, wenn ich mich in den Wind stellen muss und dem Sturm als Leuchtturm standgehalten habe, sie erzählen davon, dass ich es geschafft habe, dass ich stark bin, dass ich mutig bin zu meiner Wahrheit zu stehen. Meine Fältchen erzählen davon, dass ich gelacht habe, geweint habe, wütend war, verletzt wurde. Mein immer wieder mal schmerzender kleiner Finger in der linken Hand erinnert mich daran die Dinge achtsam zu ergreifen, sowohl real als auch in Gedanken. Alles spielt so hervorragend zusammen. Je mehr Seelenerkenntnisse du gewinnst, desto mehr Sinn ergibt alles, desto demutsvoller kann man vor sich selbst und dem Gesamtspiel stehen: und das ist wirklich jeden Impuls Liebe wert. Wir müssen nicht warten und hoffen, dass irgendwann die anderen da draußen erkennen, dass wir liebenswert sind. Nein, wir dürfen es für uns selbst erkennen.

Um dorthin zu kommen, braucht es häufig erstmal die Lösung gängiger Vorstellungsmodelle, was liebenswert ist und was nicht. Aber ganz klar: wer entscheidet, ob du und dein Leben es wert sind geliebt zu werden oder nicht? NUR DU! Kein anderer. Die anderen können gerne ihre Meinung haben auch zu dir. Aber davon sollte nicht unsere Liebe zu uns selbst abhängen

Die Selbst-Liebe ist fast so etwas wie die Radachse an der alle anderen Seelenentwicklungsfelder hängen und um dass sich alles beständig dreht. Sie durchdringt alles, sie beeinflusst alles. Die Selbst-Liebe ist die Kraft, die Frieden bringt.

Wenn du dich umschaust, erkennst du schon, dass Selbst-Liebe ein sehr großes Menschheitsthema ist. In Selbst-Liebe hörst du auf zu zerstören, die eigene Schöpfung und die Schöpfung der anderen kaputt zu machen. Viel Krieg auf Erden, viele Flüchtlinge, viele Leidende sind gute Indikatoren, die anzeigen, dass es um die Selbst-Liebe gerade nicht so gut bestellt ist und dass wir dran sind, diese Aufgabe zu meistern. Und wie meistert man diese Aufgabe? Wie immer fängt man bei sich selbst an: finde deine Selbst-Liebe und strahle dieses Sein in die Welt. Seelenentwicklungsfelder sind Wege, die wir beschreiten. Selten dass die Erlösung von Null auf Hundert da ist. Wir gehen stetig den Weg nach oben und sammeln dabei Erkenntnissteine auf dem Weg ein, die uns helfen und selbst zu sehen, uns selbst zu entwickeln, uns selbst immer besser zu verstehen und letztendlich uns selbst zu vergeben und zu lieben. Alles fängt bei uns selbst an, hört bei uns selbst auf. Das Selbst ist der Schlüssel zur Veränderung des eigenen Lebens und des globalen Lebens. Die Kämpfe im Inneren dürfen gelöst werden, dann lösen sich auch die Kämpfe im Außen auf. Der Hunger im Inneren darf gestillt werden, dann brauchen wir keinen hungernden Spiegel mehr im Außen. Die Liebe möchte im Inneren gefunden werden, dann können der Hass und der Krieg im Außen endlich Ruhe finden und der Aufbau kann stattfinden. Jeden Schritt den du hierfür bewusst gehst, ist ein segensreicher Schritt. Es liegt in deiner Hand, in deiner ureigenen Schöpferkraft. Das vergessen wir so oft: es liegt alles in unserer Hand – das eigene Leben, die Gestaltung des eigenen Lebens, unsere Gefühle, unsere Potenziale, unsere Schöpfung – alles in unserer Hand. Wir brauchen nicht mehr darauf warten, dass der strahlende Prinz auf seinem weißen Schimmel daher geritten kommt, um uns die Verantwortung für unser Leben abzunehmen. Wir brauchen nicht darauf warten, dass die Gute Mutter kommt und uns endlich bedingungslose Liebe gibt. Ja, ich weiß… manchmal, wenn das Leben sich hart und schwierig anfühlt, wäre es so schön, jemand für die Verantwortung für uns tragen, uns ein wenig der Lasten abnehmen, die wir uns so aufladen. Mit jedem bisschen, wo jemand anderes für dich Verantwortung trägt, begibst du dich in die Abhängigkeit. Liebe blüht nicht auf in Abhängigkeit, sie blüht auf in Freiheit. Sie blüht in dir auf, um von innen heraus in die Welt zu strahlen. Die Selbst-Liebe lädt dich ein dich gut um dich selbst zu kümmern, dich gut selbst zu versorgen, dich selbst zu verwöhnen. Sie lädt dich ein erfülltes Leben dir zu erlauben, dich zu trauen, nach den Sternen zu greifen, für ein strahlendes, befriedigendes Leben. Ihre Einladung steht immer, zu jeder Zeit – du entscheidest, wann du bereit bist die dunklen Gedanken, die frustrierenden Gefühle, die Lethargie eines Hamsterradlebens fallen zu lassen, und dich dieser Liebe hinzuwenden. Ihre Einladung anzunehmen, die bedingungslos ist.

Ist das nicht großartig? Bedingungslos. Einfach sein und wissen, dass es gut so ist?

Du machst dein Leben selbst so unglaublich viel leichter, wenn du aufhörst, um die Liebe zu kämpfen und zu meinen, man müsse ständig etwas dafür tun, etwas sein, etwas leisten, etwas Außergewöhnliches darstellen. Nein, es reicht, dass du Du bist. In dir ist eine Seelenqualität, die immer ihre Arme offen hält, um dich zu empfangen und einzuhüllen in diese Liebe. Die immer an dich glaubt, die immer deine Potenziale sieht, immer deine Großartigkeit. Wie schade, um jeden Lebensaugenblick den wir nicht mit dieser Selbst-Liebe begegnen.

Ich gebe dir hier eine kleine – ja, fast schon harmlos scheinende Übung mit- die uns mehr und mehr mit der Selbst-Liebe verbinden kann: Ich lade dich ein, nimm dir die Zeit (und wenn es nur 1 Minute deiner 1440 Minuten, die du pro Tag zur Verfügung hast, ist, die du nur für dich nimmst): schließe deine Augen- atme ein und aus – so wie es jetzt fließt und dann denke „Ich bin Liebe“ (du kannst es auch laut aussprechen – probiere aus womit du dich gut fühlst – sei frei zu wechseln – du kannst es auch singen, aufschreiben oder was auch immer) – „Ich bin Liebe“ und jetzt stelle dir vor, wie dieser Satz ausstrahlt hinein in deinen ganzen Körper, das kann komplett auf einmal geschehen oder Schritt für Schritt – „Ich bin Liebe“ – jetzt stelle dir vor, wie du komplett eingehüllt bist in diese Energie, sie ist in dir, sie umhüllt dich und jetzt fühle (und denke) „Ich bin Liebe“ – fühle, wie sich dieser Satz in dir und um dich herum anfühlt. „Ich bin Liebe“ – mehr brauchst du in dieser Übung nicht machen, also bitte nicht planen, nicht denken, was man jetzt alles tun muss, für diese Liebe… es gibt nichts zu tun, außer dieses „Ich bin Liebe“ zu denken und zu fühlen. Einfach nur so, bedingungslos im Augenblick. Eine Minute reicht (ja, es dürfen auch mehr sein – es darf auch mehrmals am Tage sein, wenn du fühlst, dass du aus deiner eigenen Liebe herausfällst oder bevor du in Situationen gehst, von denen du schon weißt, dass es da  mit der Selbst-Liebe schwer werden könnte, z.B. die Familie treffen, den Chef treffen, den fordernden Partner treffen). 1 Minute Selbst-Liebe am Tag für dich und der Wandlung zu einem erfüllten Leben.

Ich wünsche dir aus tiefstem Herzens, dass du den Mut und die Kraft findest deine Einladung deiner Selbst-Liebe anzunehmen. Sie verändert deine Welt, sie verändert die Welt im Außen.

Ich verneige mich vor dem Weg den du gehst – wie auch immer er aussehen mag.

In Liebe, deine Jennifer

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Wenn dein Leben verdammt noch mal besser sein soll….

Wenn dein Leben verdammt noch mal besser werden soll…… dann ist die Zeit gekommen, Antworten für dich und dein Leben zu finden.
Eine Selbst-Reise durch die 12 Seelenentwicklungsfelder

Glaubt mir, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Am 31. Dezember stand ich an in der Startlinie und alle meine Hoffnungen waren auf das beginnende neue Jahr gelegt. Dieses Jahr würde alles besser werden: ich würde aufhören mich Monat für Monat mit Geldsorgen rumzuplagen, meine Beziehung würde endlich friedlich und liebevoll verlaufen ohne diese ständigen Kämpfe und Schuldverteilungen, ich würde mich gut fühlen, endlich einen Job machen, der mich erfüllt, glücklich, geliebt, schön sein. Das neue Jahr musste einfach mein Jahr werden und am Ende stellte sich dann heraus, dass es genauso frustrierend verlief, wie das Jahr davor.

Natürlich war mein Schicksal daran schuld, oder die Sternenkonstellationen (Ich kann ja auch nichts dafür, wenn Pluto gerade mal wieder reinschlägt in mein Horoskop) war einfach so bescheiden, dass konnte ja auch nichts werden, außerdem kann man in der oder der Zeitqualität ja gar nicht glücklich sein und dann noch die Portaltage, der Vollmond, der Partner, der sich weigert sich zu verändern, die Eltern, die sich auch nicht ändern wollen und dann noch das verdammte System in dem man lebt…..(ja, Ironiealarm- aber ich habe alle diese Ausreden schon benutzt, um mich damit zu trösten, dass mein Jahr so ja nicht besser verlaufen konnte)

Gott sei Dank war das Schicksal (meine unbewusste Eigen-Schöpfung) dann so gnädig mir richtig einen vor den Latz zu knallen. Ich musste gefühlt ganz unten ankommen, alleine, um zu erkennen, dass ich nicht mehr warten konnte, bis der schimmernde Prinz in goldener Rüstung daher geritten kommt, um mich zu erretten und zu erlösen (was mir immer so schön in meinen Schmalzromanen verkauft wurden – oh man, was habe ich Schmalzromane damals geliebt, als ich das Spiel „die Prinzessin möchte jetzt aus dem Schlamassel gerettet werden“ so hervorragend in mein Leben installiert hatte)

.Nach dem tiefen Fall war die Zeit gekommen mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auch mit viel Tränen, „Ich kann das nicht“-Getue, Wut und „Das Leben ist Scheiße“ Gefühlen. Die Zeit war gekommen, all mein wunderbares esoterisches und spirituelles Wissen, welches ich in meinem Kopf angehäuft hatte, wirklich mal zu leben, zu fühlen, umzusetzen. Die Zeit war gekommen herauszufinden, wer ich eigentlich wirklich war.  Mehr und mehr die Ansprüche der anderen an mich erstmal zu durchschauen, um sie dann liegen lassen zu können. Es ist mein Leben, nicht das Leben meiner Eltern, meines Partners, meines Vorgesetzten. Mein Leben – so wie dein Leben eben deins ist und wie du deine Lebenszeit erfüllen möchtest, dass liegt in deinen Händen. Wir müssen eben nicht darauf warten, dass deine Eltern dir die Erlaubnis dafür geben, dass dein Partner (oder noch besser der Ex) dir die Absolution erteilt, dass du jetzt auch ein schönes Leben haben darfst.

Wir müssen nicht mal bis Silvester warten, um die Entscheidung zu fällen, dass du dein Leben jetzt in deine Hände nimmst. Ich weiß, die Entscheidung, dass du jetzt dein Leben erfüllen wirst, bringt nicht unbedingt morgen den erhofften Geldsegen, die reibungslos funktionierende Liebesbeziehung oder den Traumjob. So wie ein Künstler für ein wahres Kunstwerk auch seine Zeit braucht, so braucht auch die Schöpfung in deinem Leben ihre Zeit, um richtig gut zu werden. Aber mit jedem Pinselstrich weißt du, warum du etwas machst. Du wartest nicht mehr darauf, dass jemand anderes für dich dein Bild malt. (und nur mal vorneweg: ja manchmal bringt das „Malen“ am eigenen Leben so richtig Freude und es kommen immer mal Momente, wo man eine Pause einlegen muss, weil man sich müde fühlt, erschöpft. Weil man neue kreative Gedanken erstmal in sich finden darf. Wir brauchen den Fluss von Machen und Ruhen. Das abwechselnde Spiel von Aktion und Pause.)

Aber trotz allem: ob du gerade in der Schaffens- oder in der Ruhephase bist: dein Leben liegt in deinen Händen: wertvoll, kostbar, einzigartig. Wir vergessen leider so oft, wie schnell ein Menschenleben vorbei sein kann. Wir vergessen, dass wir älter werden, die Kräfte sich verschieben, dass wir nur begrenzte Zeit haben in dieser Inkarnation. Also: wenn du bereit bist ab jetzt in deinem Leben das „Do it yourself“ Wunder zu sein, dann nehme ich dich jetzt mit auf eine kurze Wanderung durch das Rad der Schöpfung. Für jeden Schöpfungsabschnitt gebe ich dir eine Frage mit. Ich lade dich ein dir die Zeit zu nehmen und ehrlich Antworten darauf für dich zu finden. (und wenn du noch tiefer einsteigen möchtest in den Schöpfungsprozess, dann geh mit mir durch die Rauhnächte oder den magischen Schöpfungskreislauf – mehr Infos unter diesem Artikel und als Superrauhnacht-Begleiter das Nächte-Tage-Buch „Meine Rauhnächte“ – ab Anfang Dezember 2018 lieferbar).

Um gute Antworten zu finden, ist es immer hilfreich, wenn man sich Zeit nimmt kurz einmal zurück zu schauen und eine kleine Bestandsaufnahme zu machen. Die Fragen lauten hier:
Wie war das vergangene Jahr für dich? Was war gut? Was war weniger gut?

