Die 7 kosmischen Gesetze in deiner Partnerschaft

Die sieben kosmischen Gesetze in deiner Partnerschaft….

….werde der Schöpfer deiner wunderbarsten Beziehung.

Auch wenn das Leben manchmal chaotisch erscheint und man sich gerade in Beziehungen wundert wie es von jetzt auf gleich zum Streit kommen konnte oder auch zur Versöhnung, unterliegt unser Tun unter anderem den Kräften der kosmischen Gesetze.

Dies ist bei weitem keine Einengung oder Reglementierung, sondern bei näherem Betrachten ein wahrer Erkenntnisbrunnen, um das Spiel des Lebens zu durchschauen. Wenn du die Spielregeln verstanden und verinnerlicht hast, dann bist du auch in der Lage, dein eigenes Lebensspiel erfolgreich zu spielen und dich selbst zum Sieg zu führen. Dies gilt für alle Bereiche des Lebens, so auch für deine Partnerschaft. Wenn du die Spielregeln kennst, dann kannst du dein Spiel lenken und es großartig machen.

Darum freue ich mich, wenn du dir jetzt die Zeit nimmst hier einzutauchen in die sieben kosmischen Gesetze, die unsere Realität zusammenhalten und was sie in der Beziehungsarbeit bedeuten können. Wie immer gilt, nimm von dem Gelesenen, das mit, was sich in deinem Herzen wahr anfühlt und lasse das andere ruhen. Finde deine eigene Seelenwahrheit und mache dein Leben wunderbar.

Das Gesetz des Geistes

  1. Das Gesetz des Geistes

Das Gesetz des Geistes ist für mich das grundlegendste Gesetz. Denn es besagt, dass du der Schöpfer deines Lebens bist, und somit natürlich auch der Gestalter deiner Beziehungen.

Alles fängt in deinem Geist an. Zum einen bringt es dir das Geschenk, das du eben nicht Opfer irgendwelcher Umstände ist. Du bist nicht abhängig von Glück oder Pech in deinem Leben. Zum anderen übergibt dieses Gesetz dir aber auch die Bürde der Verantwortung. Du bist verantwortlich für das, was in deinem Leben und in deiner Partnerschaft geschieht. Es liegt alles in deiner Gestaltungskraft.

Wenn du kein Spielball mehr sein möchtest, dann rate ich dir deine Macht des Schaffens aktiv anzunehmen. Nehm dir die Zeit, halte Innenschau und wie ein Künstler entwerfe ein Bild von dem, wie du gerne in deiner Beziehung haben möchtest. Was möchtest du in deiner Beziehung erfahren und erleben? Geben und bekommen? Und nicht vergessen, dass Gestalten ist ein Schöpfungsprozess, ein Schaffensprozess. Wie auch bei einem Künstler sein Werk nicht von jetzt auf gleich fertig ist, entwickelt sich dein Bild von deiner Traumpartnerschaft nach und nach. Manchmal gilt es auch auszuprobieren, Erfahrungen zu machen, nach zu justieren, überdenken, noch einmal tief in sich hinein fühlen, weiter erschaffen. Für ein fantastisches Bild ist Ungeduld  hier fehl am Platz.

Das Gesetz des Geistes läuft so lange wir leben. In jeder Minute erschaffst du mit dem, was in deinen Gedanken und in deinen Gefühlen ist deine sichtbare Realität.

Wenn deine Realität nicht dem entspricht, wie du es gerne hättest, so bedeutet es, wenn du wirklich eine Veränderung in deinem Leben haben möchtest, tiefer in die Seelenarbeit einzusteigen.

Welche alten Glaubenssätze schwirren noch in dir herum, welche verletzten Gefühle und Gedanken, die deine Realität so gestaltet haben, dass sie eben nicht wunderbar und großartig ist, hängen noch bei dir fest?

