#1 Tipp zur Selbst-Befreiung

By Jennifer / Januar 21, 2019
Du brauchst keine Entschuldigungen (Ausreden), um etwas zu tun oder nicht zu tun
#1 Tipp auf dem Selbst-Befreiungsweg - Wahrhaftigkeit

Hallo geliebte Seelenrauschen Freunde,nach zwei Wochen intensiven Einzelcoaching ist es mir ein Bedürfnis mit euch ein wenig in den Prozess der Selbst-Befreiung einzutauchen.  So viele meiner Klienten tragen derzeit genau dieses Thema in sich: sie haben das Gefühl keine Luft zum Atmen zu haben, sich eingeengt zu fühlen, sich gefangen zu fühlen, nicht weiter zu kommen, gegen Windmühlen zu kämpfen und sie sehnen sich so sehr nach dem Gefühl frei zu sein – daher lass uns doch ein wenig gemeinsam die ersten Schritte auf diesem Weg gehen.

Wir dürfen lernen uns frei zu fühlen, unabhängig zu fühlen, ja verantwortlich für uns und unser Leben zu fühlen. Auf dem Befreiungsweg ist es essentiell wichtig, dass wir anfangen zu uns zu stehen, zu unseren wahren Bedürfnissen, zu dem, was wir brauchen, um uns erfüllt zu fühlen, gut zu fühlen, um gute Energien in unser Leben zu ziehen.

Der erste Schritt, den wir nun gehen, ist der, der Wahrhaftigkeit. Damit fängt alles an: du darfst immer, in jedem Augenblick zu dir selbst wahrhaftig sein. Und du darfst zu dieser Wahrhaftigkeit stehen ohne dich entschuldigen zu müssen und ohne, dass du Ausreden erfindest.

Was meine ich damit?

Als wir Kinder waren hatten wir eigentlich alle diese Wahrhaftigkeit noch in uns. Und weißt du wie sie sich gezeigt hat? In einem einzigen Wort: DARUM!

„Warum ist du deine Bohnen nicht?“ – „Darum!“

„Warum willst du denn nicht mit den Nachbarskindern spielen?“ – „Darum!“

„Warum willst du nicht zur Schule gehen?“ – „Darum!“

Und: wie gut seid ihr mit dem „Darum!“ durchgekommen? Von den wenigsten Erwachsenen wird ein „Darum“ akzeptiert, oder? Es kommt dann ein „Das ist keine Begründung!“, „Das ist keine Aussage oder Satz!“, auch gerne „Das reicht mir nicht als Erklärung!“

Doch es reicht völlig als Erklärung für ein Kind. Eigentlich. Aber was lernen wir als Kind? Dass unser Gefühl warum wir etwas machen wollen oder nicht machen wollen, nicht reicht. Wir müssen es begründen, wir müssen es erklären, auch wenn wir dafür gerade keine Erklärung haben, sondern „nur“ ein Gefühl. Also fangen wir – den Erwachsenen zu liebe – häufig aus Zwang- Entschuldigungen, Erklärungen oder Ausreden zu finden.

Häufig noch ehrlich, versuchen wir zu erklären, warum wir etwas nicht wollen: „Die Bohnen schmecken nicht!“ – „Die Nachbarskinder sind komisch!“ – „Die Schule ist langweilig“ – also machen wir, was von uns verlangt wird und was passiert dann? Dann kommen die Eltern uns sagen gerne so Sätze wie: „Stell dich nicht so an!“ – „Sei froh, dass du dass überhaupt hast: dass du zur Schule gehen darfst, dass du was zu essen hast, dass du jemanden zum Spielen hast usw.“ – wieder werden unsere Gefühle und unsere Erklärung dazu „runtergemacht“.

Um in diesem Spiel zu überleben, fangen wir dann an uns eine neue Strategie auszudenken: Entschuldigen und Ausreden.

Wir möchten die Bohnen nicht essen, weil wir danach immer ganz dolle Bauchkrämpfe bekommen (was zunächst eine Ausrede ist, wenn wir das aber oft genug gesagt haben, irgendwann sich zu unserer Wahrheit wandeln kann)- in die Schule können wir heute nicht gehen, weil wir ganz dolle Kopfschmerzen haben und mit den Nachbarskindern können wir heute nicht spielen, weil wir noch ganz viele Hausaufgaben machen müssen usw.  – wir lavieren uns damit durch unser Leben und behalten diese Überlebensstrategie bei, auch als Erwachsener.

Achtung: ich persönlich halte es als Erwachsene auf dem Erleuchtungsweg als essentiell wichtig immer wieder bei  mir selbst zu schauen, warum ich etwas vielleicht nicht machen möchte, weil hier ganz viel Erkenntnispotenzial liegt. Warum will ich nicht zur Party meiner besten Freundin? Warum will ich am Montag nicht zur Arbeit gehen? Warum will ich mit meinem Partner keinen Sex haben? Usw. Es ist wichtig hier hinzuschauen.