Mit dieser Bestandsaufnahme steigen wir ein in das Rad der Schöpfung. (und nur mal so zwischendurch: auf der einen Seite ist das Rad der Schöpfung ganz einfach, aber auf der anderen Seite ist es so unglaublich komplex, verwoben, so verbindend mit allem, dass man wirklich, wirklich lange und immer wieder sich damit auseinandersetzen kann und immer neue spannende Aspekte für sich und sein Leben entdecken kann – daher hier nur Anregungen, um in die Seelenarbeit einzusteigen für eine beginnende großartige Wandlung deines Lebens)Wenn wir anfangen, die Dinge, die in unserem Leben geschehen zu hinterfragen, fangen wir an uns unserer selbst bewusst zu werden bzw. immer bewusster, die Zusammenhänge der Ereignisse in unserem Leben begreifen. Die große Frage für das Schöpfungsfeld Selbst-Bewusstsein lautet:
Wer warst du? Wer bist du jetzt? Wer möchtest du zukünftig sein?

Mit dieser Vision unseres zukünftigen Seins steigen wir dann ein, die Schritte durch unseren Schöpfungskreislauf zu gehen. Und so viele Menschen haben schon ganz wundervolle Vorstellungen davon, wer und wie sie sein möchten. Aber schon das nächste Seelenentwicklungsfeld offenbart uns ziemlich schnell, woran wir arbeiten dürfen: an unserem Selbst-Wert. Die wenigsten Menschen denken, sprechen und handeln wertschätzend sich selbst gegenüber (ja, auch die großen „Schaumschläger“ tun häufig nur so, dahinter steckt aber oft mangelnde Selbst-Wertschätzung).

Wir denken zu oft, wir seien einfach nicht gut genug. Warum sollten wir die Million Euro verdienen? Warum sollte uns jemand abgöttisch lieben? Warum sollte ich diejenige sein, deren Roman ein Weltbestseller wird? Ja, warum? Weil du alles wert bist, was du dir selbst zugestehst, wert zu sein. Das ist ein riesiger Knackpunkt an dem wir beständig arbeiten dürfen. Verdeutlichen wir das mal an einem Beispiel: da ich selbst Kinderromane schreibe, schauen wir uns Astrid Lindgren an. Ist Pippi Langstrumpf nicht großartig. Ich habe sie geliebt, meine Kinder haben sie geliebt. Wir haben Astrid Lindgrens Bücher hier in der Familie gelesen bis zum Umfallen. Ja, Astrid Lindgren hat einen großartigen Job gemacht.
Hier setzt unser manchmal etwas verquertes Denken ein: wenn wir eigentlich selbst gerne Autorin wären: Warum soll ich noch einen Kinderroman schreiben, wenn es doch schon Astrid Lindgren Bücher gibt, oder Michael Ende oder Cornelia Funke. Was habe ich da schon zu geben? Stell dir mal vor so hätte J.K Rowling gedacht. Warum soll ich Harry Potter in die Welt geben..wir haben doch schon Pippi Langstrumpf. Gott sei Dank hat Joanne so nicht gedacht und damit den Kindern eine der großartigsten Welten geschenkt, die möglich ist… aber weißt du was: es gibt immer ein danach… Meine Kinder warten nur darauf in die nächste Welt eintauchen zu können. Und alles, was du hineingeben kannst in die Welt ist einzigartig, weil es von dir kommt.

Gleichgültig, ob du nun schreibst, oder etwas ganz anderes machst. Gleichgültig wie viele Rowlings, Picassos, Michael Jacksons, Jennifer Lawrence usw es schon gibt: dich gibt es auch und dein Wert ist einzigartig: und nur du definierst deinen Wert. Also, wenn du magst, dann begib dich doch mal auf die Suche danach. Hier die Selbst-Wert Frage:
Wir wirken sich deine negativen Selbst-Wert Gedanken auf dein Leben aus? Wo verhindern sie Erfüllung?

Wie schade ist es, wenn wir uns nicht selbst Erfüllung in unserem Leben zugestehen. Aber der mangelnde Selbst-Wert schlägt häufig gleich die nächste Schneise in das folgende Seelen-Entwicklungsfeld: die Selbst-Achtsamkeit. Wir haben einen Schöpfungsimpuls, wir haben ein Gefühl dessen, wer wir sein möchten: „Ich möchte glücklich sein“, „Ich möchte erfolgreich sein“, „Ich möchte sorgenfrei sein“ usw.
Der Schöpfungsimpuls geht von uns aus und stellt uns in den Mittelpunkt. Mit dem Schöpfungsimpuls halten wir einen kostbaren kleinen Samen in unseren Händen, der jetzt behüten werden möchte durch unsere Selbst-Achtsamkeit. Dieser Same lädt uns ein darauf zu achten, mit welchen Energien wir uns umgeben und ob diese für unseren Schöpfungsprozess förderlich sind oder nicht.
So schnell kommen Ansprüche und Erwartungen von außen auf uns zu: wir sollen nicht egoistisch sein, wir sollen uns gefälligst um den oder dieses oder jenes kümmern. Wie wir denn auf die Idee kämen unsere Wünsche vor die der anderen zu stellen? Na, weil es dein Leben ist, deine Lebenszeit. Wir sind nicht da, um es anderen recht zu machen, wir sind eingeladen darauf zu achten, dass wir gut mit uns selbst umgehen. Dass wir gut für uns und unsere Schöpfung sorgen, sie behüten, sie beschützen und darum kümmern, dass sie alles bekommt, was sie braucht um sich zu entfalten und zu entwickeln. Die Frage an dich im Selbst-Achtsamkeitsfeld:
Wo denkst, sprichst, handelst und fühlst du nicht achtsam dir selbst gegenüber?

Nimm dir wirklich Zeit um hier Antworten zu finden. Manchmal sind wir schon so eingebunden in unseren Alltagstrott, dass wir es gar nicht so schnell merken, wo wir wieder über unsere eigenen Bedürfnisse handeln. Wir fühlen uns ausgelaugt und erschöpft und wissen gar nicht woher, wieso, weshalb und warum. Die Selbst-Achtsamkeit bereitet den Boden für das nachfolgende Seelenentwicklungsfeld: die Selbst-Liebe.
Stöhn, ich weiß. Immer dieses Gerede von Selbst-Liebe. Was soll das bloß sein? Und hier sind wir nämlich auch schon gleich bei der großen Frage im Seelenentwicklungsfeld Selbst-Liebe angekommen:
Was bedeutet Selbst-Liebe für dich? Wie darf sie in deinem Leben erfahren werden?

Es geht nicht darum das ich oder irgendein Meister, Guru, Coach oder sonst wer dir erzählt, was Selbst-Liebe ist. Es geht darum, dass du für dich eine Antwort darauf findest, was für DICH Selbst-Liebe ist, jenseits all der Schmalzfilm-Verkaufsvorstellungen was Liebe ist. (ja, ich schaue auch gerne Schmalzfilme mit meinen Töchtern zusammen – das heißt aber noch lange nicht, dass das gezeigte unbedingt meinen Vorstellungen von Selbst-Liebe entsprechen muss).

Die Einladung steht: begib dich auf die Suche nach deinem Ausdruck von Selbst-Liebe. Wie möchtest du zukünftig die Selbst-Liebe für dich erfüllt erfahren?

Ja, und schon geht es weiter mit dem nächsten Seelen-Entwicklungsfeld: es geht um die Selbst-Ermächtigung oder Selbst-Macht. Das bedeutet einfach ausgedrückt nichts anderes, als das du der Herrscher/die Herrscherin in deinem Leben bist. Eigentlich ganz einfach, oder doch nicht? Eher häufig doch nicht. Oft kann einen das Gefühl überkommen, dass man irgendwie nicht so richtig die Fäden des Lebens in seinen Händen hält: Alle wollen etwas von einem – alle haben irgendwie Vorstellungen, wie wir zu sein haben, was wir zu machen haben, zu sagen, am besten noch, was wir zu denken haben. (und um ehrlich zu sein: häufig haben wir auch gerne Vorstellung davon wie die Menschen in unserem Leben ihr Leben leben sollen: wir wissen besser, was für den oder die gut ist, was die Berufung von Frau Maier ist, wie Herr Peter seine Beziehung führen soll, was unsere Kinder in der Schule machen sollen, wie unsere Eltern ihre Freizeit verbringen sollen usw.)

Wir Menschen sind Meister darin unseren Lebensthron zu verlassen, um uns im Leben der anderen einzumischen. Für andere alles besser wissen, und das eigene Leben stagniert. In diesem Seelen-Entwicklungsfeld sind wir eingeladen, wirklich bei uns zu bleiben. Unser Leben als unseren Herrschaftsbereich anzuerkennen und vor allem anzunehmen und hier ein meisterhafter König/Königin zu sein. Deine Frage zum Selbst-Ermächtigungsfeld:
Wo, wann und bei wem fällt es dir schwer in deine wahre Größe zu gehen und der Herrscher/Herrscherin über deine Lebenszeit zu sein?

Um wirklich Antworten auf all die Seelenfragen zu finden, ist es wichtig, dass wir bereit sind ehrlich in die Selbst-Erkenntnis zu gehen,  dem nächsten Seelenentwicklungsfeld. Ja, Selbst-Erkenntnis kann hart sein. Ist es doch so, dass je mehr wir bereit sind uns den Seelenentwicklungsfeldern hinzugeben, desto weniger sind wir in der Lage die Schuld nach außen zu geben. Wir hören auf den Schwarzen Peter zu verteilen und dürfen erkennen, dass wir uns nur selbst schaden, wenn wir nicht die Verantwortung für das, was in unserem Leben geschieht übernehmen.

Das Schöne: wir sind völlig frei. Wir dürfen in unsere Größe gehen, wir müssen aber nicht. Wir können anfangen den Weg der Erfüllung zu beschreiten oder nicht. Und ganz oft gehen wir erstmal nicht. Wir können ja nicht, weil… und jetzt kommt es: unsere großartigen Ausreden, warum etwas jetzt nicht geht. Wieder: wir dürfen auch so viele Ausreden haben wie wir wollen – alles ist gut – aber wichtig ist zu erkennen, dass es eben Ausreden sind mit denen wir hier arbeiten. Und das es unsere Wahl ist,  wenn diese Ausreden jetzt den Gestaltungsraum für unsere Lebenszeit übernommen haben. (übrigens meine große Ausrede war über viele Jahre: „Ich kann ja nicht, wegen der Kinder“ – nicht Auswandern, nicht arbeiten, nicht zum Sport gehen, mich nicht selbständig machen, mich nicht hübsch anziehen, kein Geld ausgeben usw – meine armen Kinder. Mal ehrlich: welches Kind möchte denn im Nachhinein dafür verantwortlich sein, dass die Mutter sie als Ausrede genommen hat, damit sie kein erfülltes Leben erfährt. Also habe ich irgendwann diese bescheuerte Ausrede über Bord geschmissen – mich erfolgreich selbständig gemacht und tatsächlich seitdem mehr Zeit für meine Kinder als früher) Selbst-Erkenntnis ist der Moment, wo wir mehr und mehr aufhören uns selbst zu belügen. Der Moment, in dem wir uns unseren Ängsten, Sorgen, Zweifeln, Unsicherheiten, Lernfelder stellen dürfen. Denn nur im wahren Anschauen kann ich anfangen die Dinge zu wandeln und sie loszulassen. Hier nun die große Frage im Seelenentwicklungsfeld: Selbst-Erkenntnis:
Was sind deine großen Ausreden, warum du etwas nicht machen kannst, etwas nicht sein kannst, etwas nicht in die Erfüllung bringst?

Nicht vergessen: letztendlich ist der einzige den du bescheißt in deinem Leben du selbst. Du kannst dir alles schön reden, so viel du willst. Du darfst alle Ausreden der Welt benutzen… derjenige, der die Auswirkungen davon zu spüren bekommt? Du selbst. Und damit kommen wir nämlich auch gleich zum nächsten Seelenentwicklungsfeld: der Selbst-Gerechtigkeit. In der Regel benutzen wir das Wort „selbst-gerecht“ eher abfällig. „Sei nicht so selbst-gerecht“ sagen wir zu jemandem, der mit anderen hart ins Gericht geht und abwertende Urteile fällt.

Das Seelenentwicklungsfeld lädt uns jedoch ein die Selbst-Gerechtigkeit auf uns zu beziehen. Letztendlich steht es niemanden zu über uns und unser Leben zu urteilen oder es sogar zu verurteilen. Dass dürfen gerne alle machen, aber dann sind wir beim „Thron“ Thema angelangt. Wir fischen bei den anderen rum und vernachlässigen dadurch unser eigenes Reich. Nein, Selbst-Gerechtigkeit fordert dich auf ehrlich dir eine Meinung und  auch ein Urteil über dich und dein Leben zu bilden: Wer bist du: wie handelst du? Wie denkst du? Wie sprichst du? Über dich, über die anderen, über die Welt, über dein Leben. Wie lebst du dein Leben und bist du glücklich darin?

 Sei hier gerecht und dann kommt der alles entscheidende Schritt im Selbst-Gerechtigkeitsfeld: treffe weise Entscheidungen auf Grund der Ergebnisse zu denen du gekommen bist. Entscheide für dich und dein Leben, sei gerecht dir selbst gegenüber. Liebevoll, selbst-achtsam, selbst-wertschätzend. Treffen wir keine Entscheidungen bleiben wir mit leerem Teller vor einem übervollen Buffet stehen, während sich alle anderen reichlich bedienen. Wähle, probiere aus, erfahre dich und dann wählst du neu. Solange bis du wirklich glücklich und zufrieden mit deiner Wahl bist, und dann wählen wir wieder neu. Das Leben besteht aus ständigem Wählen und Entscheiden. Aber wir können nur wahre, weise Entscheidungen fällen, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind. Wenn wir uns gegenüber selbst-gerecht sind.
Was für ein Leben möchtest du gerne führen, wenn alles möglich ist?