Du möchtest eine wunderbare, erfüllte Partnerschaft? Dann fange an sie auf deiner geistigen Leinwand zu malen. Dabei nicht vergessen, das Gesetz des Geistes ist ein stetig andauernder Prozess. Jeder deiner Lebensmomente birgt daher das Potenzial größtmöglicher Schöpferkraft in sich. Jede Sekunde hast du die Gelegenheit dich zu entscheiden, es besser, schöner, erfüllter für dich zu machen. Nutze sie zu deinem Besten. Es ist die Basis auf den sich alles andere aufbaut.

Dsa Gesetz vonUrsache und Wirkung

  1. Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Das, was du in dir trägst, deine Gedanken, deine Gefühle, sind die Grundlage dessen nach der du in der Außenwelt handelst. Du kannst nur das ehrlich und wahrhaftig nach außen bringen, was in dir lebt. Ist irgendwie logisch. Wenn du Brot backen möchtest und dein Mehl alle ist, wirst du in diesem Moment kein Brot backen können. Was nicht da ist, ist eben nicht da. Wenn du Brot haben möchtest, wirst du dich darum kümmern müssen, Mehl zu besorgen. Wenn du von der Außenwelt etwas nicht bekommst, was du gerne hättest, dann schau in dich hinein. Hast du es denn schon? Oder gilt es hier diese Qualität erst noch wieder bei dir freizuschaufeln, zu heilen, um es dann Leben zu können?

Nehmen wir mal an, aus welchem Grund auch immer, fließt die Liebe nicht in dir. Sie kann sich gerade nicht zeigen. Dann können auch deine Handlungen nach außen nicht von Liebe getragen sein. Dein Ego kann vielleicht so tun als ob, doch auf Seelenebene gibt es nichts zu verbergen. Auf dieser Ebene wird man immer durchschaut. Das Gesetz von Ursache und Wirkung besagt, dass das was du nach außen gibst, dass sein wird, was zu dir zurückfließen wird.

Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht genug Liebe von deinem Partner erfährst, wäre meine erste Frage an dich: wie viel Selbstliebe trägst du ihn dir? Wie viel wahrhaftige Liebe gibst du in die Beziehung? Liebst du deinen Partner wahrhaftig?

Viele von euch haben schon mit mir zusammengearbeitet und sie können ein Lied davon singen, dass es in meiner Arbeit nie darum geht den Finger auf den Partner zu zeigen und zu rufen: „Ändere dich!“ Nein! Du bist nicht glücklich so wie dein Leben, deine Beziehung läuft? Dann stelle dich bitte vor einen Spiegel rufe dir selbst zu: „Ändere dich!“

Denn nur hier liegt die Großartigkeit deiner selbst und deines Lebens verborgen. Und nur hier liegt der Schlüssel für wahrhafte Veränderung.

Noch einmal zusammengefasst: das, was du nach außen gibst, ist das, was zu dir zurückkommen wird, über kurz oder lang. Es passt dir nicht, was gerade zu dir kommt? Dann gehe zurück zum Gesetz des Geistes und kreiere neue Szenarien für dein Leben und schau wie viel von dem, was du gerne in deiner Partnerschaft erhalten möchtest, du bereits in dir trägst. Arbeite daran deine eigene Quelle so voll schön wie möglich zu machen, gib es dann verschwenderisch nach außen zu deinem Partner und du wirst verschwenderisch zurück gespeist.

Das Gesetz der Analogie

  1. Das Gesetz der Analogie

Schon sind wir wieder bei uns und dem, was in uns bereits frei fließt und zirkuliert. Denn das Gesetz der Analogie besagt unter anderem: wie im Inneren so im Außen.

Ihr habt sicherlich bereits erkannt, dass die kosmischen Gesetze alle ineinandergreifen und zusammen gehören. Aber zum besseren Verständnis ist es manchmal ratsam, verknotete Seile aufzudröseln.