ABER: Wenn wir gerade das Gefühl haben, es nicht zu wollen – dann dürfen wir zu diesem Gefühl stehen. Einfach so. Ohne dafür eine Entschuldigung oder eine Ausrede zu finden. Wir müssen der Freundin nicht vorgaukeln, wir hätten zu viel zu tun, dem Freund wie hätten Kopfschmerzen usw.

Wir dürfen sagen: Es fühlt sich für mich gerade nicht stimmig an – ja, wir dürfen auch Notlügen benutzen, weil ein Arbeitgeber selten diese Aussage akzeptieren würde  (da sind wir wieder im Kind/Erwachsenen Verhältnis) – aber wichtig ist: dass wir erkennen, dass wir gerade eine Notlüge benutzen und uns dann die Zeit nehmen wahrhaftig zu uns selbst zu sein: Warum benutze ich eine Notlüge. Warum ist das „Ereignis“ so schrecklich (wie montags zur Arbeit gehen), dass ich eine Notlüge benutzen muss, um dem entfliehen zu können.

Die Wahrhaftigkeit lädt uns ein uns selbst und unsere Gefühl wahrzunehmen, dazu zu stehen, und wenn sie uns nicht gut tun, so lange neue Entscheidungen zu fällen, so lange neue Wege zu gehen, bis es uns gut geht.  Und ja, dass dürfen wir.

Wir denken immer zu schnell, wir dürfen uns nur einmal neu entscheiden und dann muss es aber auch gleich das Richtige sein. Und wieder nehme ich hier gerne das Beispiel eines Lebensbuffet: stell dir vor du gehst du einem All-you-can-eat-Buffet und du dürftest nur einmal wählen- wie bescheuert wäre das. Natürlich wirst du häufiger deinen Teller füllen und vor allem von dem nehmen, was dir richtig gut schmeckt und nicht immer wieder etwas auffüllen, wo von dir schlecht wird. Das wäre doch verrückt, oder?

Warum machen wir das denn immer wieder, wenn es um viel wichtigere Entscheidungen in unserem Leben geht. Warum denken wir, dass wir immer sofort wissen müssten, womit wir unser Geld verdienen möchten? Wissen müssten, wo wir leben möchten? Wissen müssten, welche Hobbies wir machen möchten?

Wir dürfen uns ausprobieren. Das Lebensbuffet ist voll mit Wahlmöglichkeiten – wir brauchen nicht dreißig Jahre lang das Gleiche machen, wenn es uns nicht gut tut, nur weil dahinter eine verquerte gesellschaftliche Gedankenkonstruktion verborgen liegt, dass man nur einmal wählen darf und dann muss es für immer halten: die Ehe, die Ausbildung, die zum Beruf führt, die Freundschaften, die Wohnung usw.

Leben ist Veränderung, so wie unser Geschmack sich verändert, so verändern sich auch unsere Bedürfnisse und zu diesen dürfen wir wahrhaftig immer mehr stehen ohne Ausreden, ohne uns dafür entschuldigen zu müssen.

Ein „Darum!“ ist eine vollständige Antwort. Und dann dürfen wir diesem „Darum“ auf unsere Art und Weise begegnen, um herauszufinden, warum es so ist. Warum wir etwas nicht machen wollen, und was wir stattdessen lieber machen würden. Ja, und dann kann es durchaus sinnig sein mit den Menschen in unserem Leben in eine ehrlich Kommunikation zu gehen, um Lösungen für unser „Unwohlsein“ zu finden. Sprich, wenn ich mich nicht gerne mit meiner Freundin treffe, dann macht es doch Sinn dem auf die Schliche zu kommen und es ehrlich zu kommunizieren, als immer neue Ausreden zu erfinden. Wenn ich mit meinem Partner nicht gerne Sex habe, genauso. Wenn ich nicht gerne zu meinen Eltern gehe auch. Das heißt nicht, dass die andere Seite immer versteht, warum es uns geht. Es heißt auch nicht, dass sie tun müssen, was wir gerne hätten, damit die Situation sich ändert. Aber es heißt, dass du anfängst wahrhaftig zu dir selbst und deinen Bedürfnissen zu stehen – ein unglaublich wichtiger Schritt im Prozess der Selbst-Befreiung.

Wir sind frei – und vergessen es immer wieder. Wir sind nicht gefangen: Du kannst dich neu bewerben, wenn dir dein Job nicht gefällt. Du darfst neue Beziehungen eingehen, wenn du in deinen jetzigen leidest. Du darfst den Kontakt zu Menschen abbrechen, wenn dir die Begegnungen nicht gut tun – Du darfst weiter gehen, wenn es dir dort, wo du jetzt stehst, nicht gefällt. Du darfst es aber auch ansprechen: mit deinem Partner, deinen Freunden, deinen Kindern, um gemeinsam einen Weg der Wandlung zu gehen. Wir müssen nicht immer alles abbrechen.