Fühle hier ganz tief in dich hinein. Was für ein Leben würde dich erfüllen? Ist es Reisen? Oder ein gemütliches Heim? Ist es eine Familie? Oder Unverbindlichkeit? Ist es Selbstständig sein oder angestellt? Tausende von Möglichkeiten und du darfst wählen für dich das beste und passendste Stück auszusuchen. Es ist wie Seelen-Shopping (*lach*).. du darfst jetzt wählen.Und weiß du was: wenn du mal daneben haust in deiner Wahl, dann darfst du das als Erfahrung abstempeln und dir selbst vergeben, um dann eine neue, hoffentlich für dich bessere Wahl zu treffen. Willkommen im Seelenentwicklungsfeld: Selbst-Vergebung.

Stell dir das noch mal vor: du stehst vor einem riesigen Buffet. Wir können nicht bei allem wissen, ob wir es mögen oder nicht. Bei vielen Speisen wissen wir es schon, weil wir damit Erfahrungen gemacht haben (gleichgültig, ob in diesem oder in einem anderen Leben). Wir wissen dann, ob es uns gut tut oder nicht. Aber bei vielen Dingen wissen wir es eben nicht. Da bleibt manchmal nur ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Manches davon ist dann auch mal so richtig Mist. Dann haben wir da neben gehauen. (haben uns vielleicht auf den nicht passenden Partner eingelassen, ein Job angenommen der völlig schräg ist – hier kann ich übrigens ein Lied davon singen: ich habe mal meine Wohnung, einen echt guten Job und einiges mehr in Hamburg aufgegeben, um für einen anderen Job und meinen Partner nach Frankfurt zu gehen. Es gab mehr Geld, Möglichkeiten Karriere zu machen, Zusammenziehen mit meinem Partner usw. Na alles, bei dem man denkt: Super – jetzt geht es bergauf. An meinem ersten Arbeitstag wusste ich: Das war ein Fehler… hier hältst du es keine weiteren acht Stunden aus. Zwei Tage habe ich noch durchgehalten, bevor ich gekündigt habe. Vier Tage später erfuhr ich das mein Freund eine Affäre hatte – das Ende vom Lied ich bin wieder zurück nach Hamburg – das Abenteuer Frankfurt hat genau 8 Wochen gedauert – allerdings hatte ich jetzt keine Wohnung mehr, keinen Job und auch keinen Freund – ich war für mich unten angekommen. Das sind so die Moment, in denen man meinen könnte, man hätte am Buffet des Lebens wirklich völlig falsch gewählt – aber ich will dir was sagen: es war das Beste, was mir passieren konnte, um die Weichen für mein Leben völlig neu zu stellen. Ja, die Erfahrung an sich war eine Katastrophe – man glaubt gar nicht wie viele Tränen ein Mensch weinen kann – aber ich durfte in der Zeit so viel über mich selbst erkennen, dass ich danach viel klarer vor dem Buffet stand und wusste: das esse ich nicht noch einmal) Wir dürfen uns selbst vergeben für all die Male, wo wir vermeintlich schlecht gewählt haben, wo wir vielleicht nicht unsere besten Charakterzüge gezeigt haben, wo wir – naja sagen wir es mal nett – Menschen nicht so behandelt haben, wie wir gerne behandelt werden möchten.
Für was darfst du dir jetzt selbst vergeben?

Damit du es loslassen kannst, damit du jetzt eine bessere Version deiner Selbst in die Welt bringen kannst. Denn dazu lädt uns das übernächste Seelen-Entwicklungsfeld ein (keine Sorge, dass Feld dazwischen kommt noch – aber mir ist heute danach das Pferd so aufzuzäumen): in die Selbst-Erleuchtung zu gehen.

Die wenigsten von uns stehen morgens auf und denken: „Heute bin ich mal so richtig fies und gemein!“ Wirklich, dass tun die wenigsten – ja auch wenn die Ausdrücke, die wir so in der Welt sehen, das Gegenteil vermuten lassen könnten. Eigentlich wollen wir es gut machen, richtig machen, besser machen. Ja, manchmal klappt es nicht so gut. Aber wir lernen. Stetig ein bisschen mehr. Daher ist es so wichtig sich seiner Selbst zu stellen, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, damit man die Antworten auf die Selbst-Erleuchtungsfrage findet:
Welches Licht möchte ich in die Welt geben?

Wer möchtest du sein? Wie kannst du dein Leben besser machen, schöner, heller, strahlender gestalten, um so ein Licht zu sein, welches so weit strahlt, dass eben nicht nur dein Leben besser wird, sondern Inspiration ist für andere, damit sie auch ihr Leben besser machen können. Und hier kommen wir dann nämlich zu dem Seelen-Entwicklungsfeld, welches davor steht: die Selbst-Erfüllung.

Unser Licht strahlt dort am hellsten, wo wir uns selbst erfüllt fühlen. Mit „erfüllt“ meine ich, Dinge, Themen, Menschen, Tätigkeiten usw. mit denen wir uns so richtig wohl fühlen. Also bei mir – Achtung, wenn wundert´s – ist es SEELE. Über Seele kann ich den ganzen Tag und die ganze Nacht reden, schreiben, nachdenken, fühlen, hineinhorchen. Wirklich 24 Stunden das ganze Jahr über… ich bin nie müde mich hier auszuloten, auszuprobieren, neue Erfahrungen zu machen und euch darüber zu berichten  - in meinen Kursen, im Blog, im Podcast, in persönlichen Gesprächen- es erfüllt mich so sehr, als hätte ich ein Gläschen Sekt getrunken, weil es mich so beschwingt, mich so befriedigt. Das ist die große Kunst in deinem Leben: finde deine Erfüllung.

Und wenn es Autos sind, dann sind es Autos (ich kenne einen Mann, der kann wirklich den ganzen Tag nur über Autos reden, aber so interessant, dass selbst ich – der Autos völlig schnuppe sind- denke: Wow… erzähle mehr. Weil er so begeistert davon ist, weil er brennt. Er trägt das Feuer dazu in sich. Und wieder da gibt es doch gar nichts zu bewerten, ob nun Autos, oder Kleider, oder Gesetze oder Diäten, dich um deine Kinder kümmern, dein Garten oder eben Seele- das macht uns ja so wunderbar bunt: die Vielfältigkeit der Möglichkeiten für die wir Feuer fangen können). Also, die große Kunst:
Was, welches Thema, welches Gebiet erfüllt dich?

Für was kannst du dich begeistern. Wo möchtest du immer noch mehr wissen, können, lernen und lehren? Hier liegt deine Erfüllung verborgen –  einer der Schlüssel für ein befriedigendes Leben. Und nicht vergessen: dass darf sich wandeln – wieder und wieder – vielleicht ist es eine Zeit lang das Zusammensein mit deinen Kindern und dann irgendwann Gesundes Kochen, um sich wieder zu wandeln in Familien allgemein oder Partnerschaft oder Autos. Was auch immer. 

 Es darf sich wandeln – nur weil man irgendwann, irgendwer meinte es gäbe nur eine Sache und die mache man bis zum bitteren Ende, bedeutet es nicht, dass es für dich gelten muss. Die Seele ist so großartig, so voller Potenziale und Ausdrucksmöglichkeiten, warum sollten wir da bei einem bleiben –und ja manches Mal erkennen wir dann plötzlich den roten Faden. (was habe ich schon alles gemacht: meditiert, Yoga, Astrologie, Heilpraktiker, Psychotherapie-Ausbildung, Geschichtsstudium, systemisches Familienstellen – und oh Wunder: es hat mein Wissen, mein Bild über die Seele immer runder gemacht, wie Puzzleteile eines großen wunderschönes Bildes, welche ich durch Erfahrungen in meinem Leben zusammen gesammelt habe und immer noch sammle).

Hier finden wir das nächste Seelen-Entwicklungsfeld: die Selbst-Transformation.Die Seele ist immer dabei noch ein Stückchen mehr sich selbst zu erfahren, zu entdecken, zu entfalten, zu leben. Wir sind Wandlung. Einige mehr, andere weniger. Jeder so, wie es ihm für dieses Leben passend erscheint.
Was möchtest du jetzt in deinem Sein wandeln, damit es dir besser geht?

Den Mut zur eigenen Wandlung zu stehen und bereit zu sein, die Veränderungen die anstehen auch zu ergreifen führen uns zum nächsten Seelen-Entwicklungsfeld: der Selbst-Befreiung.Wir befreien uns von Meinungen und Vorstellungen wie etwas, ja, wie du zu sein hast. Wie du dein Leben zu leben hast. Wir lassen Programmierungen, Glaubenssätze und „so haben wir das aber schon immer gemacht“ hinter uns, um uns selbst zu finden. Um dir auch zu erlauben, dass du dich wandeln darfst. Dass du Dinge, Menschen, Tätigkeiten, auch Glaubenssätze und Muster loslassen darfst, wenn sie dir nicht mehr gut tun – auch wenn sie vielleicht früher für dich richtig waren. Wir müssen an nichts festhalten – aber wir dürfen alles, was wir wollen in unserem Leben willkommen heißen. Ist das nicht großartig.

 Ich liebe die Seelen-Entwicklungsfelder, die Einfachheit und doch spielt alles zusammen. Du darfst dich in alles wandeln, wer du sein möchtest, was du erfahren möchtest: die Welt steht dir offen –erlaube dir sie zu ergreifen.
Von welchen Glaubenssätzen, Mustern oder/und Programmierungen möchtest du dich jetzt befreien und sie hinter dir lassen?

Vielleicht waren sie lange gut für dich, gut zu dir. Aber so wie wir als Kind vielleicht mit einer Barbie Puppe oder mit Matchboxautos gespielt haben und sie dann irgendwann in eine Kiste gepackt und weggelegt haben, so dürfen wir auch überholte Muster in unserem Sein weglegen. Wir brauchen sie für unseren nächsten Abschnitt auf dem Erfüllungsweg nicht mehr. Wir dürfen schöne Erinnerungen an sie haben (wir dürfen auch schlechte Erinnerungen haben – mein Bruder hat mir mal ein Matchboxauto auf den Kopf geschlagen – war jetzt nicht die schönste Erinnerung und doch sehe ich mich, meinen Bruder und die Zeit, die wir miteinander gespielt haben und das bereichert mich dann wieder).

Letztendlich geht es darum, dass wir uns selbst und unser Leben so gestalten, dass wir es annehmen können. Dass wir uns hinstellen und sagen: „So bin ich – das bin ich und das ist mein Leben – und dafür trage ich die Verantwortung und wisst ihr was – genauso ist es richtig.“Damit kommen wir zum letzten Seelenentwicklungsfeld: der Selbst-Annahme. Gestalte dir dein Leben so, dass du es in jedem Lebensbereich annehmen kannst, dafür gerade stehen kannst. So bist du. Und wie das aussieht – das liegt in deiner Macht, in deiner Hand mit jedem Schritt den du durch die wundervollen Seelenentwicklungsfelder gehst. Hier meine letzte Frage an dich

WER BIST DU?

Bist du damit im Reinen, dann war dein Jahr großartig. Dann hat sich meine Überschrift für diesen Artikel erledigt. Bist du damit nicht im Reinen, dann viel Freude beim Beantworten all der Fragen, die ich dir mitgeben habe, für dich, für dein erfülltes Leben – damit das nächste Jahr besser wird und das Jahr darauf noch besser und noch ein Stückchen besser. Damit wir Frieden finden, auch mit den Dingen, die irgendwie auch mal schräg laufen im eigenen Leben, wo wir – uups –etwas auf unseren Teller gepackt haben, von dem wir doch eigentlich längst wissen, dass es uns nicht schmeckt. Ja, das passiert. Aber es geht weiter. Wenn wir bei uns angekommen sind – dann fühlen wir Frieden für uns und unser Leben, Liebe für uns und unser Leben – und ja, das ist möglich – denn ich fühle es und wenn ich es fühlen kann – dann du auch.
Mache dein Leben einzigartig wundervoll In tiefer Zuneigung, deine Jennifer
Und ja, natürlich freue ich mich, wenn du Lust hast mit mir ein wenig in das Feld der Seele einzutauchen: mit einem Kurs, einem Buch, was immer sich jetzt für dich stimmig anfühlt. 
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WILLKOMMEN IN DEINEM SCHATTENREICH

