Alte Seelen und die Rauhnächte

By Jennifer / Februar 15, 2018

Alte Seelen und ihre magischen Kräfte

Teil 1  Die Rauhnächte

Als erstes vorneweg: Magie und die Macht zu schöpfen steckt in allen Seelen, ob nun gerade das erste Mal hier auf Erden inkarniert, schon ganz oft oder ob du eine alte Seele bist, die zumindest eine der alten spirituellen Hochkulturen (Lemurien, Atlantis, Avalon, Hyperborea usw.) inkarniert erleben durfte.

Magie steckt in uns allen. Doch nicht jede Seele, die derzeit auf Erden wandelt hat das Bedürfnis sich an diese Kraft anzuschließen. Wenn du jetzt hier bist und dies liest, ist die Chance hoch, dass du eine alte Seele bist, die fühlt wie ihr magisches Potenzial anfängt sich wieder zu regen, wie von innen etwas gegen die Wand klopft und dich bittet endlich wieder hinzuschauen. Es dich bittet wieder anzufangen deine uralten magischen Kräfte zu ergreifen und zu deinem Wohle und aller Lebewesen auf Erden schöpferisch aktiv zu werden. Kannst du das Klopfen fühlen? Fühlst du den Sog?

Es gibt sehr viele weiße Frauen und Männer (früher auch Hexen und Magier genannt), die derzeit hier auf Erden inkarniert sind. Sie tragen uraltes, magisches Wissen in sich, welches einst mit brachialer, konstanter Gewalt durch diverse Institutionen ausgetrieben werden sollte.

Doch Magie, die Schöpferkraft in uns, kann man nicht austreiben. Sie ist ein Teil unserer Seele und immer bei dir. Aber diese Kraft kann sich zurückziehen in den hintersten Winkel deines Seins. Dort wartet sie auf ihre Zeit bis sie wieder aktiv ergriffen wird, von dir.

Alle sprechen vom Neuen Zeitalter, dem Neuen Bewusstsein, dem Quantensprung, den die Menschheit vollzieht. Doch was genau bedeutet das konkret für dich? Für deine Realität? Dein Sein hier auf Erden?

Es bedeutet u.a. das altes, universelles Wissen von ewigem Bestand wieder anfängt sich zu regen. Es möchte wieder erweckt und in die Neue Zeit integriert, gelebt werden. Gerade jetzt stehen wir vor einer wahrhaft magischen Zeit: den Rauhnächten. Bedeutungsvoll für alle Seelen unter euch, die sich tief  verbunden fühlen mit Avalon, Atlantis, Hyperborea – keltischem und/oder germanischem Schamanismus.

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Der Anfang

Vor nun mehr bald zwei Jahrzehnten habe ich wieder angefangen die Rauhnäche zu feiern. Zunächst doch eher stümperhaft. Vielleicht hatte ich mal in einer der Nächte einen Traum, der mir bedeutungsvoll erschien. Doch so schnell wie er kam, war er auch schon wieder vergessen. Irgendwie hielt ich nur lose Fäden in den Händen, die schneller auseinander fielen, als man gucken konnte.

Ich fühlte zwar, dass die Rauhnächte bedeutungsvoll sind, aber die Tore blieben lange verschlossen. Ich probierte viele Varianten anderer weißer Menschen aus, doch irgendwie lief ich nicht rund damit. Also beschränkte ich mich einige Jahre darauf nur Yule zu feiern. Und Yule brachte mir letztendlich den Schlüssel zu einer runden, sinnigen, magischen Rauhnacht Zeit.

Ich teile euch hier ein bisschen mit, wie meine magische Rauhnachtzeit aussieht. Sie muss noch lange nicht übereinstimmen mit dem, was du darüber denkst oder wie du gerne die Rauhnächte feierst. Ich möchte die hier einen kleinen Einblick gewähren und dich vielleicht inspirieren, dich mit deinen ureigenen magischen Kräften zu verbinden und die Kraft der Rauhnächte selbst auch aktiv zu ergreifen, um der bewusste Schöpfer deines Lebens zu sein.

Du kannst meine Ausführungen ein wenig damit vergleichen, als würden wir nun alle anfangen zu erzählen, wie wir Weihnachten feiern. Einiges wird sicherlich ziemlich ähnlich sein, doch vieles bestimmt auch nicht. Wann werden die Geschenke ausgepackt? Mit wem feierst du? Was gibt es zu essen? Gehst du in die Kirche? Welche Familienrituale habt ihr? Kein Weihnachtsfest wird dem anderen gleichen, würden wir unsere Weihnachtsfeste miteinander vergleichen. Und doch würden wir wohl kaum darüber streiten, wer von uns den nun das bessere Weihnachtsfest feiert. Das wäre unsinnig. Weihnachten hat mit Tradition zu tun, mit Ritualen die familienbezogen sind und von Generation zu Generation weitergepflegt wird. Sobald man heiratet, verbinden sich zwei Weihnachtsfeste miteinander und etwas Neues entsteht. Und so geht es weiter und weiter. Das ist sehr individuell.

Genauso verhält es sich mit den Rauhnächten. Es gibt nicht DAS EINE Ritual. Auch die Rauhnachtfeiern wurden von Hexen und Magiern an ihre Schüler weitergegeben, ergänzt, erweitert, verändert. So wie jede Seele individuell ist, so sind es auch unsere Feiern. Jeder bringt seine eigene Schöpfung hinein. So soll es auch sein. Das ist Magie.