Dieses Gesetz besagt, dass deine äußere Welt eigentlich nur ein Spiegelbild dessen ist, was du in dir trägst. Wie im Inneren so im Außen. Darum rate ich immer, sehr reflektiert die Geschehnisse im Außen zu beobachten und dich möglichst oft zu fragen: Was hat das, was jetzt hier passiert mir zu tun? Was will mir diese Situation oder Erfahrung sagen? Was kann ich hier lernen?

Noch einmal-man kann es eigentlich nicht oft genug sagen-du bist der Spielemacher deines Lebens! Das, was du jetzt erlebst, erfährst und siehst ist alles deine Schöpfung. Das Ergebnis dessen, was du mit deinen Gedanken und Gefühlen kreiert hast, angezogen hast in dein Leben, was du im Inneren trägst, gehegt und gepflegt hast, hat sich nun im Außen manifestiert.

Und wieder: Dir gefällt das nicht? Gleichgültig ob es kleine Punkte sind oder große Angelegenheiten, versuche nicht als erstes sie im Außen zu kitten, sondern fang wieder in deinem Inneren an.

Ich möchte euch eine kleine Geschichte von mir erzählen, zum besseren Verständnis-die viele Frauen sicherlich ähnlich kennen. Auch wenn ich es vielleicht so nicht in die Welt rufen würde, hatte ich von mir den Anspruch als Super-Mutter. Ich machte und tat, sodass es allen gut geht und habe durch jahrelange Praxis mich selbst dabei vergessen. Ich hatte aufgehört mich selbst wichtig zu nehmen.

Und an Weihnachten vor ein paar Jahren hat es mich dann mit voller Wucht getroffen. Keiner, wirklich keiner aus meiner Familie hat dein Geschenk für mich. Der schmerzliche Erwachenssatz kam dann von meinem Mann: „Ich habe dich völlig vergessen!“ O. k., jetzt verrate ich euch noch ein Geheimnis, ich bin bei weitem noch nicht so erleuchtet, dass mein Ego bei dieser Aussage nicht auf die Barrikaden gegangen wäre und wir an diesem Heilig Abend einen unserer schlimmsten Ehestreits hat. Es ging nicht um die Geschenke, sondern tatsächlich darum vergessen worden zu sein. So ungesehen und ungeliebt habe ich mich selten gefühlt.

Danach kam der Zusammenbruch. Ja, ich musste erkennen, dass wenn ich mich selbst nicht Wert schätze, mich selbst nicht wichtig nehme und ja letztendlich, mich selbst nicht liebe, dass es dann auch keiner im Außen wirklich tut. Das war kein Prozess, der in einem Tag erledigt war. Es war ein Entwicklungsweg, aber ich bin ihn gegangen, mit vielen Tränen, mit viel Selbsthass überwinden, bis ich endlich die Selbstliebe erreicht hatte. Jetzt weiß ich gut, wie ich mich um mich selbst kümmern kann und das spiegelt sich nun auch im Außen. Ich werde wahrgenommen von meiner Familie, ich erfahre Wertschätzung, und das allerwichtigste: Liebe.

Darum rate ich dir, wenn dir dein Außen nicht passt, schaue nach innen und finde heraus, was es mit dir zu tun hat. Wo liegt der Mangel bei dir begraben, was brauchst du im Inneren, um aus dem Vollen schöpfen zu können? Arbeite daran so lange bis dein Inneres dir ein wunderschönes Außen erschaffen kann, so wie du es gerne haben möchtest.

Das Gesetz derResonanz

  1. Das Gesetz der Resonanz

Das Gesetz der Resonanz besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Es drückt damit aus, dass du in deinem Leben eben nur Partner anziehst, die auf irgendeiner Ebene gleich mit dir schwingen. Oder, wenn du bereits einer Partnerschaft lebst: die Erfahrungen, die du mit deinem Partner machst, sich nur auf dem Resonanzboden vollziehen können, den du gerade bietest. Zu mehr Verständnis: mein Mann hätte mich an jenem legendären Weihnachtsfest nicht mit Geschenken überhäufen können, weil ich hierfür überhaupt keinen Resonanzboden bereitgestellt habe, der sich auf eine üppige Bescherung eingestellt hätte. Mein Resonanzboden war „kümmert euch nicht um mich, ich bin nicht wichtig und liebenswert“ und das habe ich dann auch bekommen.