Willkommen in deinem Schattenreich
Die Kraft der Halloween – Samhain- Zeit

Ja, ich weiß: Halloween scheint ganz schön verhunzt worden zu sein, durch die amerikanische Form, dass die Kinder zu Halloween von Haus zu Haus ziehen um Naschi zu bekommen. Aber anstatt das ganze Fest zu verteufeln, lade ich dich ein mit mir die uralte Kraft der Halloween-Samhain-Zeit wieder zu ergreifen. Auch wenn es derzeit in stark abgewandelter Form gefeiert wird, können wir doch dankbar sein, dass die alten Feste eben nicht verloren gegangen sind. Dass die Kirche es nicht geschafft hat diese uralten Zeitqualitäten zu verbannen.
Zeitqualitäten wirken und je mehr du wieder dich mit deiner Seelenqualität verbindest, desto intensiver wirst du die Qualitäten der Zeit fühlen, wahrnehmen und ja, ihre Geschenke ergreifen. Dabei ist es dann eigentlich gleich, ob du die Zeitqualitäten der Astrologie, des Mayakalenders, der Naturmagie oder eine andere für dich erfährst. Jede hat ihre Kraft, ihre Bedeutung, ihre Geschenke für dich. Sie alle können uns dabei unterstützen uns selbst zu erkennen, uns selbst wieder mehr zu leben und zu entfalten.
Bedingt durch meine Verbindung zu nordischen alten Hochkulturen liebe ich die Zeitqualitäten der naturmagischen Kulturen. Zu diesen gehört die Zeitqualität Halloween oder Samhain. Wir alle konzentrieren uns hierbei gerne auf diese eine besondere Nacht, den 31. Oktober. Aber um es gleich vorneweg zu sagen. Bei diesen Festen handelt es sich immer um Energien, die länger wirken, als nur eine Nacht. Der 31. Oktober läutet die Samhain Zeit ein. Ihre Ausläufer spürst du vielleicht schon Tage oder Wochen vorher. Die Zeitqualität läuft dann bis zur nächsten großen Zeitqualität, die mit Yule am 21. Dezember eröffnet wird.
Mit Samhain beginnt die Zeit der Schattenarbeit in all ihren Aspekten. Und ja, es sind nicht unbedingt die leichten Themen, die uns in dieser Zeit begegnen. Samhain bringt in unser Leben das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit, der eigenen Unzulänglichkeit, der eigenen Abgründe. Er spiegelt uns die nicht so schönen Seiten unseres Seins. Die Zeitqualität lädt uns ein aufzuhören so zu tun als ob… als ob alles in Ordnung ist, als ob es uns nichts ausmacht jeden Tag ums Geld zu kämpfen, um Liebe, um Anerkennung, um die eigene Existenz oder was auch immer bei dir gerade Thema ist. Vor Samhain kann der oberflächliche Schein nicht bestehen. Er schaut tief in unsere Seele und holt das hervor, was wir lieber tief begraben lassen wollten, weil es eben unsere nicht so schöne Seite zeigt. Es ist nicht unbedingt eine leichte, locker-flockige Zeitqualität, die der November und ein Teil des Dezembers mit sich bringt. Das Licht nimmt ab, die Dunkelheit wird größer – doch diese Dunkelheit lädt uns ein den Schatz unseres wahren Seins aus den Tiefen hervor zu holen.
Die Magie der Ahnen
Wie tief wir in diese Schattenarbeit einsteigen, dass bleibt jedem selbst überlassen. Mit Samhain kommt aber eine Kraft in unser Leben, wenn wir es zulassen, die uns stärken kann, die uns bei unseren Seelen-Entwicklungsprozessen unterstützen kann und sehr machtvoll ist: es ist die Kraft der Ahnen. (ACHTUNG: wir fassen den Begriff „Ahnen“ häufig zu klein. Wir denken dann an unsere Großeltern und vielleicht noch die Ur-Großeltern. Aber „Ahnen“ meint die große Energie der Seelenerfahrungen, die in der Vergangenheit vom Kollektiv gemacht worden. All diese Erfahrungen sind gespeichert, wie in einer großen Bibliothek und warten darauf, dich auf deinem Lebensweg zu unterstützen. Gleichgültig welches Thema du hast, glaub es mir, in der großen Ahnen-Bibliothek wirst du fündig werden und Antworten auf deine Fragen finden). Die Ahnenenergie ist nicht böse, gemein oder rachsüchtig. Die Ahnenenergie möchte uns unterstützen und helfen ein erfülltes Leben zu führen.
Leider haben wir in unserer Kultur und in dieser Zeit das Ehren der Ahnen und den achtsamen Umgang mit der Ahnenenergie auf ein Minimum heruntergefahren. Doch die Zeitqualität Samhain kommt, wieder und wieder, ein jedes Jahr, öffnet seine Türen und schenkt uns damit die Möglichkeit dies zu ändern. Wieder in Kontakt mit der Ahnenenergie zu treten und das große Potenzial des Kollektivs für uns zu nutzen (am Ende dieses Artikels gebe ich dir eine kleine Anregung mit, wie du mit der Ahnenenergie und den Themenfeldern von Samhain arbeiten kannst – vielleicht magst du es ja mal ausprobieren).
Die eigenen Abgründe
Wir als Seele sind vollkommen. Vollkommen meint aber eigentlich nichts anderes, als das du alle Aspekte des Seins in dir trägst. Den niedersten Ausdruck bis zum höchsten, alles ist in dir bereits vorhanden und du entscheidest, welchen Ausdruck du in die Welt bringst. Wir haben immer die Wahl. Und ja, seien wir ehrlich: jeder von uns entscheidet sich (häufig unbewusst und aus einem emotionalen Moment heraus) mal, einen nicht so schönen, leuchtenden Ausdruck seiner Selbst in die Welt zu bringen: wir schimpfen, wir beschuldigen, wir lügen, wir übervorteilen, wir lästern, wir manipulieren und so weiter. Und das ist der Punkt wo Samhain unbequem ist und ja, nicht so beliebt. Er pustet all den bunten Glitterstaub den wir gerne über unseren „Verhaltens-Scheiß-Haufen“ (ja, ich sag es mal so krass) streuen, weg. All die Ausreden, die wir gerne benutzen, warum wir uns „schlecht“ verhalten haben (eine miese Kindheit, einen miesen Job, kein Geld, keine Liebe usw) bleiben vor den Augen von Samhain eben nicht bestehen. Mit Samhain geht es an die Substanz und all der „Licht-und-Liebe-Hokuspokus“ wird auf Herz und Nieren geprüft: Bist du wirklich schon so erleuchtet? Wo stehst du wirklich mit deinen Gedanken, Worten, Taten, mit deinem ganzen Sein? All die Scharaden, die wir im hellen Sonnenlicht unbehelligt spielen konnten, finden mit Samhain ihr Ende. Das Licht wird ausgeschaltet und jetzt offenbart sich, wie hell du wirklich selber scheinst. Es zeigen sich, wo deine dunklen Flecken sind, wo deine Abgründe zu finden sind. Und ja, das ist großartig. Ich liebe diese Energie. Bringt sie uns doch weg von all den oberflächlichen Spielereien zur wahren Substanz deines „Ich bin“. Die Zeitqualität von Samhain unterstützt uns dabei in die eigene Wahrhaftigkeit zu gelangen. Sie lässt uns erkennen, wer wir waren, wer wir jetzt sind und legt den Grundstein für unsere Entscheidung, wer wir zukünftig sein wollen.
Die eigenen Ängste
Mit diesen beginnenden Erkenntnissen treten häufig unsere Ängste hervor. Und zwar, die wirklich tiefen Ängste vor unserem eigenen Sein. Hört sich das verrückt an? Ja, es ist verrück und doch alltägliche Praxis. So viele Menschen, die Angst haben in ihre wahre Größe zu gehen. Die Angst sich zu zeigen, die Angst ehrlich zu sein, die Angst vor Ablehnung und Einsamkeit, die Angst schwach zu sein, die Angst nicht liebenswert zu sein. So unglaublich viele Ängste, die wir häufig unbewusst mit uns herumtragen, die aber maßgeblich unser Verhalten beeinflussen. Doch je mehr Samhain uns einlädt in unseren eigenen Schatten zu schauen, desto mehr erkennen wir eben auch unsere darin verborgenen Ängste vor dem Leben und unserem eigenen Sein. Wie oft haben wir uns vielleicht schon von anderen anhören dürfen, wir sollen nicht so oder so sein: „Sei nicht so zimperlich“, „Sei nicht so albern“, „Sei nicht so dominant“, „Sei nicht so vorlaut“, „Sei nicht so egoistisch“, „Sei nicht so gemein“, usw. Natürlich wollen wir dazugehören, natürlich wollen wir nicht alleine sein, natürlich möchten wir, dass unser Umfeld uns mag und dann nehmen wir uns all die „Sei nicht so…“ Aussagen zu Herzen und fangen an uns zu verrenken, um dem anderen zu gefallen. Aber Samhain stellt nur eine Frage an dich: „Gefällst du dir selbst?“ Das ist die Frage auf die es ankommt. Gefällst du dir selbst mit dem, was du denkst, mit dem, was du sagst und mit dem, wie du handelst? Kannst du dich selbst so lieben? Kannst du dir selbst dafür vergeben? Unabhängig davon, was andere von dir halten, erwarten oder von dir fordern. Das ist hier die große Kunst: die Erwartungen und Anforderungen der anderen beiseite zu schieben und ruhen zu lassen. Die Samhain-Zeitqualität bringt den Fokus rein auf dich: Gefällst du dir selbst? (und es geht hier nicht um Oberflächlichkeiten, ob du nun dick oder dünn bist, ob du eine schöne Nase hast oder nicht – es geht hier wirklich um dein SEIN: gefällt es dir, wie du mit deinen Kindern umgehst? Mit deinem Partner? Mit deinen Eltern? Mit dir selbst? Gefällt es dir, was du sagst? Gefällt es dir, wie du dich verhältst gegenüber anderen Menschen? Gefällst du dir?
)Samhain öffnet die Tür, damit wir unsere Ängste vor uns selbst und unseren Stärken, Potenzialen, vor dem uns selbst Zeigen, mutig anschauen können und antworten auf die Frage finden: Wer war ich – wer bin ich und wer möchte ich ab jetzt sein. Welches Licht möchte ich in die Welt bringen? Welches Licht kann in mir erstrahlen und die Welt ein Stückchen heller machen? Ist doch eigentlich wundervoll, oder? Mit der Samhain-Qualität hören wir auf Scharaden zu spielen, hören wir auf, uns Dinge vorzumachen, hören wir auf an der Oberfläche herum zu wabern. Mit dieser Qualität tauchen wir hinab in die Tiefe unseres Selbst, um uns zu erkennen und mehr und mehr uns selbst zu leben.
Der eigene Tod
Und hier kommt vielleicht die größte Angst ins Spiel: unser eigener Tod. Hierbei geht es jetzt nicht unbedingt um den wirklich physischen Tod (der natürlich auch eine große Rolle spielen kann). Aber es geht eher um den Tod unseres alten Selbst. Je mehr wir erkennen wer wir sind und wer wir wirklich sein wollen, desto mehr werden wir eingeladen Schritte zu gehen, die das alte Selbst überwinden und uns zu unserem neuen Selbst hinführen. Das bedeutet aber auch zeitgleich, dass unser altes Selbst stirbt und zurück gelassen wird. Davor haben wir häufig –wenn auch unbewusst- Angst. Wir wissen eigentlich nie, wie das Neue sein wird. Unser neues Sein, unser neues Leben, unsere neuen Potenziale. Wir wissen nicht, ob es besser sein wird, als das Alte. Ob es uns damit besser gehen wird. Wir haben Angst vor der Veränderung, vor der Enttäuschung, wenn die Veränderung nicht die Verbesserung bringt, die wir erwarten. Und ja, Transformation ist die Geburt unseres neuen Sein. Und ja, ich weiß, es gibt leichte Geburten, aber es gibt eben auch die Geburten, die es echt in sich haben. Wir dürfen davor Angst haben. Angst ist nichts Tragisches. Aber wir dürfen diese Angst eben auch meistern, damit wir in unser größeres Sein finden. Samhain kann uns dabei unterstützen, diese große Angst vor dem eigenen Tod zu meistern. Den Mut zu finden uns dieser Angst zu stellen und dann einzutauchen in unser wahres Selbst. Nicht vergessen: nichts muss sofort perfekt sein, wir dürfen uns selbst erfahren in unserem Zeittempo, in unserem Seelenrhythmus.
Samhain bringt so viele Geschenke, wenn wir bereit sind uns für diese Zeitqualität zu öffnen. Und hier kommen wir jetzt noch mal zu der wirklich tollen Ahnenenergie. Diese Energie ist nämlich genau hier für uns da, um uns in diesen Selbstfindungsprozessen zu unterstützen. Uns Kraft zu geben, uns Mut zu verleihen, ja uns energetisch zu stärken und uns zu ermutigen, uns ein Leben und vor allem ein Sein in Fülle und Freude zu zugestehen. Wir dürfen großartig leben, wir müssen uns nicht abfinden. Wir müssen nichts, wir dürfen. Wir dürfen unsere Flügel ausbreiten und dorthin fliegen, wo unsere Träume uns hinleiten, großartig, einzigartig und wunderschön. Die Ahnen sind an unserer Seite, der Wind unter unseren Flügeln damit wir unsere Reise durch unser erfülltes Leben beginnen können
.Vorschlag für die Nacht des 31. Oktobers und die Zeit danach bis zum 21. Dezember:
Die Arbeit mit der Ahnenenergie
Es ist wirklich ganz einfach und gar nicht so aufwendig. In dieser Zeit bekommt man in fast jedem Supermarkt „Grablichter“, das sind die „Kerzen“ in den roten Behältern. Sie kosten wirklich nicht viel und eignen sich hervorragend für die Ahnenarbeit. Wenn du magst, besorge dir ein paar davon .Das ist der erste Schritt.
Nimm dir nun die Zeit dich selbst ehrlich zu betrachten. Wir können in der Samhain Zeit mit unterschiedlichen Aspekten arbeiten. Ich mache dir hier einen Vorschlag für Erfüllung. Finde für dich nun heraus, wo du dich nicht erfüllt fühlst in deinem Leben. Was frustet dich gerade so richtig. Ist es dein Beruf? Deine finanzielle Situation? Deine Beziehung zu (Partner, Kinder, Eltern, Freude)…?Wenn du diesen Punkt gefunden hast, der dich am meisten frustet, dann versuche eine Formulierung zu finden, was du erfüllt erfahren möchtest und schreibe es auf. Wie z.B. Ich möchte eine erfüllte, glückliche Partnerschaft zu meinen Kindern führen. Oder: Ich möchte einen Beruf ausüben, der mich erfüllt auf allen Ebenen des Seins: geistig, finanziell usw. Oder: ich möchte endlich dort leben, wo ich mich zu Hause fühlen, wo ich mich willkommen fühle, wo ich Wurzeln schlagen kann und wo ich mein Potenzial voll erfüllt ausleben kann. Oder, oder, oder. Finde deine Worte (die eigenen Worte sind für den eigenen Schöpfungsprozess immer die machtvollsten).
Wenn du deine Formulierung gefunden und aufgeschrieben hast, gehe mit deinem Grablicht nach draußen (Garten, Balkon, Friedhof oder an deinen Lieblingsplatz in der Natur). Gönne dir eine Zeit der Ruhe und rufe die Ahnen an. Wie: „Geliebte Ahnen, ich danke euch für eure liebevolle und kraftvolle Unterstützung. Ich möchte jetzt (wiederhole deinen Erfüllungswunsch, den du aufgeschrieben hast) erfahren. Ich danke euch, dass ihr mir dabei helft, meine Träume wahr werden zu lassen. Ich ehre den Weg, den ihr vor mir gegangen seid, ich ehre den Weg, den ich gehe. Gemeinsam bringen wir Licht in die Welt“ (so oder so ähnlich. Finde auch hier deine eigenen Worte, die aus deinem Inneren kommen möchten)
Dann zünde dein Grablicht an, verbrenne daran deinen Zettel und lasse wenn möglich das Grablicht, die Nacht über brennen bis es leer ist. Du kannst dieses Ritual in der Samhain Zeit wiederholen. Oder einfach dir im Dunklen die Zeit nehmen mit der Ahnenenergie ins Gespräch zu gehen. Fragen zu stellen, Antworten empfangen, einfach die unterstützende Energie spüren. Folge hier deinem Gefühl, was du machen möchtest Finde Antworten auf die Fragen: wer warst du - wer bist du jetzt und wer möchtest du zukünftig sein.
.Ich wünsche dir von Herzen eine wundervolle Ahnenverbindung und vor allem die Erfüllung deines Lebens. Alles Liebe, deine Jennifer
Und nicht vergessen: wenn du tiefer in der Seelenarbeit einsteigen möchtest, die urvertrauen akademie bietet viele tolle online Kurse hierfür an. Einen empfehle ich dir hier, die anderen kannst du dir unter folgender Seite anschauen: Link zu urvertrauen Kurs Seite
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Erfüllte Partnerschaft- der Tanz der Liebe zweier Seelen

Partnerschaft – ein Seelentanz der Liebe

Ich stelle mir Partnerschaft gerne als ein Tanz der Energien vor. Meine weiblich/männliche Energie trifft auf die männlich/weibliche Energie meines Partners. Gemeinsam versuchen wir im Tanz dieser Energien uns zu verbinden. Ganz wie ein YinYang Zeichen in ständiger fließender Bewegung. Mal ist der Tanz harmonisch, wir fühlen uns verbunden, vielleicht sogar eins, wir verstehen uns, wir bereichern uns gegenseitig. Und dann gibt es Zeiten, da fallen wir auseinander. Die gemeinsame Schwingung, der Tanz, will einfach nicht funktionieren. Zeiten in denen wir in unterschiedlichen Rhythmen unterwegs sind. Ein bisschen wie freestyle Jazz, wo man auch nicht mehr genau weiß, ob man das jetzt gut finden kann und lieben möchte, oder ob es so nervt, dass man es am liebsten ausschalten möchte.

