6 Gründe warum es so verdammt schwer ist eine glückliche Beziehung zu führen

By Jennifer / Februar 14, 2018
6 Gründe warum es so verdammt schwer ist eine glückliche Beziehung zu führen…und was du tun kannst, damit es leichter wird

Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir schon anhören durfte, was für ein Glück ich mit meinem Partner und meiner guten Beziehung habe. Und jedes Mal lautet die gleiche Antwort: Eine gute Beziehung hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit ständiger, anhaltender Arbeit an sich selbst und der gemeinsamen Verbindung.Und ich verrate dir ein Geheimnis: Nachdem ich 20 Jahren über 1000 systemische Aufstellungen begleiten durfte, ist eins absolut klar geworden: was Probleme in Partnerschaften angeht, ticken wir alle ziemlich ähnlich. Du und ich, obwohl wir uns überhaupt nicht kennen, führen die gleichen Kämpfe und Spielchen in Liebesbeziehungen wie Millionen anderer Menschen auch. Auf der einen Seite ganz beruhigend, aber auf der anderen Seite ziemlich bescheuert.

Denn das einzige, was wir in einer Partnerschaft und Liebesbeziehungen wirklich wollen, ist doch von unserem Partner bedingungslos geliebt zu werden, genauso wie wir gerade sind. Dick, dünn, schlau, verpeilt, pingelig, schlampig, verschwenderisch, sparsam, spießig, chaotisch, traurig, lustig usw. Tausend Facetten, die geliebt werden wollen. Und jetzt das nächste Geheimnis, welches so offensichtlich ist, wir aber in unserem Beziehungsalltag und unserer Ich-Beziehung häufig vergessen:

Dein Partner möchte von dir auch bedingungslos geliebt werden mit all seinen Macken. Tja, und anstatt unsere gemeinsame Liebe zu feiern (denn das ist hoffentlich der Grund warum ihr einst zusammen gekommen seid), sind wir schnell dabei uns gegenseitig zu zermürben, aufgrund unserer eigenen unerlösten Schattenthemen. Diese Marotten machen es so verdammt schwer in die fließende Liebe zu unserem Partner zu kommen.Wenn du magst, nehme ich dich jetzt mit zu 6 häufig vorkommenden Macken, die eine entspannte Führung einer Partnerschaft erschweren und die gerne von uns überwunden werden möchten. Vielleicht erkennst du dich ja in der einen oder anderen Macke wieder. Das wäre doch gar nicht so schlecht, denn da wo Licht hinfällt, Erkenntnis erwacht, können wir eher das Verhalten alter Gewohnheiten überwinden und uns neue, schönere Gewohnheiten aneignen.

  1. Knöpfe drücken
Wir Menschen sind Meister darin bei unserem Partner die Knöpfe zu drücken, die bewirken, dass das Ego sich angegriffen fühlt und in Kampfhaltung geht.Mit „Knöpfe drücken“ meine ich Aussagen des anderen, die dann am eigenen Selbstwertgefühl kratzen. Wir bekommen durch das, was unser Partner gesagt hat, das Gefühl nicht zu genügen, irgendwie mangelhaft zu sein oder noch schlimmer, nicht liebenswert zu sein.Hier ein Beispiel um es zu verdeutlichen: Einer meiner Knöpfe, der bewirkt, dass mein Ego in Kampfhaltung geht, trägt den Namen „ich bin nur liebenswert, wenn ich mich für den anderen aufopfere“. Damit dieser Knopf nicht gedrückt wird, mache und tue ich was ich kann, um meinen Partner ein angenehmes Leben zu gestalten. Und kein Wunder, mein Mann weiß dies selbstverständlich zu schätzen.Doch wie es nun mal die Ego-Knöpfe so an sich haben, richtet sich mein Fokus natürlich nicht auf das, was ich alles geschafft habe. Nein, er richtet sich auf all die Dinge, die ich eben nicht geschafft habe. Für mein Verhalten in meiner Beziehung bedeutet es, dass ich Lob und anerkennende Worte meines Mannes überhaupt nicht wahrnehme oder auch gerne klein rede.