Es gibt viele Ebenen in einer Beziehung, wo du mit deinem Partner in Resonanz schwingen kannst. Sprich, wo ihr beide gleich tickt: ein gemeinsames Hobby, der Wunsch nach Familie, Sex, der gleiche Humor und vieles mehr.

Irgendetwas schwingt gleich und das ist anziehend. So beginnt Partnerschaft.  Übrigens, wenn es dir schwer fällt einen neuen Partner zu finden, so wäre hier ein guter Ansatzpunkt für deine Suche: gehe raus und mache Sachen mit denen du in Resonanz gehen kannst, die dich und deine Seele zum Schwingen bringen. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch jemanden zu finden, der zumindest in diesem Bereich ähnlich schwingt wie du.

Je mehr du an dir und deiner Seelenentfaltung arbeitest, desto stärker wird sich auch der Resonanzboden ändern den du bereitstellst. Und so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du anfängst Partner in dein Leben zu ziehen, die mit diesem neuen Resonanzfeld harmonisch schwingen.

Das GesetzdesAusgleichs

  1. Das Gesetz des Ausgleichs

Unsere Seelen streben immer nach Harmonie und Frieden. Es sind unsere Egos, die gerne die Beziehungsschlacht anzetteln. Um diese Harmonie herbeizuführen, wendet die Seele unter anderem das Gesetz des Ausgleichs an, eine Angleichung der Seelenschwingung und des energetischen Energielevels.

Du kennst das Prinzip vielleicht noch aus der Physik. Du hast zwei Röhren mit Wasser, die eine Röhre ist voll mit Wasser, die andere fast leer. Wenn du diese beiden Röhren nun miteinander verbindest, wird die volle Röhre so viel Wasser in die fast leere Röhre geben, bis beide auf dem gleichen Level sind. Dasselbe geschieht auch in deiner Partnerschaft oder in jeder anderen menschlichen Beziehung. Es ist ein automatischer Prozess, der in der spirituellen Szene gern den negativen Namen von Energie-Vampirismus erhält. Aber Menschen mit einem niedrigen Energielevel gehen selten ganz bewusst durch die Gegend und sagen: dem entziehe ich heute seine Energie! Nein, es ist ein Prozess der automatisch abläuft, um Ausgleich herzustellen und der Vollere nährt sozusagen den Leereren bis ein gemeinsames Energieniveau geschaffen wurde.

So kann es sein, dass energielose Menschen es ganz toll finden mit dir zusammen zu sein, während du dich eventuell hinterher völlig ausgelaugt und fertig nach so einem Treffen fühlst. Aber wie immer ist hier Achtsamkeit geboten. Da dies ein zumeist unbewusst ablaufender Prozess ist, kann es gut sein, dass du ohne es zu wollen anderen auch die Energie weg ziehst. Dann denkst du vielleicht wie toll das Treffen mit deiner Freundin war, während sie von dir völlig erschöpft ist. Darum bringt es nichts, auf die zu schimpfen, die dir  Energie abziehen, denn das hast du bestimmt auch schon getan, sondern zu lernen nur so viel abzugeben, dass es dir damit gut geht und zu lernen wie du dich kontinuierlich aus der universellen Quelle mit Energie wieder aufladen kannst. Dann bereitet dir das abgeben auch keine Mühe und eine harmonische Ausgleich kann entspannt zustande kommen. Dies ist eine echte Lebensaufgabe.