Beziehung, Partnerschaft ist in meinen Augen immer wieder eine der wahren Meisterprüfungen, die wir als Seele hier auf der Erde ablegen dürfen. Wenn ich so ganz alleine für mich hin puzzle, dann erscheint Bewusstsein, Erleuchtung, Erwachung manchmal so einfach. Ach, was hat man doch alles schon verstanden und angeblich verinnerlicht. Aber in der Begegnung mit dem anderen, zeigt sich dann schnell, wo es bei uns selbst noch wackelt. Wo man noch schläft, wo man noch seine Schmerzpunkte hat. Wo man die Krallen ausfährt und genervt ist. Wenn unser Partner es schafft uns aus unserer Mitte und unserem „Erleuchtet Sein“ zu bringen, ist das immer eine Einladung bei uns selbst zu schauen, was hier noch erkannt werden darf.

Die Seele sehnt sich danach sich dem Leben hinzugeben. Sich dem Tanz der Polaritäten zu öffnen, um sich selbst zu erfahren in all ihren Qualitäten, in all ihren Rhythmen, in all ihren Facetten. Um dann eben auch einen Tanz mit anderen zu tanzen, sich im Partnerschaftstanz zu erfahren (mit der Familie: Vater, Mutter, Geschwister, mit Freunden, und ja auch mit Liebesbeziehungen). Doch statt einen Tanz, bzw. Treffen der Seelenenergien auf Augenhöhe zu vollziehen, schaffen wir es regelmäßig uns gegenseitig zu zermürben durch: Machtspiele, Schuldspiele, Manipulationen usw. Ich lade dich heute ein, nicht mehr daran zu verzweifeln, sondern anzufangen einen neuen Tanz in deine Beziehungen zu beginnen. Einen Tanz auf Augenhöhe, Gleichberechtigung, der Freiheit und vor allem der Liebe, dir selbst gegenüber und der Seele des anderen.

Wie wir das schaffen können? Hier ein paar kleine Anregungen für den neuen Tanz:

Kenne deine Stärken

Eigentlich sollte das doch ganz einfach sein, unsere Stärken kennen. Aber leider ist es so, dass wir ein halbes, wenn nicht unser ganzes Leben auf der Suche nach unseren Stärken sind. Wir kennen bzw. haben selten unsere Stärken verinnerlicht. Ja, sicherlich liegt hier viel in unserer Kindheit und auch in der Art und Weise, wie in unserer Gesellschaft mit Stärken umgegangen wird. Liebe etwas tiefer stapeln, bloß kein Angeber sein, bloß nicht aus der Masse hervorstechen. Denn der, der hervor sticht, dem wird dann gerne schnell die Schuld gegeben, wenn etwas nicht richtig läuft. Also halten wir uns zurück. Es gibt noch viel mehr Gründe, aber jetzt geht es darum, dass wir uns endlich mal die Zeit nehmen, um zu erkennen, was eigentlich wirklich unsere Stärken sind.

 In einer Beziehung ist es wichtig die gegenseitigen Stärken zu kennen. Kommen wir auf mein Beispiel mit dem gemeinsamen Tanz zurück. In den Bereichen, wo unsere Stärken liegen, können wir nämlich im Tanz auch man die Führung übernehmen und der andere darf sich fallen lassen, darf sich führen lassen. Wir müssen eben nicht alles können, wir müssen nicht perfekt sein. Wir dürfen uns von den Stärken des Partners inspirieren lassen und ja, auch gerne mal in die Lehre gehen, aber wir dürfen auch abgeben. Und nein, das macht uns nicht gleich abhängig oder unselbstständig.

Wisst ihr, im Business ist es ganz klar: man arbeitet dort am besten, wo die eigenen Kompetenzen liegen. Dort, wo man sich stark und sicher fühlt. Und das, was man nicht gut kann, das gibt man ab, an andere, die es eben besser können. Das nennt sich Teamarbeit. Wenn man meint alles alleine wuppen zu müssen, wird man über kurz oder lang ausbrennen. Merkwürdigerweise irrt aber der Glauben umher, selbstbestimmt und selbstständig in einer Beziehung zu sein, würde bedeuten, alles zu können.  Damit machen wir uns kaputt und noch schlimmer, wir verhindern den gemeinsamen fließenden Tanz der Gegensätze und der Gemeinsamkeiten mit unserem Partner. Ich durfte sehr viel lernen von meinen Partnern und mir, sagen wir mal, Grundkenntnisse in Bereichen aneignen, von denen ich vorher so absolut keinen Plan hatte. Trotzdem liegen hier nicht meine Stärken. In diesen Bereichen gebe ich die Führung gerne ab und lass mich führen.

Da ich  meine Stärken kenne, weiß ich, in welchen Bereichen ich die Führung übernehmen kann. Problematisch wird es gerne, wenn beide die gleichen Stärken haben, bzw. Bereiche in denen sie die gleichen Stärken haben. Hier ist es wichtig einen  Tanz von Geben und Nehmen zu lernen, mal führt der eine, mal führt der anderen und, was man auch machen kann: jeder kann auch mal innerhalb einer Beziehung für sich tanzen, für sich schwingen. Oder, was ich persönlich liebe: am gleichen Strang ziehen. Gemeinsame Stärken können sich potenzieren und uns unglaublich weit voran bringen, weil wir im gleichen Wind segeln und dann so richtig Fahrt aufnehmen können.

Wir dürfen mehr und mehr lernen zu erkennen, dass Beziehung nicht Machtkampf bedeutet, nicht „Wer ist hier der Bessere“ oder „Wer leistet hier mehr für die Beziehung oder die Familie“. Ich sage ja: Beziehung ist eine Meisteraufgabe, wieder und wieder.

Kenne deine Schwächen

Das erstaunliche ist, dass wir uns häufig selbst fertig machen, in den Bereichen, wo wir eigentlich unsere Stärken haben. Dafür aber sehr oft betriebsblind sind, was unsere Schwächen angehen. Solange wir alleine sind, kommen wir in der Regel gut zurande mit unseren Schwächen. Wir umgehen sie, wir haben tolle Ausreden, warum es so ist, wie es eben ist. Alleine lebt es sich recht gut mit den eigenen Schwächen. Aber in einer Beziehung, sind unsere Schwächen häufig der Knackpunkt des gesamten Beziehungssystems. Das ist übrigens auch der Punkt, der uns gerne so richtig nervt: das Aufdecken unserer Schwächen von unserem Partner.

Wer bekommt schon gerne seine Schwachpunkte um die Ohren gehauen? Aber genau das tun wir, wenn der gemeinsame Tanz aus dem Takt kommt und wir in den Kampf oder Streit gehen. Das, was eigentlich ein Geschenk in einer Beziehung ist: dass man den anderen annimmt, mit all seinen Stärken und all seinen Schwächen, dreht sich: und die Schwachpunkte werden einem vorgehalten. Wenn wir uns selbst nicht angenommen haben mit unseren Schwächen, dann steigen wir hier in das Streitspiel mit ein: verteidigen uns, hauen dem Partner seine Schwachpunkte als Retourkutsche um die Ohren. Die Schwächen vorgehalten zu bekommen, nervt. Wir wollen ja toll sein. Wir wollen ja, dass der andere uns toll findet. Am liebsten, dass er von uns, als die tollste Person überhaupt denkt, oder? Aber ehrlicherweise, möchten wir geliebt werden, so wie wir sind, auch oder so gar vor allem mit unseren Schwachpunkten. Bekommen wir die Schwachpunkte um die Ohren gehauen, sind wir verletzt. Schnell wird die ganze Liebe in Frage gestellt.

Auch wenn es sich jetzt für dich profan anhört: aber bitte, kenne deine eigenen Schwachpunkte. Sei ehrlich zu dir selbst ohne dich fertig zu machen. Warum das so wichtig ist? Weil die Selbst-Erkenntnis dir helfen kann, aus dem Kampf der Schwachpunkte auszusteigen. Ich weiß, dass hört sich vielleicht jetzt merkwürdig an, aber einen Versuch ist es wert.

Wenn wir uns verlieben, dann haben wir in der Regel die rosarote Brille auf. Der Partner ist halt einfach perfekt und wunderbar. Erst mit der Zeit fallen uns die Macken auf, die Schwachpunkte eben und häufig sind es die Schwachpunkte, die uns auch so richtig nerven am Partner.  Vielleicht, dass er nicht nein sagen kann und immer jedem helfen muss, vielleicht dass er überall seine Klamotten rumliegen lässt, vielleicht dass er Angst hat die Wahrheit zu sagen und lieber lügt, als zu sich und seinen Bedürfnissen zu stehen. Es gibt so viele Schwachpunkte. Aber wenn wir uns eingestehen, dass ich Schwachpunkte habe und du Schwachpunkte hast, dann können wir im gemeinsamen Tanz anfangen uns gegenseitig zu inspirieren und ja auch mal aushelfen. Es muss in einer Beziehung nicht jeder für sich alleine sich durchs Leben kämpfen.

Wir kommen doch zusammen, um in Liebe einen gemeinsamen Weg zu gehen. Ja, jeder seinen Seelenweg und doch können wir uns auf unseren individuellen Wegen inspirieren und auch unterstützen, teilen, Licht sein. Erinnere dich wieder an den Tanz: es ist ein Fließen, ein Geben und ein Nehmen, ein Unterstützen in den Schwachpunkten, ein sich Bereichern lassen in den Stärken. Ich weiß, es hört sich besser an, als die Realität es dann zeigt. Weil wir noch lernen.

 Wir lernen erst noch, wieder Beziehungen auf Augenhöhe zu führen. Beziehungen, in denen wir aufhören uns gegenseitig zu zermürben und zu verletzen. Beziehungen in denen wir anfangen, achtsam mit den Schwächen des anderen umzugehen, weil wir achtsam mit unseren eigenen Schwächen umgehen. Wenn ich erkenne, dass ich eben nicht perfekt bin, dann kann ich es auch nicht mehr von meinem Partner erwarten. Wenn ich erkenne, dass mein Partner mich mit meiner Schwäche nimmt, dann kann ich vielleicht auch mit seinen Schwächen liebevoll einen Weg finden umzugehen. Es ist hier wichtig immer zu schauen: was kann ich nehmen und was kann ich absolut nicht nehmen. Wir dürfen in einer Beziehung auch immer lernen uns zu wandeln. Nicht um dem Partner besser zu gefallen, sondern um mehr und mehr auch meine Schwächen in die Stärke zu bringen. Für mich wandle ich mich. Nicht für den anderen. Das würde auf Dauer nicht gut gehen.

Wenn wir eine Beziehung eingehen, dann entscheiden wir uns gemeinsam einen Seelentanz zu tanzen. Und der ist immer, wirklich immer in Bewegung, immer in Wandlung, hat in jedem Moment das Potenzial großartig zu werden oder alles zu zerstören. Mal sind wir ganz eng, ganz vertraut und mal sind wir weit auseinander und entfernt. Eigentlich gehen wir eine Beziehung ein, um nicht weiter Einzelkämpfer zu sein, sondern um uns gegenseitig zu ergänzen, aus zwei „Ich bin`s“ etwas Größeres zu erschaffen, als die beiden Einzelteile hergeben. Beziehung auf Augenhöhe bedeutet zu erkennen, dass wir gleich sind. Dass wir ein jeder unsere Stärken und Schwächen haben und wir lernen dürfen damit einen gemeinsamen Tanz der Liebe zu tanzen.Denn das ist der entscheidende Punkt am Ende:

Sei Liebe

Die Kunst einer Beziehung ist es, aus dem ersten Verliebtsein und nach Abnahme der rosaroten Brille, einen Tanz der Liebe zu tanzen. Der muss nicht gleich perfekt sein, was muss das schon. Die Liebe darf sich entwickeln, mal ist sie ganz präsent und mal ist sie vielleicht weit im Hintergrund, aber die Liebe ist es, die wie ein stetiger Strom den Beziehungstanz bestimmt. Und weißt du was: das hat jeder verdient. Du verdienst es, dass du dich selbst liebst und dass du von deinem Partner geliebt wirst, wenn du dich auf einen Tanz mit seiner Seele, mit seinen Stärken und Schwächen einlässt. Aber umgekehrt ist es genauso: dein Partner hat es auch verdient von dir geliebt zu werden, mit seinen Stärken und Schwächen, mal mehr, mal weniger, aber Liebe ist das tragende Gerüst auf dem eine Beziehung auf Augenhöhe steht.