Was mein Ego aber immer hört, ist die Kritik an den Dingen, die ich nicht geschafft habe. Da reicht schon eine freundliche Frage meines Mannes, wie z.B.: „Wolltest du heute nicht, das oder das machen oder geschafft haben?“ und schon beginnt das Drama im Inneren.Die Frage an sich war nicht böse gemeint, sondern nur ein Nachfragen, aber mein unerlöstes Schattenthema des Egos sehen darin a.) einen riesigen Vorwurf, gegen den es sich zu verteidigen gilt und b.) mangelnde Anerkennung für die 1000 Dinge, die ich am Tage geschafft habe. Hier kommt dann gerne Selbstmitleid ins Spiel, welches jammert, dass man überhaupt nicht gesehen und gewürdigt wird, dass alle Bemühungen umsonst waren. Ja, ihr seht das Drama schon herannahen, nicht wahr. Aus einer simplen Frage kann der größte Beziehungskrach entstehen.Denn das Ego fängt an zu nörgeln und was das Ego wirklich gut kann: es kennt die Knöpfe beim anderen selbstverständlich genau und bringt nun auch ein paar ins Spiel, so dass jetzt das Ego unseres Partners anfängt hoch zu fahren und das Gefühl hat sich verteidigen zu müssen. Das kann dann soweit gehen, dass man irgendwann als Scheidungsgrund angibt, der Partner würde den Klodeckel immer offen lassen oder die Zahnpastatube nicht richtig aufrollen. (das gibt es wirklich, nicht gelogen
)Die Lösung, um nicht in den Ego-Knöpfe-Kampf zu gehen, könnte hier unter anderem sein: Nicht die Knöpfe des Partners zurück drücken, wenn er bei dir einen Knopf gedrückt hat. Das führt meistens nur zu Wut und Streit, anstatt das die Liebe fließt. Und noch viel wichtiger: fange an deine eigenen Knöpfe zu durchschauen. Gib ihnen ruhig passende Namen (siehe mein Beispiel oben). Wenn sie dann ausversehen oder beabsichtigt von deinem Partner gedrückt werden, kannst du sie zuordnen. In der Regel hat unser Partner mit unseren Knöpfe in erster Linie nicht zu tun. Bei deinen Knöpfen handelt es sich zumeist um Ego-Mangelgefühle aus der Kindheit. Durchschaue deine Knöpfe, heile die Thematik, die dahinter liegt. So wirst du immer entspannter beim Drücken deiner Knöpfe und irgendwann sind sie dann nicht mehr relevant und deine Beziehung wird definitiv entspannter

  1.  Verlustängste
Ein weiteres Egoverhalten, welches ein echter Störfaktor in Liebesbeziehungen darstellt, sind Verlustängste bzw. die Angst verlassen zu werden. Aus dieser Angst resultieren dann gerne die schönsten Eifersuchtsdramen.Die Sorge, dass es unserem Partner bei irgendetwas oder noch schlimmer, bei irgendwem besser gefallen könnte als bei uns, kann das Ego sprichwörtlich in den Wahnsinn treiben.Wir tun dann zwar zunächst nach außen hin cool und relaxed: „Nein, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass du mit deinen Freunden eine Kneipentour machst!“ oder auch sehr schön: „Ja, das ist doch selbstverständlich, dass du deiner Ex-Freundin beim Umzug hilfst!“Und das, was sich gesagt so offen und frei anhört, verursacht in unserem Inneren dann gerne die schönsten Egokämpfe.

Doch anstatt, das wir dann offen mit unserem Partner über unsere noch nicht überwundenen Egomacken sprechen, legen wir für unseren Partner ein verstörendes Verhalten an den Tag. Wir werden zickig, fangen an zu nörgeln, reden schlecht über die Ex oder die Freunde. Wenn alles nichts hilft, werden wir am Tag der Verabredung krank, so dass unser Partner nun mit schlechtem Gewissen weggehen soll, aber noch besser, lieber gleich bei uns bleibt.Unser Ego entfaltet sich in seiner vollen Pracht, um ja nicht verlassen zu werden. Was steckt dahinter?Wie immer Angst. Die Angst nicht liebenswert genug zu sein. Die Angst, dass der Partner andere Menschen besser findet als uns.