Stell dir einmal diese Situation vor: deine Freundin möchte sich mit dir treffen – du fühlst, du willst nicht und sagst ab, weil du „angeblich“ krank bist- du forscht nach und stellst für dich fest: du möchtest dich nicht mit deiner Freundin treffen, weil sie immer so anstrengend ist, sich immer in den Mittelpunkt schiebt und du keinen Raum findest für dich und deine Themen. Diese Situation wird sich nicht ändern, wenn wir hier nicht ehrlich ins Gespräch gehen, sondern immer mit Entschuldigungen absagen. Vielleicht wird die Freundschaft nicht bestehen bleiben, wenn wir es ansprechen, aber ohne Ansprechen hat sie schon keinen Bestand mehr. Und so kannst du es für alle Menschen und Situationen in deinem Leben anwenden.

Dafür brauchst du keine Entschuldigungen – keine Krankheiten, keine Lügen, keine Ausreden, kein Schön Reden- du bist frei- du darfst so fühlen, wie du fühlst und du darfst dich und deine Gefühle wahrnehmen, ernst nehmen und ihnen folgen. Du darfst dich auch immer wieder selbst hinterfragen, um dich in diesen Prozessen zu erkennen und dich zu verstehen – aber du brauchst dich für niemanden zu verrenken. Du darfst dich verrenken, du darfst auch Ausreden benutzen, Entschuldigungen finden usw. ABER: im Selbst-Befreiungsprozess ist es wichtig, dass du erkennst, was du da gerade tust. Sonst besteht die Gefahr, dass du gefangen bleibst in deinem selbst aufgebauten Hamsterrad.

Freiheit ist ein Seinszustand. Wir sind frei, ja und wir können uns auch frei fühlen. Aber wir sind es – immer- es liegt an uns, ob wir diese Freiheit anwenden und nutzen. Wenn wir uns nicht frei fühlen und es uns damit nicht gut geht, dann dürfen wir schauen, was wir ändern dürfen, um uns frei zu fühlen. Wo wir Entschuldigungen, Ausreden, Schön Reden, Verstecken etc durchschauen dürfen, um uns wahrhaftig wahrzunehmen.

Ja, wie immer es ist ein Prozess. Ein Weg der Selbst-Entdeckung. Und weißt du was: es darf Spaß bringen sich hier selbst zu entdecken. Wie ein Abenteurer in die eigene Gefühlswelt eintauchen, um sich dort zu finden und zu erkennen.

Seelenarbeit darf Freude machen – darf spannend sein – wir dürfen uns erlauben immer wieder neu zu wählen, um uns zu entdecken, auszuprobieren, selbst kennen zu lernen. Das ist damit gemeint, wenn wir davon sprechen in unsere Größe zu gehen: wir dürfen uns selbst finden und das tun wir durch Erfahrungen, die Kraft unserer Entscheidungen, dem Fluss unserer Gefühle folgen und immer mehr zu wählen gute Gefühle und gute Erfahrungen in unser Leben zu holen und aus den „schlechten“ zu lernen und uns selbst zu erkennen.

Seelenarbeit darf großartig sein – denn das ist, was wir sind: Seele – im Prozess sich selbst zu erkennen, sich selbst zu erfahren, zu schöpfen, zu erschaffen, um ein großartiges Leben zu führen.

Schön, dass du heute ein bisschen mit mir in dieses große Thema eingetaucht bist.Wenn du Lust hast mehr einzutauchen in die Seelen-Arbeit, freue ich mich dich in unserer urvertrauen online Akademie begrüßen zu dürfen oder vielleicht magst du eins unserer wundervollen Seelen Sprays ausprobieren, um mehr in die Seelenweisheit einzutauchen.

Lass uns gemeinsam unsere Leben bunt und wundervoll machen. Vergiss nicht: du bist frei zu sein, wer du sein möchtest und immer wieder neu zu wählen, welchen deiner Ausdrücke zu nun erfahren möchtest.
Die Welt liegt dir zu Füssen. Mach was draus oder nicht – deine freie Entscheidung.

Alles Liebe, deine Jennifer
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About the author

Jennifer

Jennifer Weidmann - Gründerin von urvertrauen Ich nehme dich mit auf eine fantastische Reise zu deiner Seele, in die Welt der Engel oder Magie. Ich folge meiner Berufung, teile meine Wahrheit mit dir. Lass uns gegenseitig berühren, inspirieren, schöpfen und die Welt und unsere kostbare Lebenszeit so einzigartig und wundervoll wie möglich machen. Schön, dass du da bist.

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