Können wir unseren Partner nicht lieben, fühlen wir trotz aller Stürme an der Oberfläche, trotz aller Wandlungsphasen, die wir oder unser Partner durchlaufen, in der ruhigen Tiefe nicht mehr die Liebe zum anderen, dann dürfen wir hinterfragen, ob wir den gemeinsamen Seelentanz fortführen wollen, oder ob die Zeit gekommen ist, ihn zu beenden. Können wir unseren Partner nicht mehr lieben, dann ist es Zeit ihn gehen zu lassen, ihn frei zu lassen, damit er die Chance bekommt in einer Verbindung Liebe zu erfahren, so wie du auch dir selbst die Chance gibst, wieder zu lieben und Liebe zu erfahren, wie du sie erfahren möchtest. Und vergesse dabei nicht: jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, es spielen nicht immer die Geigen auf Wolke 7. Verliebt Sein ist ein Gefühl, welches kommt und geht, aber darauf würde ich keine Beziehung aufbauen. Liebe ist die Kraft, die dem Sturm Stand halten kann. Liebe ist die Kraft, die uns einlädt gemeinsam zu tanzen, gemeinsam das Leben zu erfahren, gemeinsam die Lebenszeit zu erfüllen.

Liebe verlangt nicht die Aufgabe deiner Individualität oder die des Partners. Liebe verlangt nicht, dass du dich verrenkst, aufgibst, wandelst, damit du dem Partner besser passt. Liebe verlangt nicht, dass du deine Träume loslässt, deine Begabungen über Bord wirfst. Liebe lädt dich ein in den Tanz zu gehen. Dich selbst zu erfahren, deinen Rhythmus zu fühlen, den anderen wahrzunehmen, den anderen zu fühlen,  zu schauen, was gemeinsam möglich ist und wo jeder für sich aufbaut und entwickelt. Liebe lässt immer frei, frei zu gehen und frei sich einzulassen.

Partnerschaft ist eine Meisteraufgabe, wieder und wieder. Kenne deine Stärken, kenne deine Schwächen, lass dem Partner Raum für seine Stärken und sei nachsichtig mit seinen Schwächen. Sei Liebe in jedem Augenblick: Liebe zu dir selbst und zur Seele deines Partners.

Ich wünsche dir von Herzen einen großartigen Tanz mit dir selbst und gemeinsam mit deinem Partner. Deine Jennifer

Und nicht vergessen: wenn du mehr in deine Stärken finden möchtest, wenn du unabhängig sein möchtest von Machtspielchen, Manipulationen und Gefühlschaos, lade ich dich ein den urvertrauen online Kurs: die Magie des Inneren Kindes zu machen. Je mehr wir in die heile Innere Kind Energie eintauchen können, desto freier können wir lieben, können wir unsere Liebe für uns nutzen und in die Welt geben. Ich freue mich auf dich.

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#1 GELD Tipp: Kenne deine Beziehung zum Geld

Deine Beziehung zum Geld
Auch wenn es uns häufig nicht bewusst ist, mit Geld führen wir eine Beziehung. Eine lebenslange Beziehung. Häufig ist es die längste Beziehung, die wir überhaupt in unserem Leben führen. Diese Verbindung beginnt sobald wir von Geld hören, in der Regel in unserer Familie und endet in dem Moment, wo wir wieder auf die andere Seite wechseln.

Es ist eine Beziehung, die nicht getrennt werden kann. Solange wir weltweit mit Geld arbeiten, solange wird diese Beziehung bestehen. Gleichgültig, ob du dir innerlich weiß zu machen versuchst, dass dem nicht so ist. Dass du keinen Wert legst aufs Geld. Dass dir Geld egal ist. Du darfst denken, was du möchtest.

 Aber du liest jetzt gerade diesen Text hier.  Daher gehe ich davon aus, dass du deine Beziehung zum Geld zum Guten wandeln möchtest. Auf dem Weg dahin, kann es gut sein, dass so manche Hürde kommt. Wir manchmal aufgeben wollen, uns umdrehen und einfach wieder den Kopf in den Sand stecken möchten.
 
Ich verspreche dir hier keinen leichten Weg. Es gibt kein: lies diesen Blog und schon bist du alle deine Probleme los. Es funktioniert leider nicht so. Auch wenn ich mir das auch schon so manches Mal gewünscht habe. Die Zauberfee, die mit ihrem Zauberstab wedelt und schon habe ich keine Angst mehr vor dem Geld, keine Sorgen mehr,wie ich alles bezahlen soll. Ja, das wäre schön. Aber was, wenn wir selbst diese Zauberfee wären? Wenn wir es in der Hand hätten unsere Beziehung zum Geld zu wandeln. Du ahnst es schon, nicht wahr? Die Beziehung zum Geld liegt in unseren Händen.  Und ja, sie ist auch geprägt davon, wie wir groß geworden sind, welche Glaubenssätze wir verinnerlicht haben, was uns über das Geld erzählt wurde. Wenn unsere Beziehung zum Geld nicht gut ist, dann liegt es jetzt in unseren Händen, dies zu wandeln.
 
Dabei werden wir durch den dunklen Tunnel gehen. Uns mit uralten, vertrauten Ängsten, Sorgen, Zweifeln, Unsicherheiten konfrontiert sehen. Aber nur, wenn wir ehrlich zu uns selbst sein können, kann eine Wandlung zum Besseren, vielleicht sogar zum Besten stattfinden.

Geld ist in der Regel für uns irgendwie abstrakt und nicht richtig greifbar. Es ist etwas mit dem wir fast jeden Tag in irgendeiner Form zu tun haben, doch nicht genau wissen mit was wir es eigentlich zu tun haben. Die Vorstellung das Geld einfach Energie ist, fand ich lange Zeit persönlich auch nicht besonders hilfreich. Und ich kenne genug energetisch arbeitende Menschen, die sich eigentlich mit dem Energiefluss gut auskennen und trotzdem mit dem Geld nicht zu Rande kommen.
 
Ja, Geld ist Energie, aber nicht irgendeine Energie, sondern deine Energie. Geld spiegelt dich wieder: das, was du über dich denkst, wie du über dich sprichst und ja, auch wie du mit dir selbst umgehst. Diese Qualitäten des Geldes sagen nichts über die Summe des Geldes aus, die du besitzt. Es gibt sehr reiche Menschen, die nicht grün sind mit dem Geld, die sich arm fühlen, weil ihre Beziehung zu sich selbst arm ist. Und es gibt Menschen die vielleicht auf Geldebene nur das Wenigste haben und doch total im Einklang mit dem Geld sind, weil sie mit sich und der Welt im Reinen sind. Wenn du mit dir selbst uneins bist, dann wird auch eine Million Euro, dich nicht besser fühlen lassen. Dann kannst du dir alles leisten und bist doch nicht glücklich.  Das Gefühl nicht genug zu sein,  nicht genug zu haben, wird Geld nicht wandeln. Achtung das ist wirklich wichtig, um den Schlüssel zum wahren Geldfluss in die für dich gewünschte Richtung zu drehen: Geld ist nie das Problem, sondern immer ein Spiegel an dem du deine eigenen inneren Probleme  von Selbst-Wert, Selbst-Liebe, Selbst-Achtsamkeit u.a erkennen kannst.  (Für alle, die bei mir schon mit den Kosmischen Gesetzen gearbeitet haben, an deiner Beziehung zum Geld kannst du alle kosmischen Gesetze gespiegelt sehen - ein echter Knackpunkt ist hier die Aussage: innerer Reichtum = äußerer Reichtum, die häufig fehlinterpretiert wird. Geld und die Kosmischen Gesetze werden wir uns in einem anderen Artikel noch mal vertiefend anschauen)

 Ich lade dich nun ein, anzufangen mit dir Selbst und mit dem Geld eine wundervolle Beziehung anzufangen. Vielleicht magst du hierfür die jetzt folgenden Seelenfragen für dich beantworten, versuche dabei so ehrlich wie möglich dir selbst gegenüber zu sein. Nur so können wir eine echte Wandlung in unserem Leben vollziehen. Stell dir dabei vor, dass Geld dein Lebenspartner ist, dein Geliebter mit dem du eine Beziehung führst, die nicht getrennt werden kann.
Du bist mit dem Geld verbunden. Jedoch ist die Geldbeziehung eine ganz besondere – und hier kommt die Energie ins Spiel. In einer gewöhnlichen Beziehung treffen zwei Seelen aufeinander und fangen gemeinsam einen energetischen Tanz der Verbindung an. Mal ist man sich ganz nah, dann weit entfernt, mal tanzt man im gleichen Rhythmus, mal ganz unterschiedlich. Mal fließt man über vor Liebe und Glück, mal ist man frustriert, traurig, unsicher. So viele Emotionen. Das ist das Wundervolle an Beziehungen zu anderen Menschen. Wir haben einen gegenüber. Eine Seele mit der wir gemeinsam uns erfahren können.

ACHTUNG ich wiederhole es nochmal, weil es so extrem wichtig ist:DEINE BEZIEHUNG ZUM GELD IST ENERGETISCH EINE BEZIEHUNG ZU DIR SELBST.
Das gilt für alle Menschen, egal ob sie geldtechnisch gesehen arm, reich oder so in der Mitte schwimmen. So wie du über Geld denkst, redest, handelst, so denkst, redest oder handelst du über dich. Geld ist dein schonungsloser Spiegel, dem du nicht entkommen kannst. Es gibt eigentlich sonst nichts, wo du dich selbst so gut erkennen kannst, wie in deiner Beziehung zum Geld -  und wir wollen es in der Regel nicht wahrhaben.

Bei Geld fangen wir, genauso wie in unseren partnerschaftlichen Beziehungen, ganz schnell an das Schwarze Peter Spiel zu spielen mit der großen Frage: Wer ist schuld? Das Geld ist schuld, dass du nicht reisen kannst. Das Geld ist schuld, dass du dir die Ausbildung nicht leisten kannst. Das Geld ist schuld, dass deine Beziehung schlecht ist. Das Geld ist schuld, dass du dich so mies fühlst. Das Geld ist grundsätzlich und gerne an allem schuld. Seien wir ehrlich: das ist ja auch äußerst praktisch. Wenn wir unserem Lebenspartner die Schuld für alles geben, wird er sich wehren. Es kommt zum Streit, zu Auseinandersetzungen. Das Geld wehrt sich nicht. Es ist ein extrem geduldiger Lebenspartner. Du kannst ihm alle Schuld, alle schlechten Gefühle entgegen schleudern. Es wird es nehmen.

Aber wenn du den Blickwinkel änderst und dir vorstellst, dass es nicht mehr das Geld ist, welches dir gegenüber steht, sondern du dir selbst gegenüber stehst, dann können wir erkennen,  dass wir die ganze Zeit das Schuldspiel mit uns selbst spielen. Ich weiß, dass es hart ist, das zu nehmen. Diese Aussage anzuerkennen: „Deine Beziehung zum Geld ist energetisch eine Beziehung zu dir selbst“, kann schwer sein, auf massive innere Ablehnung stoßen. Vielleicht möchtest du jetzt schon wegklicken und sagst: „Was für ein Blödsinn!“

Das kannst du gerne machen. Dir selbst entkommst du trotzdem nicht. Im Bezug zum Geld, genauso wie in all deinen menschlichen Partnerschaften, kannst du nicht den anderen ändern, sondern nur dich selbst und deine Einstellung zu dir und deinem Leben. Ich bemühe mich, dir so viel ich kann mitzugeben, damit du eine wundervolle Liebesbeziehung zum Geld (und damit letztendlich auch zu dir) beginnen kannst. Was du daraus machst, wie viel du davon nimmst, das ist deine freie Entscheidung.

Geld ist geduldig. Es wandelt sich, wenn du dich wandelst. Und täusche dich nicht, man kann sehr viel Geld haben und trotzdem eine schlechte Beziehung zu ihm führen, in dem man z.B. immer noch mehr braucht (Spiegel u.a. für deine eigene innere Leere), in dem man es immer in einem rasanten Tempo ausgibt (Spiegel u.a. sich selbst wertlos oder als Versager fühlen).Ich persönlich finde Geld großartig, auch wenn meine Beziehung zu ihm – damit zu mir selbst – bei weitem nicht immer liebevoll war. Ich habe es zutiefst gehasst, abgelehnt, ignoriert, versucht mit Gewalt aus meinem Leben zu verbannen (ja, daran kannst du sehen, dass ich mich selbst sehr lange nicht geliebt habe). Aber mit der Selbstliebe kam das Geld zu mir, kam der Frieden mit dem Geld, kam die Dankbarkeit, kam die Unwichtigkeit von Statussymbolen und das Weglassen von Anhäufen von Dingen, die mich nicht erfüllen.  Wenn ich das schaffe, dann schafft das auch jeder andere. Wirklich jeder.

Mit dem Thema Geld zu arbeiten, ist Arbeit an sich selbst. Du steigst so tief ein, wie du bereit bist, dich einzulassen. Du bist erwachsen und du trägst die Verantwortung für dich und dein Wohlbefinden. Auch sehr wichtig auf dem Geldweg: wie gut du auf dich achten kannst, wie gut du dich selbst, um dich kümmern kannst. Heute ist ein guter Tag, um anzufangen deine Beziehung zum Geld neu einzustellen. Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Gute auf diesem Weg. Vielleicht kann man  Liebe nicht mit Geld kaufen, aber du kannst eine wundervolle Liebesbeziehung zu dir selbst und zum Geld beginnen.
Möge deine Selbstverbindung erfüllend sein.
Alles Liebe, deine Jennifer
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#4 Wage ein außergewöhnliches Leben

Ein gewöhnliches oder ein Außergewöhnliches Leben – es ist deine Entscheidung

Stell dir vor, irgendwann, wenn wir gestorben sind, treffen wir uns wieder, auf einer Wolke sitzend, und erzählen uns von unserem Leben, welches wir jetzt führen. Was würdest du erzählen? Das, was spannend ist, sind doch die außergewöhnlichen Momente. Der Punkt, wo etwas passiert ist, was jenseits des gängigen Alltagstrotts lag.Keinen interessiert ist, dass du 20 Jahre lang, Montag bis Freitag von 9:00 – 17:00 Uhr gearbeitet hast, dass du auf deine Rente gewartet hast. Ganz ehrlich, dass interessiert dich doch sicherlich nicht mal selbst.Die Reise nach Guatemala, der Sonntag wo du aus 4500m mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug gesprungen bist, der Moment, wo du mit dem Skateboard gegen die Wand gefahren bist und in der Notaufnahme genährt werden musstest, dein Heiratsantrag, der Moment, wo du erfährst, dass du Vater oder Mutter wirst, die Tage, wo du nicht wusstest, wie es weiter geht und dann doch einen Weg gefunden hast.