Die Angst, dass er den Ex-Partner mehr liebt als uns. Welche Angst ist es bei dir?Unser Ego tritt auf den Plan und versucht mit aller Macht, dass für ihn schlimmste Ereignis –verlassen werden- mit allen Mitteln zu verhindern. Das Problem daran, wenn wir diesem Ego-Verhalten die Zügel überlassen, ist, dass wir damit unserem Partner die Luft zum Atmen nehmen. Wir engen ihn ein in seiner Entfaltung und in seinen Möglichkeiten Lebenserfahrungen zu machen. Erst kommen die großen Eifersuchtsdramen und letztendlich die Trennung, denn ohne Seelenluft geht man zu Grunde.

Und wie bei allen Punkten, die ich heute anspreche gilt, mit dem Finger auf die eigene Nase zu zeigen. Nein, dein Partner muss nicht ständig bei dir hocken und Händchen halten. Die Arbeit beginnt bei dir.Finde heraus, warum es dir schwer fällt deinen Partner loszulassen. Warum möchtest du nicht, dass er eigene Erfahrungen macht? Welche Angst steckt bei dir dahinter? Sei mutig und sei ehrlich zu dir selbst. Nur so kannst du diese Hürde in deiner Beziehung überwinden. Frage dich, warum du deinem Partner nicht vertraust? Wo stecken deine alten Wunden, die noch nicht geheilt sind?Die Lösung deiner Themen fängt immer bei dir selbst an. Tue den ersten Schritt und bringe so Entspannung und Leichtigkeit und Freude in deine Beziehung.Passend zu diesem Abschnitt kommen wir nun zum dritten Punkt.

  1. Den Partner für das eigene Glück verantwortlich machen
Wenn man es platt und einfach formuliert, könnte man sagen: Frauen wollen auf Händen getragen werden und Männer betüddelt. Wenn das nicht passiert, ist das Ego eingeschnappt.Wo ist der Prinz auf dem weißen Pferd, der uns aus unserem Elend rettet, die schlechten Lebenserfahrungen von uns fern hält, uns ewige Liebe schwört und alle Drachen beseitigt?Wo ist die vollkommene Mutter, die macht und tut, damit das Leben ein stetiger Strom angenehmer Erfahrungen ist, die das Schlaraffenland am Laufen hält und sich um alles sorgt?Aber und da lauert für viele die große Enttäuschung: dein Partner ist nicht dafür zuständig dich glücklich zu machen und dich vor allen negativen Erfahrungen zu beschützen

.Partnerschaft bedeutet in Liebe gemeinsam und doch jeder für sich den eigenen Seelenweg zu beschreiten. Du deinen und dein Partner seinen. Auf dem Seelenentfaltungsweg wirst du über kurz oder lang erkennen, dass das Glück in deinen eigenen Händen liegt und bei niemand anderem. Dies ist ein wirklich wichtiger Erkenntnispunkt, weil du so aufhören kannst innerlich oder auch laut Ansprüche an deinen Partner zu stellen. Du möchtest schöne Blumen im Haus haben? Dann schenke sie dir selbst, wunderschöne, die dir am besten gefallen. Du möchtest hören, wie gut du in deinem neuen Dress aussiehst, dann stelle dich vor den Spiegel und sage es laut zu dir selbst: „Du siehst in diesem Outfit richtig gut aus!“ Und das meine ich wirklich ernst. Verwöhne dich selbst, sorge für dein eigenes Glück.Wenn die Anspruchshaltung gegenüber deinem Partner aufhört, passieren manchmal die erstaunlichsten Wandlungen. Ich kann es nur aus eigener Erfahrung bestätigen. In dem Moment wo ich aufgehört habe, Ansprüche an meinen Partner zu stellen, wurde ich mit viel mehr Aufmerksamkeit bedacht, als zuvor. Geht es dir selbst nicht auch so? Man gibt doch viel lieber, wenn man frei geben darf und nicht nur handelt, weil andere es von dir erwarten.Sorge selbst für dein Glück und nehme die Geschenke und Aufmerksamkeiten deines Partners in Liebe und Dankbarkeit an.