Gerade in Beziehung bedeutet es, verantwortungsvoll mit dem eigenen Energielevel umzugehen. Du bist nicht verantwortlich für den Energielevel deines Partners. Sicherlich trägt und unterstützt man sich gegenseitig in einer guten Beziehung, aber nicht bis hin zur Selbstaufgabe. Nicht so weit, dass du davon krank oder depressiv wirst. Nicht so weit, dass du ständig unter deinem benötigten Energieniveau arbeiten musst, um den anderen mitzutragen. Kümmere dich gut um dich selbst, achte auf dein eigenes Energielevel. Gib nur so viel, wie es dir selbst gut tut.

Harmonie bedeutet, dass beide Partner auf dem ziemlich gleichen Energielevel fahren. Veränderungen können erstmals zu Disharmonie führen und das bringt uns zum nächsten Gesetz.

Das GesetzdesWandels

  1. Das Gesetz des Wandels (oder Rhythmus)

Wenn man sich auf eines im Leben verlassen kann, dann darauf, dass wir stetigen Wandlungen bzw. Veränderungen unterworfen sind. Bei den einen Menschen zeigt sich das stärker, bei anderen weniger ausgeprägt. Aber das Leben stagniert niemals. Es ist immer in Bewegung. Deine Seele strebt danach sich in ihrem vollen Potenzial zeigen zu können und deine Schattenthemen möchten ins Licht hierfür gebracht werden. Vielleicht kennst du das Gefühl, gerade wenn du denkst: Prima, alles ist friedlich… kommt die nächste Wandlungsphase auch schon um die Ecke gerauscht und die Seelenentfaltung geht weiter.

Es gibt Zeiten, wo du in deiner Kraft schwimmst und dann gibt es Zeiten der Transformation, wo du aufgefordert wirst, durch den dunklen Tunnel zum Licht zu gehen. Sprich, deine Seele möchte, dass du noch nicht erlöste Themen,  nicht verheilte Wunden, schwelende Narben etc. anschaust, Frieden in die ungelöste Situation bringst und es dann in Liebe ins Licht gehen lässt. So bringst du deine Seele immer mehr zum Vorschein im Leben.  Es gibt Zeiten, um nach außen zu gehen und Zeiten, um Innenschau zu halten.

So wie du diese Zeiten hast, hat dein Partner auch seine Zeiten. Mal fallen diese Zeiten zusammen, mal sind sie getrennt voneinander. In den Wandlungszeiten zeigt sich am ehesten wie viel Bestand deine Beziehung hat, ob sie auf einem starken Fundament gebaut ist. Die Transformationszeiten, sind die Zeiten wo es häufig am meisten knarrt. Wo das Gesetz des Ausgleichs ordentlich was zu tun bekommt.

Ich nehme mal eine große Umwandlungsphase heraus, um es zu verdeutlichen: es ist die Zeit, wenn aus einem Liebespaar Eltern werden-übrigens eine Zeit, wo die Beziehung durchaus auf Herz und Nieren geprüft wird und so manch eine Beziehung dieser Prüfung nicht standhält. Für mich war der Prozess der Wandlung von Frau zur Mutter nicht das Highlight meines Lebens- auch wenn Mutter sein es jetzt für mich ist. Ich habe mich unglaublich schwer getan in diesem Wandlungsprozess und bei meinen ganzen Allüren hat mein Mann sich sicherlich mehr als einmal gefragt: Wen habe ich da bloß geheiratet? Aber Wandlungsprozesse und Wachstumsprozesse gehören zu unserem Leben und als Paar solche Prozesse gemeinsam zu meistern, können eine ungeahnte Tiefe in die partnerschaftlichen Verbindung bringen. Darum, es ist völlig normal, dass die Geigen nicht immer auf Wolke 7 spielen, mal regnet es, mal scheint die Sonne, dann hast du einen fantastischen Regenbogen. Deine Beziehung durchläuft Wandlungen. Immer. Wenn sie stagniert, kannst du dir ja vielleicht denken, was das bedeuten wurde. Der Abschied.