Die außergewöhnlichen oder sagen wir die emotionalen Momente sind es, die unser Leben ausmachen, denkwürdig machen. Ja, auch die Momente, wo uns mal die Luft weggeblieben ist, wo wir Angst hatten, wo wir so traurig und verzweifelt waren, dass wir dachten, dass Leben sei nun zu ende, sind außergewöhnlich.Die Seele erfährt sich über Emotionen, sie fühlt, sie erfüllt sich mit Erfahrungen. Immer der gleiche Trott auf Wolke 4 stumpft sie ab und macht ein Leben grau und fad.Die Kunst ist auch in den „notwendigen“ Alltagsdingen das Außergewöhnliche zu entdecken.  Ja, es mag Trott sein, deine Kinder zum Fußball zu fahren. Aber weißt du eigentlich wie außergewöhnlich es ist, dass du das machen darfst.

Das Seelen, als Kinder zu dir gekommen sind, die dir vertrauen, dass du dich gut um sie kümmerst. Dass du Zeit in Frieden mit ihnen verbringen darfst, dass du es ihnen ermöglichen kannst, dass sie Fußball spielen können, dass deine Kinder für einen kleinen Augenblick eintauchen können in die Vorstellung ein großer Nationalfußballer zu sein. Das ist außergewöhnlich.Finde die Außergewöhnlichkeit in allem, was du tust und wenn da nichts ist, dann erschaffe neu, ändere deine Blickwinkel, ändere deine Wahl, öffne die Augen und sieh dein Leben in einem neuen Licht.

Fülle es mit Momenten, wo du dich getraut hast, heraus zu treten aus dem goldenen Käfig, Neues zu entdecken jenseits Norm. Fülle es mit Momenten, die dich emotional bewegen. Die dich zum Lachen bringen, zum Lieben, zum Weinen, zum Schreien, zum Dankbar Sein, zum Chaos, zum Frieden.Das bist du, eine Seele, die sich selbst als Schöpfer ihres Lebens erfährt. Nicht eine Seele, die zu Lebzeiten lebendig tot ist .Wir haben die Wahl, in jeder Sekunde. Denk daran, was würdest du mir erzählen, wenn wir auf der Wolke sitzen. Ich hoffe, du erzählst mir von einem außergewöhnlichen Leben. Alles Liebe, deine Jennifer
Und wenn du Lust hast, daran zu arbeiten, wie du mehr und mehr fühlen kannst, wo es dich hinzieht in deinem Leben, dann komme doch zu meinem tollen online Erfüllungskurs. Ich freue mich auf dich
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Marionette Sein im eigenen Leben – die Suche nach der eigenen Größe

Marionette sein im eigenen Leben
5 Zeichen, dass du dich gerade nicht in deiner Größe befindest

Kennst du auch diese Situationen in deinem Leben, wo plötzlich alles irgendwie nervig zu sein scheint? Wo man plötzlich keine Lust mehr hat dieses oder jenes zu tun, obwohl man doch eigentlich zuerst ganz Feuer und Flamme dafür war? Vielleicht sogar Momente, in denen man am liebsten davon laufen würde und alles einfach hinter sich lassen möchte?Sicherlich gibt es viele Gründe, warum diese Gefühle entstehen können, aber ein Grund ist: wenn du deine Macht an andere abgibst. Wenn wir nicht in unserer eigenen Schöpfergröße uns befinden, sondern wir andere über unsere Lebenszeit bestimmen lassen. Und weißt du was, das passiert ganz oft ganz schleichend und unbewusst.Meine Artikel schreibe ich immer aus dem Moment heraus in dem sie in mir entstehen.

 Es geht hier nie darum, dir zu erzählen, was du tun oder lassen solltest. Ich schreibe mir selbst – es ist wie ein offenes Tagebuch der Selbsterkenntnis und Seelenentwicklung. Und ich nehme dich mit, lasse dich an meiner Reise teilhaben, vielleicht als kleine Inspiration. Du bist ganz frei. Das ist wichtig sich noch mal klar zu machen, gerade, wenn wir genervt sind von unserem Leben: wir sind frei, es jederzeit zu ändern.Genervt sind wir oft, weil wir uns gerade nicht frei fühlen, weil wir das Gefühl haben, dass jemand oder etwas über uns und unsere Lebenszeit bestimmt und wir irgendwie uns selbst in eine Situation manövriert haben, wo wir plötzlich zur Marionette mutieren. Und das nervt. Ich kann ein Lied davon singen.

Ich war wahrlich eine Meisterin darin mich in solche Situationen zu begeben. Wir tun dann plötzlich Dinge, die wir gar nicht machen wollen (gehen zu Einladungen, obwohl es uns besser getan hätte, gemütlich zuhause zu bleiben – machen Arbeiten, die eigentlich nur eine Belastung oben auf sind - ) und fühlen uns dadurch gestresst. Aber wir wollen halt niemanden vor den Kopf stoßen, wir wollen nett und höflich sein, wir wollen, dass die anderen uns mögen und gut von uns denken, wir wollen Auseinandersetzungen und Konfrontationen vermeiden, wir wollen nicht das andere schlecht von uns reden…. Wer will das schon alles? Und während wir uns verrenken, geht es uns plötzlich im eigenen Leben schlecht. Ich durfte es so oft erleben und ich sage dir: ich fühlte mich wie ein rückgratloser Flubberwurm, weil ich es geschafft hatte mir zeitgleich mehrere dieser Baustellen aufzubauen (in der Schule, im Verein, im Freundeskreis, in der Arbeit), in denen ich es irgendwie den anderen recht machen wollte und mich dabei selbst verraten habe.
 
In dem Moment, wo man das erkennt, darf man dann erstmal den Schlamassel wieder aufräumen, klärende Gespräche führen – ja, sich selbst an den eigenen Haaren aus dem Schlamm heraus ziehen. Durchatmen, die Lektion erkennen, die man hier lernen durfte und weiter schöpfen, wieder ein Stückchen näher an der eigenen Schöpfergröße heran. Ich kann dich nur einladen, nicht zu verzweifeln, wenn du erkennst, dass du gerade wieder deine Macht abgeben hast an andere, dass andere wieder über deine Lebenszeit und deine Kräfte bestimmen und dir sagen was du tun und was du lassen sollst, wie du zu funktionieren hast, damit es passt. Und noch schöner: was du zu fühlen hast und das die Gefühle, die du aber in Wahrheit gerade fühlst, nicht die richtigen sind…. Lies den Satz ruhig noch mal: Menschen, die dir erzählen, dass die Gefühle, die du fühlst, nicht die richtigen sind.

Es hat echt eine Weile gedauert, bis ich dieses Spiel durchschaut habe. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber früher habe ich mich immer sofort davon verunsichern lassen: wie ich fühle nicht richtig? Verdammt! Ich muss das fühlen, was der andere mir sagt, damit ich richtig bin! Das passiert, wenn wir nicht in unserer Größe sind. Nicht in unserer Schöpfermacht. Meine Seelen-Entwicklungsarbeit hat mich dahin gebracht, dass ich heute schneller das Spiel durchschaue (nicht, dass ich nicht doch ab und an in das Loch falle, aber es wird immer seltener. Gerade vor einer Weile bekam ich eine wohl gut gemeinte Email von einer mir völlig unbekannten Frau, die mir erzählte, dass meine Gefühle nicht richtig wären und sie mir das jetzt mal alles richtig erkläre, damit ich mich zurecht rücken kann und passend fühle.

Es geht hier nicht darum, diese Email zu bewerten. Sondern für mich war diese Email heilsam. Früher hätte mich die Email richtig getroffen und ich hätte sofort gedacht ich und meine Gefühle wären nicht richtig- etwas weiter hätte ich mich tierisch aufgeregt über die Frechheit der Frau mir erzählen zu wollen, was ich zu fühlen habe – doch nun konnte ich lächeln (nicht über die Frau oder die Email)- sondern einfach weil ich so viel Liebe für mich und meine Gefühle beim Lesen dieser Email gespürt hatte. Und dabei wusste: dass, was ich fühle, ist wahr. Und zwar nur für mich. In diesem Augenblick. Wahr für niemanden anderen. Eine Momentaufnahme meines Seins. Das ist die eigene Größe. Das ist der Moment, wo du deine eigene Größe fühlen kannst.

Du darfst fühlen in jedem Augenblick und du selbst Sein in jedem Augenblick, der der du bist. Wenn du deine Größe fühlst, dann gibt es plötzlich kein Bedürfnis mehr sich zu rechtfertigen, sich verteidigen zu müssen, in den Kampf gehen zu müssen, dem anderen gefallen zu müssen. In der eigenen Größe gibt es die Selbst-Liebe und diese Liebe ist einfach.Die eigene Größe bringt dir Klarheit über dich selbst, das, was du brauchst, den Weg, der jetzt stimmig für dich ist. Es heißt nicht, dass wir nicht Hürden meistern dürfen, dass nicht ab und an Steine kommen und wir unsere Ängste überwinden dürfen. Niemand behauptet, dass die eigene Größe nicht auch immer wieder eigene Seelen-Erkenntnis Momente bringt, an denen wir zu knabbern haben.

Vergiss nicht. Du bist frei. Du musst nichts aushalten, wo es dir schlecht geht, wo du krank wirst, wo du das Gefühl hast, bald durchzudrehen. Du bist frei, für dich herauszufinden, was dir gut tut und was nicht, und das dürfen wir dann klar mit unserer Umwelt kommunizieren. Und ja, dann dürfen uns die anderen auch doof finden, sie dürfen hinter unserem Rücken schlecht reden – wichtig ist doch, dass es dir in deinem Leben gut geht. Du lebst deine Lebenszeit für dich und nicht für die anderen und schon gar nicht, dafür, dass andere dich toll oder sonst wie besonders finden. Es geht darum, dass du Menschen in dein Leben hereinlässt, die dich verstehen, Menschen mit denen wir Beziehung leben und nicht Erziehung erfahren (darüber schreibe ich demnächst noch einen eigenen Artikel – sehr wichtiges Thema).

Wichtig ist, dass du Luft zum Atmen hast in deinem Leben und nicht daran erstickst. Wichtig auch: dass wir kein Tabularasa ständig veranstalten, sondern unseren selbstverzapften Schlamassel vernünftig aufräumen- die Menschen nicht vor den Kopf stoßen, sondern mehr und mehr den Mut entwickeln auch verbal zu äußern, warum wir jetzt etwas nicht tun, warum wir nicht zu einer Verabredung kommen, warum wir nicht zur Geburtstagsfeier kommen, warum wir diese ehrenamtliche Aufgabe nicht weiterführen werden, warum wir den Job kündigen oder die Beziehung ändern. Wir dürfen lernen, um es mal auf gut deutsch zu sagen: „den Arsch in der Hose haben“ zu uns und unseren Bedürfnissen zu stehen.

Wir dürfen sie äußern. Wir müssen den anderen nicht davon überzeugen. Dass ist nicht das, worum es geht. Wenn wir aus dem Spiel der anderen (die Macht über uns ausüben und wenn es auch ganz lieb und subtil ist, die uns versuchen zu manipulieren) aussteigen, sind sie selten davon begeistert und versuchen häufig mit allen Mitteln dagegen anzugehen. Dürfen sie. Wenn du in deiner Mitte bleibst, in deiner Größe, wenn du es schaffst mehr und mehr dir und deinen Bedürfnissen treu zu bleiben, dann macht es nichts, wenn die anderen sich aufregen. Wir entziehen uns der Fremdkontrolle und finden in unsere Schöpfermacht. Das ist deine Größe: du bist der Schöpfer deines Lebens – du bist der Gestalter deiner Lebenszeit.Gute Zeichen, um zu erkennen, dass du gerade nicht in deiner Größe und Schöpfermacht bist sind:

  1. Dein Leben nervt dich
Wenn dein Leben, die Aufgaben, die sich darin befinden, die Menschen, die sich darin befinden, dass was der Tagesverlauf dir bringen wird, wenn dich etwas davon nervt, dann ist das eine riesen Einladung hinzuschauen, was wir da geschöpft haben,  so dass es uns nervt. Vergiss nicht: wir sind immer die Schöpfer, die Gestalter unseres Lebens. Wir tragen in jedem Augenblick die Verantwortung für UNS. Das ist wichtig. Und wir dürfen anfangen unser Leben zu wandeln, bis wir es lieben, bis wir die Dinge und die Menschen, die sich darin befinden, nehmen können ohne genervt zu sein.

  1. Du willst die Aufgaben nicht erledigen, die du eigentlich tun sollst/musst
Wenn du Aufgaben erledigen sollst, die du nicht magst, dann bist du nicht in deiner Größe. Achtung: damit meine ich nicht, dass wir nicht manchmal Aufgaben meistern dürfen vor denen wir Angst haben, an denen wir wachsen können. Es geht hier nicht um ein Aufgaben-Flucht-Verhalten, um die Selbst-Erkenntnis zu vermeiden. Es geht hier eher um Aufgaben, die eigentlich nicht zu dir gehören: „Sei doch so gut und erledige das für mich!“, „Du kannst es so gut oder so viel besser, als ich, mach du es doch“, „Wenn du mich liebst, dann machst du das für mich“, und viele weitere Sätze, die es schaffen uns genau in solche Aufgaben-Dilemma hinein zu schaukeln. Eigentlich gehört die Aufgabe jemand anderem, der macht sie nicht und schafft es uns irgendwie die Verantwortung unterzujubeln (und wenn wir ehrlich sind: umgekehrt können wir das bestimmt auch hervorragend: was machst du nicht gerne, was aber eigentlich deine Aufgabe ist und du versuchst es jemand anderem anzudrehen, der das für dich übernehmen möge?). Natürlich können wir das Spiel immer auf beiden Seiten der Medaille spielen. Aber beide Mal gehen wir nicht in unsere Größe und wir nehmen dem anderen die Gelegenheit in seine eigene Größe zu gehen. Hier gewinnt letztendlich keiner. Und ja, es gehört einiges dazu, dieses Spiel zu durch schauen und dann noch ehrlich zu sagen: „Weißt du was, ich mache das nicht. Das ist deine, nicht meine Aufgabe!“ – hier dürfen wir Größe zeigen.