  1. Den Partner ändern wollen
Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Satz beim systemischen Stellen schon gehört habe: „Wenn mein Partner so und so wäre, ja, dann würde es mir besser gehen, dann wäre ich nicht mehr krank, dann wäre ich nicht mehr so traurig, dann wäre alles wunderbar. Ja, dann wäre ich glücklich im Leben!“Seht ihr was hier passiert? Du lädst die Verantwortung für dein glückliches, schönes Leben auf deinen Partner ab. Und mal ganz ehrlich, würdest du diesen Anspruch, diese Belastung tragen wollen. Stell dir mal vor, wie es ist, wenn dein Partner dir unterstellt, dass er gesund wäre, wenn du dich anders verhalten würdest.

 Also, ich möchte diese Last nicht tragen wollen. Oder noch ein schönes Beispiel, welches uns Frauen richtig trifft: „Also, wenn du 20 Kg leichter wärst und aussiehst wie ein Model, dann hätte ich mehr Sex mit dir oder dann würde ich dich mehr lieben!“Oder für die Männer: „Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du mehr Zeit mit mir und den Kindern verbringen und nicht die ganze Zeit nur arbeiten!“Stell dir vor, wie es dir gehen würde, wenn dein Partner solche Ansprüche an dich stellen würde. Ich durfte genau diese Geschichte mal mit einem Mann erleben. Ich war wirklich schwer verliebt in ihn und dachte er sei meine große Liebe. Und an dem Abend wo wir so richtig fest zusammen kommen wollten, sagte er den für mich unvergesslichen Satz: „Ich liebe dich, aber du musst mir versprechen, dass du niemals dick wirst!“Ihr könnt ja mal raten wie lange ich mit diesem Mann zusammen geblieben bin.

 Richtig, gar nicht. Mit wehenden Haaren habe ich das Weite gesucht und auch niemals bereut. Zumal ich tatsächlich nicht mehr wie früher Kleidergröße 38 trage und ich Gott sei Dank meinen Mann gefunden habe, der mich so liebt wie ich bin, mit all den Rundungen, die zu mir gehören und mit denen ich mich so richtig wohlfühle.Da kommen wir wieder zu dem ersten und echten Grundbedürfnis, welches unsere Seele in einer Partnerschaft geschenkt bekommen möchte: bedingungslose Liebe. Unperfekt, unvollkommen, mit allen Fehlern und Schwächen, die wir als menschliche Wesen nun mal alle haben, aber selbstverständlich auch mit allen unseren Stärken, Gaben und Talenten.Du möchtest keine Bedingungen gestellt bekommen unter welchen Umständen nur die Liebe zu dir fließt. Oder unter welchen Umständen dein Partner nur glücklich mit dir sein kann.Ich verrate dir jetzt ein offenes Geheimnis:

Dein Partner möchte genauso bedingungslos geliebt werden, genauso wie du.Anspruchshaltungen an den Partner sind echte Liebestöter.Du bist krank? Gib nicht deinem Partner die Schuld dafür.Du bist depressiv? Lebensmüde? Traurig? Übergewichtig? Du fühlst dich hässlich, untalentiert, schwach, kraftlos usw? Dein Partner ist nicht schuld an der Misere. Wenn er dich nicht gut behandelt, dann muss ich dich fragen: Warum lässt du dich schlecht behandeln? So schlecht, dass es dir die Lebensfreude oder auch die Gesundheit raubt. Warum lässt du das mit dir machen? Wo ist deine Selbstliebe? Deine Selbstachtung?Ich rate dir, trete aus der Opferrolle und dem abhängig Sein heraus. Übernimm die Kontrolle für dein Leben und dein Wohlbefinden. Es geht dir schlecht? Dann warte nicht darauf, dass dein Partner es ändert. Finde eigene Lösungen, kümmere dich gut um dich selbst, sorge gut für dich selbst.Nimm deinen Partner mit all seinen Stärken und Schwächen. Höre auf ihn verändern zu wollen und ihn für dein Glück verantwortlich zu machen. Lass die bedingungslose Liebe fließen.Wenn du das nicht kannst, dann frage dich, warum du mit diesem Partner zusammen bist. Wir alle wollen in erster Linie geliebt werden. Ich, du, dein Partner, jeder. Finde diese Liebe wieder für deinen Partner, denn jeder hat es verdient. Wenn du diese Liebe für deinen Partner nicht mehr finden kannst, dann lass die Partnerschaft los, denn du und auch dein Partner, ihr habt es verdient, Liebe zu leben in diesem Leben.So kommen wir gleich zum nächsten Punkt, der mit diesem Abschnitt eng zusammenhängt.

  1. Der eigene Heiligenschein
Ich bin immer wieder überrascht, wie ausladend Menschen über ihre Partner herziehen können. Wenn die Geigen im 7. Himmel verstummt sind, hören die Lobgesänge auf den Partner schnell auf und die Klagelieder beginnen.Ausführlich wird dann berichtet, was der Partner alles nicht macht, nicht tut, nicht sagt, im Klartext: was der Partner alles falsch macht.Wenn man dann sagt: „Ja, aber du bist auch nicht gerade nett!“, kommt sofort als Widerspruch: „Ich bin nur so, weil mein Partner so ist!“Also, ganz klar: ohne Partner wäre unser Verhalten schon so gut wie erleuchtet und nur unser Partner bringt unsere schlechten Verhaltensmuster zum Vorschein.Gott sei Dank. So sehen wir, wo wir noch unsere unerleuchteten Schattenthemen haben, wo noch Arbeit vor uns liegt. Und wieder geht es darum, den Finger auf die eigene Nase zu legen, weg vom Partner. Niemand von uns ist perfekt, solange er sich im Seelenentfaltungsprozess befindet.

Dein Partner nicht, tja, und du auch nicht. Also, höre auf, dich über ihn zu beschweren.Wie fändest du es, wenn dein Partner vor seinen Freunden schlecht über dich spräche? Stell es dir vor. Er erzählt ihnen, wie unbefriedigend euer Sexleben ist, was für eine blöde Zicke du bist, usw. Das ist doch schrecklich und untergräbt das gegenseitige Vertrauensverhältnis. Denk mal darüber nach. Denke darüber nach, wie du über deinen Partner redest und ob es umgekehrt für dich in Ordnung wäre, wenn dein Partner so über dich vor anderen sprechen würde.Ich habe tatsächlich einen Partner verlassen, weil er vor seinen Freunden ständig über unser Sexleben sprechen musste. Ätzend so was. Wenn man dem anderen nicht traut und vertraut, kann auch die Liebe nicht frei fließen.Probleme in der Partnerschaft bitte immer direkt mit dem Partner besprechen und nicht erst hinaus in die Welt tragen.Steige von deinem eigenen Thron herunter, behandle deinen Partner so, wie auch du behandelt werden möchtest.Seid achtsam miteinander. Das, was du heraus gibst, ist auch das, was zu dir zurück fließen wird.

  1. Der Traum vom Seelenpartner
 Der Wunsch dein einen wahren Seelenpartner fürs Leben zu finden, lässt viele an einer guten Liebesbeziehung im realen Leben vorbeischlittern.Der Blick ist auf ein entferntes Ideal gerichtet. Der Seelenpartner und die Seelenpartnerschaft werden auf einen fast nicht zu erreichenden Thron gehoben. Und letztendlich wird es für die vermeintlichen Partner schwer diesem Ideal zu entsprechen. Ja, denn auch dein Seelenpartner befindet sich auf dem Seelenentwicklungsweg und ist in der Regel genauso wenig perfekt wie du.