Mein Tipp: in einem laufenden Wandlungsprozess, solange die Gefühle Chaos veranstalten, treffe keine weitreichenden Entscheidungen, wie z.B. dich zu trennen. Wenn du durch den Tunnel durchgegangen bist und wieder im Licht klarer sehen kannst, bist du auch erst wieder in der Lage weitreichende Entscheidungen zu fällen, die du später nicht bereuen wirst.

Das Gesetzder Polarität

  1. Das Gesetz der Polarität

Es scheint schon etwas widersprüchlich zu wirken, wenn wir die beiden Sprichwörter „Gleiches gesellt sich gerne zu Gleichem“ und „Gegensätze ziehen sich an“ einander gegenüber stellen. Sie wirken zunächst nicht vereinbar und gehören doch zusammen. Sie gehören zum Gesetz der Polarität, das besagt, dass alles zwei Seiten hat bzw. alles besitzt einen Gegenpol. In der Regel übernimmt ein Partner in der Beziehung den weiblichen Part und der andere den männlichen, ob gleichgeschlechtliche oder nicht und es kann auch gut sein, dass die Frau mal den männlichen Part mehr lebt als der Mann und umgekehrt. Wie immer ist alles möglich. Diese Polarität ist essenziell wichtig in einer Beziehung. Es geht darum gemeinsam ein Ganzes herzustellen und um Spannung oder besser gesagt Lebensenergie zu erzeugen. Wenn beide Partner auf dem gleichen Pol stehen, kann diese Lebensenergie oder Spannung nicht erzeugt werden. Daraus folgt: die Beziehung wird energielos. Und man fängt womöglich an, das Fehlende im Außen zu suchen, um die gewünschte Vollständigkeit herbeizuholen und Lebensenergie zu erzeugen und zu spüren. Machen wir es verständlicher. Nehmen wir mal ein Bereich, wo es  in so manch einer Beziehung hakt: das Liebesleben im Bett. Hier verdeutlicht sich das Gesetz der Polarität ganz prächtig. Wenn man wahrhafte Erfüllung in diesem Bereich erlangen möchte, ist es wichtig, dass beide Pole, männlich und weiblich, zur Entfaltung kommen. Der eine Partner ist die treibende Kraft und der andere übernimmt den hingebenden Part. Das ist nicht festgelegt auf Mann und  Frau, und darf auch gerne während des Aktes wechseln. Wichtig ist, dass beide Pole vertreten sind, um zunächst eine Spannungsladung aufzubauen, um sich dann im Orgasmus zu entladen. Findet das nicht statt, sprich beide Partner agieren vom gleichen Pol aus, baut sich keine Spannung auf und das ganze Prozedere wird schnell unbefriedigend und unter Umständen fängt man an den fehlenden Pol im Außen zu suchen, sprich, man fängt an zu betrügen.

Das Gesetz der Polarität hat nichts mit „das ist positiv“ und „das ist negativ“ im bewertenden Sinne zu tun, sondern es geht um Lebensenergien, die Kraft erzeugt. Nur in der Spannung zwischen zwei Polen findet Leben statt, sprudelt es vor Energie und eine gemeinsame Schöpferkraft kann sich entfalten (siehe z.B. um wieder auf das Liebesleben zu kommen: kann ein Kind entstehen)

Darum rat ich immer, die Weiblichkeit und die Männlichkeit in einer Beziehung zu ehren. Frauen sollten nicht versuchen die Männer „weiblich“ zu mache und Männer die „Weiblichkeit“ nicht verachten. Nur wenn die beiden Energien zusammen kommen, erschafft ihr Leben, gleichgültig ob auf körperlicher, geistiger oder seelischer Ebene. Tretet gemeinsam ein in einen wunderbaren Schöpfungsprozess und macht eure Beziehung großartig.

Alles Liebe und bis bald, deine Jennifer

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