  1. Latent oder offen aggressiv sein
Wenn wir nicht in unserer Größe, in unserer Macht sind, sondern der „Spielball“ anderer, stellt sich über kurz oder lang offene oder latente Aggressivität ein. Bei einigen dauert es länger, bei anderen zeigt es sich schneller, wenn permanent die eigenen Grenzen überschritten werden und man nicht mehr Herrscher in seinem Reich ist. Viele haben ein Problem mit Aggressivität – wie war das noch mit dem lieb und nett Sein?- und so verstecken wir sie hinter vielen Dingen: lästern z.B., dem anderen nichts Gutes wünschen, Neid, Erwartungen und Anforderungen (an unsere Partner, unsere Kinder, wie sie zu sein haben, wie sie ticken sollen, wie sie ihr Leben gestalten sollen), Süchte. Wenn wir nicht Herrscher in unserem Reich sind, dann versuchen wir gerne, auf den Thron unserer Mitmenschen zu gelangen und über sie zu herrschen. Dann wissen wir immer besser, was dem anderen gut tut, was er jetzt entscheiden soll, wie er sich jetzt verhalten soll und sind tief gekränkt und menschlich enttäuscht, wenn sie nicht auch zu einer Marionette werden (nämlich zu unserer).

Aggressionen laden dich immer ein, inne zu halten und hin zu schauen: was in deinem Leben macht dich wirklich aggressiv. Und nein, es geht hier nicht um ein Schuldspiel, wenn dein Partner, deine Kinder, deine Eltern anders wären, ja dann bräuchtest du nicht aggressiv zu sein. Aggression lädt dich ein hinzuschauen, wo lebst du deine Größe nicht tatkräftig aus. Wo bist du in einem Kontrollsystem gefangen (vielleicht sogar in einem von dir regulierten) und bekommst keine Luft zum Atmen, kannst deinem Schöpferimpuls keinen Raum geben, findest keinen Weg ihn auszuleben. Aggression lädt uns ein ins Tun zu kommen, für uns, der Künstler unserer Lebenszeit zu werden und sie erfüllen mit Dingen, die uns bereichern.

  1. Das Bedürfnis zu weinen oder zu schreien
Hinter der Aggression steckt dann häufig eine tiefe Traurigkeit. Und manchmal fühlt es sich so an, als wäre man tief in einem Verlies angekettet und könnte nur noch aus Verzweiflung schreien. Das sind auch häufig die Momente in denen wir uns verloren fühlen, glauben absolut keine Kontrolle zu haben über die Geschehnisse in unserem Leben und einfach keinen Ausweg aus bestimmten Situationen sehen. Wir fühlen uns dem Status Quo ausgeliefert. Wir fühlen uns gefangen in den Rollen in die wir uns –bewusst oder unbewusst- selbst hinein begeben haben. Wir haben Angst die Ketten abzustreifen, einfach mal unseren ganzen Frust herauszubrüllen, zu weinen bis keine einzige Träne mehr da ist, um dann tief durch zu atmen und die Kontrolle über unser Leben und das, was darin geschieht wieder zu übernehmen. In solchen Momenten können wir vielleicht nicht sofort unser ganzes Leben umkrempeln, aber wir können es Stückchen für Stückchen für uns ändern, dass es uns mehr und mehr wieder gut geht.

 Wir sind in keinem Job gefangen, in keiner Beziehung. Das ist wichtig zu erkennen auf dem Weg in die eigene Größe, auf dem Weg in deine Schöpfermacht. Ja, sicherlich liest es sich leichter, als dann die Schritte in der Realität gegangen sind. Aber ich sage nicht, dass immer alles easy ist im Leben. Immer wieder dürfen wir unseren Ängsten ins Gesicht schauen, wenn wir zu uns selbst finden wollen: unsere Angst vor dem Geld, unsere Angst vor der Liebe, unsere Angst nicht gut genug zu sein, unsere Angst unsere Lebenszeit zu vergeuden, unsere Angst vor dem Nichts, vor dem Sterben, dem Tod, dem Alter, der Krankheit. So viele Ängste. Und es ist wichtig, dass wir den Mut haben ehrlich hier mit uns zu sein. Gerade in der spirituellen Szene wird uns gerne immer wieder verkauft, dass alles so einfach ist, dass man immer wunschlos glücklich über regenbogengesprenkelte Einhornwiesen hüpft (ja, es ist überspitzt *lach*).

Schnell wollen wieder andere die Macht über dich erlangen in dem sie dir erzählen, dass deine dunklen Gefühle, dein Schmerz, deine Tränen, deine Ängste nicht wahr sind, nicht echt, unspirituell und schwupps haben wir das Gefühl schon wieder alles falsch zu machen, schon wieder nicht richtig zu sein, weil wir gerade nicht happy sind, weil sich das Leben gerade schwer anfühlt. Dabei sind das ehrliche Anschauen deiner Gefühle ein Schlüssel zum Erkennen, wo der Weg in deine wahre Größe sich befindet. Dort, wo der Schmerz sitzt, haben wir die Kontrolle, die Verantwortung über unser Leben abgeben und kommen damit gleich zum nächsten Punkt

  1. Sich selbst schuldig fühlen oder die Schuld an andere geben
Um unserem Schmerz, unserer Wut oder sonst wie dunklen Gefühlen Herr zu werden, beginnen wir das Schuld Spiel. So haben wir es gelernt, so sehen wir es täglich in den Medien, so muss es funktionieren. Meine Eltern sind schuld, dass ich mich nicht traue, Künstlerin zu sein. Mein Ex-Mann ist schuld, dass ich keinen Pfennig Geld habe. Also Eltern und Ex-Partner sind die besten Schuldprojektoren überhaupt. Wenn du dieses Spiel spielst (und Achtung: es geht jetzt nicht um die Schuld, dass du dieses Spiel spielst, sondern einfach eine Einladung zur Betrachtung), dann schaue mal, wo dich dieses Spiel hingeführt hat: dir geht es schlecht, du verteilst die Schuld nach außen – ändert das was in deinem Leben?

Wenn deine Eltern schuld sind, ändert das was an deinem Sein? Im Schuld Spiel geben wir die Macht und Kontrolle über unser Leben und was darin passiert vollständig ab an denjenigen, der schuld ist. An die Eltern, an den Partner, an die Kinder. Sie haben dann die Kontrolle über unser Wohlsein, über das, was wir aus unserer Lebenszeit machen. Und weißt du was: das ist völlig in Ordnung, wenn du es so machen möchtest. Aber wenn du etwas verändern möchtest, in deine Größe kommen möchtest, dann gibt es die Einladung, das Schuld Spiel fallen zu lassen und endlich die Verantwortung für dich und das, was in deinem Leben geschieht zu übernehmen. Ja, vielleicht haben deine Eltern dich nicht ermuntert deinen Begabungen zu folgen, ja, vielleicht zahlt dein Ex-Partner den Unterhalt nicht.

 Jetzt sind wir erwachsen. Wir sind keine Kinder mehr, die darauf angewiesen sind, dass ein Erwachsener sich gut um uns kümmert. Wenn das alles so ist, dann heißt es Ärmel hochkrempeln und die Verantwortung übernehmen. Du willst Künstlerin sein, dann sei es – du brauchst dafür nicht die Absolution von irgendjemandem. Du willst Geld haben, dann begib dich auf die Suche, wo du es für dich generieren kannst. Du möchtest aber lieber erst für deine Kinder da sein. Dann sei es –das geht auch mit wenig Geld (und ja, ich weiß wovon ich spreche). Du entscheidest, wenn du bereit bist in deine Größe zu gehen. Du entscheidest, wann und ob du aus dem Spiel der anderen austeigen möchtest und für dich die Verantwortung übernimmst. Und ja, das ist dann plötzlich ganz leicht.

 Auch wenn Ängste hochkommen mögen, ob man das alles so schafft. Ja, die dürfen hochkommen. Diese Ängste kennen wir doch alle, wenn wir ehrlich zu uns sind. Und dann meisterst du sie, weil du in deiner Größe bist und jeden Moment der Angst, den du meisterst, führt dich aus den Ängsten heraus in den Mut, weil du weißt, dass du es kannst. Weil du bereits Hürden genommen hast. Dann nimmst du auch die nächste und die übernächste und mit jeder wird es leichter. Erwachen, Erleuchtung, Seelen-Bewusstsein – ist ein Weg, keine Momentaufnahmen, wir gehen ihn um uns selbst als Schöpfer unserer Realität zu erfahren. Wenn du bereit bist: dann gehe los – das kannst du in jeder Sekunde deines Lebens entscheiden.

 Warum nicht JETZT.Ja, es gibt noch mehr Zeichen, die sozusagen eine Verengung der vorher genannte sind, wie z.B. krank werden, dem Leben entfliehen wollen, Burnout, Depressionen und einiges mehr. Doch das schauen wir uns vielleicht ein anderes Mal an.Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig mitnehmen auf den Weg in die eigene Größe.

Wie immer wünsche ich dir von Herzen eine großartige Lebenszeit hier auf Erden, mit den schönsten Erfahrungen, die du dir nur vorstellen kannst. Alles Liebe, deine Jennifer
Wenn es dir auch so geht, dass es dir schwer fällt bei dir zu bleiben. Du das Gefühl hast, nett sein zu müssen. Das Bedürfnis hast, dass die anderen dich doch bitte mögen sollen und du niemanden vor den Kopf stoßen möchtest. Wenn dieses Verhalten dafür sorgt, dass du dich immer wieder in Situationen in deinem Leben befindest, in denen es dir nicht gut geht, die nicht leicht und freudig und voller Liebe sind ,dann lade ich dich ein: komm mit mir zu deinem Inneren Kind im online Kurs „Die Magie deines Inneren Kindes“ – eines der großen Schlüssel, um aus diesem Spiel auszutreten und bei sich mehr und mehr bleiben zu können. Hier drunter erfährst du mehr darüber:
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#3 Greife nach den Sternen

#3 Greife nach den Sternen

Wenn wir Kinder sind, dann greifen wir häufig ganz selbstverständlich nach den Sternen. Und „Sterne“ bedeuten nicht unbedingt, dass wir alle Rockstar oder Hollywood Diva sein wollen. Nach den Sternen greifen, bedeutet, dass wir fühlen, welches Potenzial in uns vorhanden ist, und wir das gerne in die Erfüllung bringen möchten. Ich wolle als Kind immer Lehrerin sein. Ich fand es absolut obertoll. Mein Vater nicht. Für ihn waren Lehrer ein Menschenschlag der schlimmsten Sorte, die immer Recht haben wollen, ihre Macht ausspielen, unterdrücken und anderen die Luft zum Atmen nehmen. Dreimal darfst du raten, ob ich mich getraut habe, den Weg der Lehrerin zu gehen. Nein, selbstverständlich nicht. Zwanzig Jahre meines Lebens bin ich beruflich „herum geirrt“, weil ich mich nicht getraut habe, nach meinen Sternen zu greifen. 

Doch irgendwann konnte die Liebe zum Lernen und Lehren nicht mehr unterdrückt werden. Ich streckte mich, griff nach oben und holte meinen Schatz auf die Erde. Seitdem lerne und lehre ich jeden Tag meines Lebens, mit allen Höhen und Tiefen, die so ein menschliches Leben eben mit sich bringt. Aber ich bin trotz allem erfüllt von dem, was ich in die Welt bringen darf. 

Was wolltest du immer in die Welt bringen? Welche Sterne schlummern in dir und warten nur darauf, dass du sie ergreifst und herab holst auf die Erde. Ja, der eine oder andere wird dann auch Rockstar, Schauspielerin oder Präsident. Aber schau nach oben, so viele unterschiedliche Sterne, so viele unterschiedliche Sehnsüchte, die wir gerne erfüllen möchten. Die eine liebt es mit älteren Menschen ihre Zeit zu verbringen und ihnen zu übermitteln, wie wertvoll und geliebt sie sind. Der andere liebt es zu backen, oder zu malen, oder Dinge zu reparieren, zu erfinden, zu denken, zu lesen, zu schreiben, zu träumen, Filme zu machen, Filme zu sehen. Wir leben in einer Zeit, wo immer mehr möglich ist. Wo wir anfangen dürfen uns zu entfalten. Uns unseren eigenen Beruf zu kreieren, wenn es ihn noch nicht gibt. Oder mit neuem Bewusstsein zu fühlen, wenn er unter Verkrustungen angefangen hat zu erstarren.

 Es braucht erwachende Lehrer, Pflegekräfte, Ärzte, Künstler, Polizisten, Richter, Politiker usw. In allen Bereichen dürfen wir unser Sein voll und ganz hineinbringen. Die Frage ist nur: traust du dich. Traust du dich jenseits der Meinungen von Familie, Partner, Kinder, Freunden, dich hoch in den Himmel zu recken, um deine Sterne, deine Potenziale, deine Sehnsüchte, deine Träume, deine Wünsche auf die Erde zu holen. Um ein Leben zu erfahren, welches dich befriedigt und glücklich macht, ganz unabhängig vom Geld, Statussymbol, oder merkwürdigen gesellschaftlichen Vorstellungen, was wertvoll ist und was nicht? Traust du dich, du selbst zu sein? Traust du dich, dein Potenzial zu nehmen und zu 1000% hier auf die Erde zu bringen?
Deine Sterne warten auf dich, wann immer du bereit bist, recke dich und hole sie herunter auf die Erde. Für ein erfülltes Leben. Alles Liebe, deine Jennifer
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