Nun kommen wir wieder einmal zu einem ernüchternden Teil: da wir alle Seelen sind, ist letztendlich jede Partnerschaft, die du eingehst, eine Seelenpartnerschaft. Ja, ich weiß ernüchternd, nicht wahr?Ich weiß, dass viele die Vorstellung haben, dass es da draußen, irgendwo, die eine wahre Seele gibt, die einzig wahre Liebe, die nur die wirkliche Erfüllung im Leben bringen kann. Merkst du, wie du damit unweigerlich Druck auf deine Beziehung aufbaust?Es gibt mehr als 7 Milliarden inkarnierte Seelen auf der Erde und du glaubst, dass es nur eine wahre Seelenliebe gibt?Na gut, hier kommt die gute Botschaft: es gibt mehr als nur eine Seelenliebe für dich, mehr als nur einen Seelenpartner.

Je nach dem welchen Seelenentfaltungsprozess du gerade durchmachst, gehen die richtigen Seelenpartner mit dir in Resonanz, um gemeinsam ein Stückchen des Erdenlebensweges mit dir zu gehen. Vielleicht gehen sie auch den ganzen Weg gemeinsam mit dir. Das hängt davon ab, wie eure Entwicklungen aussehen.Und noch mal zur Erinnerung: Dein Seelenpartner ist nicht perfekt. Er befindet sich genauso wie du auf dem Seelenentwicklungs- und Seelenentfaltungsweg, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Und darum ist eine Seelenpartnerschaft auch nicht perfekt. Die Geigen spielen nicht 24 Stunden lang „Halleluja“ auf Wolke 7. Nein, Seelenpartnerschaft bedeutet Seelenarbeit. Gemeinsam wachsen, gemeinsam jeder für sich den Weg seiner Berufung finden, gemeinsam sich entfalten, sich gemeinsam entwickeln und doch jeder in seinem eigenen Tempo. Da kracht und wackelt es unter Umständen durchaus das eine oder andere Mal gewaltig.Aber es gibt ein sicheres Zeichen, woran du erkennen kannst, dass du dich in einer Seelenpartnerschaft befindest: das ist das Gefühl von Liebe, welches ganz ruhig und kontinuierlich im Hintergrund immer am Fließen ist, egal welche Egokämpfe ihr auch gerade ausfechtet und überwinden wollt. Diese Liebe gibt dir ein Gefühl von zu Hause sein, angekommen sein, sicher sein.Darum sehne dich nicht nach einem perfekten, idealen Partner, bei dem immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.
Vergiss nicht, dass wir uns alle im dauernden Entwicklungsprozess befinden, du und auch dein Partner.Übernimm die Verantwortung für dein Leben, deine Entwicklung und arbeite daran deine bedingungslose Liebe für deinen Partner fließen zu lassen.So erschaffst du dir eine erfüllte Liebesbeziehung frei von Abhängigkeiten, Schuldgefühlen und nicht erfüllbaren Ansprüchen.Und wie immer gilt: nimm aus dem Gelesenen das mit, was sich in deinem Herzen wahr anfühlt, lasse das andere liegen. So viele Menschen, so viele Wahrheiten. Finde deine eigene Wahrheit und lebe ein erfülltes Leben.
Alles Liebe, deine Jennifer . Und vielleicht hast du ja Lust den online Kurs "Erfüllung" zu machen, in dem wir Schritt für Schritt lernen, wie wir unsere Herzenswünsche, so auch eine "Glückliche Beziehung" wahr werden lassen können. Mehr Infos hier drunter:
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About the author

Jennifer

Jennifer Weidmann - Gründerin von urvertrauen Ich nehme dich mit auf eine fantastische Reise zu deiner Seele, in die Welt der Engel oder Magie. Ich folge meiner Berufung, teile meine Wahrheit mit dir. Lass uns gegenseitig berühren, inspirieren, schöpfen und die Welt und unsere kostbare Lebenszeit so einzigartig und wundervoll wie möglich machen. Schön, dass du da bist.

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