Aber um überhaupt etwas Eigenes entwickeln zu können, kann es hilfreich sein, zu schauen, wie andere die Rauhnächte feiern, um seine eigene Verbindung zu uraltem Wissen wieder anzuregen, sich zu erinnern, welche Energie in einem selbst schlummert und wieder gelebt werden möchte.

So kann man ausloten, was man vielleicht von anderen übernehmen möchte und was man nach der eigenen Intuition ändern möchte.

Ich lade dich nun ein, einmal kurz mit mir durch meine Rauhnächte zu kommen, als Inspiration und Anregung (um den Rahmen eines Blogartikels nicht zu sprengen, kann ich sie nur kurz anreißen, aber vielleicht bekommst du dadurch schon Impulse oder zumindest die Intention dich wieder mehr mit den Rauhnächten auseinander zusetzen)

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Yule (21. Dezember)

Bevor die Rauhnächte kommen, steht am Anfang das große Jahreswendefest Yule, am 21. Dezember. Der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Sehr bedeutungsvoll, sehr machtvoll. Bei uns wird Yule mittlerweile genauso groß gefeiert wie Weihnachten. Meine Tochter hat es einmal sehr schön formuliert: „Mama, ich liebe Weihnachten. Aber Yule ist toller, es ist fürs Herz!“ Intuitiv erfasste sie schon, dass hinter Yule eine sehr große Kraft und Bedeutung steckt, wenn du eine alte Seele bist.

Yule ist der Tag bzw. der Abend um Rückschau zu halten. Die Zeit in der wir beginnen hinab zusteigen in die Vergangenheit, in das vergangene Jahr. Wie war es? Was war gut, was war nicht so gut? Was hat es uns gebracht? Wo haben die Ereignisse des Jahres uns hingeführt? Wie haben wir uns entwickelt? Welche Erkenntnisse haben wir im Laufe des Jahres gewonnen? Was möchte verabschiedet werden? Was möchten wir weiterpflegen?

Aber vor allem – jetzt beginnt die magische Zeit- WELCHEN SAMEN WOLLEN WIR IM KOMMENDEN JAHR SÄEN?

An Yule und in der Yulenacht ergreifen wir genau diesen einen Punkt, nachdem wir das alte Jahr mit unserer Schöpfung verabschiedet und losgelassen haben. Die Frage, die wir mit in die Nacht nehmen ist: In welchem Bereich unseres Lebens wollen wir im kommenden Jahr schöpferisch aktiv werden? Welchen Bereich möchten wir erfüllter, reicher und voller leben?

Ist es die Partnerschaft? Ist es vielleicht dein Wunsch nach finanzieller Freiheit? Oder endlich die Berufung voll und ganz leben? Vielleicht möchtest du deine Gesundheit auf Vordermann bringen? Was möchtest du im Neuen Jahr für dich ins Leben holen und erfüllt, friedvoll und segensreich zum Ausdruck bringen? Du bist der Schöpfer, es liegt in deiner Hand. Nutze die Yulezeit, um es für dich herauszufinden.

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Die Rauhnächte

Die Rauhnächte sind die Übergangszeit vom alten Jahr zum neuen Jahr. 12 Nächte in denen wir hinabsteigen, um den Schatz unserer geplanten Schöpfung herauszuarbeiten und zu heben. Jede der 12 Rauhnächte steht dabei unter einem besonderen Gesichtspunkt, der uns hilft aktiv an unserer Schöpfung für das kommende Jahr zu arbeiten. Altes geht, Neues möchte herein geholt werden. Wie können wir uns gut um unsere Saat kümmern, sie pflegen, zur Blüte und zur Ernte bringen? Was machen wir mit der Ernte? Was schöpfen wir dann weiter?

In den Nächten verbinden wir uns bewusst mit unserem Höheren Selbst, unserer Verbindung zur anderen Seite, um von dort wichtige Impulse und Eingebungen für unseren Schöpfungsprozess zu erhalten. Jede Nacht gehen wir ein Stückchen weiter und sammeln Puzzleteile ein, um das Bild für das Neue Jahr am Ende der Rauhnächte zusammensetzen zu können, für unser großartiges Schöpfungsbild.

Mit jeder Nacht gehen wir wieder dem Licht entgegen. Der Wendepunkt von der Dunkelheit zum Licht wird gemeistert. Die Schleier zur anderen Seite sind durchlässig in dieser besonderen Zeit des Jahres. So können wichtige Informationen leichter in unser Bewusstsein gelangen.

Die Rauhnächte bewusst zu durchschreiten ist ein lohnenswerter Weg. Magisch tätig sein bedeutet in erster Linie bewusst an der Schöpfung teilzunehmen, sie zu ergreifen und nach dem eigenen Willen zu gestalten, um das eigene Leben großartig zu machen, mit dem letztendlichen Zweck erfüllt und friedvoll leben zu können, segensreich für einen selbst und alle Seelen hier auf Erden.

Fang an die Rauhnächte und ihr magisches Potenzial zu ergreifen. Werde der bewusste Schöpfer deines Lebens, du weiße Hexe, du weißer Magier.

Möge deine Schöpfung segensreich sein, zum Wohle aller.

Alles Liebe und bis bald, deine Jennifer 

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