Alte Seelen und das Dilemma mit dem Geld

By Jennifer / Februar 14, 2018

Hallo und herzlich willkommen zum dritten Teil meiner ALTEN SEELEN Reihe, in dem wir uns mit dem Thema Geld auseinander setzen wollen. Da dieses Thema recht komplex ist, habe ich mich entschieden zwei Teile daraus zu machen, um dich nicht mit Text und Informationen zu erschlagen. In diesem Artikel fangen wir an uns das Seelenkonzept passend für Geld anzuschauen, sowie inkarnierte Glaubensätze, Gelübde und Schuldverschreibungen näher zu betrachten.

 

Bevor wir nun in das Thema Geld einsteigen, hier noch einmal zur Erinnerung:

  • Mit Alter Seele ist nicht eine Altersangabe gemeint. Alle Seelen entstammen dem gleichen Ursprung und sind alle gleich alt.
  • Mit Alter Seele meine ich die Seelen, die schon sehr, sehr oft inkarniert sind, und zum Teil seit Anbeginn des „Projektes Erde“ ihre Arbeit hier aufgenommen haben
  • Alte Seelen sind dadurch nicht erleuchteter, besser, toller, weiser etc. ABER: sie tragen einen anderen Erfahrungsschatz in ihrer DNA als junge Seelen, und diesen gilt es zu würdigen, weil Alte Seelen aufgrund dieses Erfahrungsschatzes häufig mit anderen Verletzungen und Themen zu kämpfen haben, als junge Seelen auf Erden. Das darf auch so sein, da gibt es meiner Meinung nach überhaupt nichts zu bewerten.
  • Vieles, was seit langer Zeit in unserem weisen Seelenfeld und in unserer DNA an Wissen und Seelenweisheit schlummert, kommt nun, nach häufig langem Schlaf, mit der neuen Zeitenenergie langsam zurück in unser Bewusstsein.

Nun steigen wir ein, in ein weiteres großes Thema für sehr viele Seelen, aber auch besonders für Alte Seelen: das Thema GELD

heute größter Traum

  1. Seelenkonzept

Viele von uns befinden sich in der sogenannten „Zeit gegen Geld Falle“. Das heißt, deine Zeit und deine Arbeitskraft verwendest du, um damit Geld zu bekommen. Geld zu bekommen ist essentiell wichtig, da du damit deine Existenz hier auf Erden sichern kannst. Du kannst deine Miete bezahlen, du kannst dein Essen bezahlen, du kannst dein Sein hier auf der Erde damit bezahlen. Einige brauchen viel Geld, um ihr Sein gemütlich einzurichten, andere Seelen geben sich mit weniger zu frieden. Aber immer geht es darum sein Tun mit Geld aufzuwiegen. (natürlich gibt es immer ein paar Aussteiger und Ausnahmen, aber das große Spiel läuft doch eher so wie oben beschrieben).

Aber je mehr du dich auf dem Weg der Erkenntnis begibst, je mehr du mit deiner Seele Verbindung aufnimmst, desto mehr wird dir die Absurdität dieses Tuns klar. Das Sein gegen Geld einzutauschen, damit man existieren kann, ist nach dem Seelenkonzept völlig absurd. Je mehr du auf der Entwicklungsspirale deiner Seele nach oben wanderst, desto schräger kommt es einem  vor, dass man seine Existenz an eine Energie „Geld“ gebunden hat.

Hier ticken ganz junge und die Alten Seelen übrigens gleich, aber aus unterschiedlichen Gründen. Ganz junge Seelen kommen direkt aus der Einheit und für sie ist es auch nicht zu erklären, warum man für das reine Sein seine Kraft hergeben muss, um Geld zu bekommen, um Sein zu können. Für die große Masse der derzeit inkarnierten Seelen ist es häufig nichts worüber man gerade nachdenken muss. Das ist das Spiel, welches man vorgefunden hat, und das spielt man eben, so gut man kann. Einige mit mäßigem Erfolg, andere mit unglaublichem Erfolg. Sie kennen nur das Spiel Sein gegen Geld.

Ja, und dann kommen die Alten Seelen, die mit dem Zeitenwandel wieder Anbindung an ihre innere Seelenweisheit erlangen und eine Ahnung sich in ihnen regt, dass das Spiel, welches die breite Masse gerade spielt, nicht das einzige Spiel sein muss, welches man auf Erden inkarniert, spielen kann. Ihre Anbindung an vorherige Inkarnationen regt sich, ihre Erinnerung an Hochkulturen klopft an. Sie wissen, dass es Zeiten gab, in der man einfach Sein konnte und doch versorgt war: Lemurien, Atlantis, Avalon, Hyperborea, um einige davon zu nennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich in den meisten von euch Alten Seelen ein Sehnen nach mindestens einer dieser Hochkulturen regt, weil wir wissen, dass dort das Leben auf Erden dem entsprach, was wir fühlen, wie es eigentlich wieder sein sollte.

Ja, und das ist möglich. Nicht heute, vielleicht auch noch nicht morgen, aber irgendwann wird sich die Welle schlagen und viele werden verstehen, dass Geld nicht die Existenzgrundlage des Seins sein sollte, um ein glückliches, erfülltes und friedvolles Leben führen zu können.

Aber bis dahin müssen auch wir alten Seelen sehen, wie wir mit dem Massenspiel, welches gerade zelebriert wird, am besten zurechtkommen können ohne uns selbst dabei zu verkaufen und eine Brücke zu unserer wahren Berufung zu schlagen. Dafür gilt es einige destruktive Gedanken- und Gefühlsmuster zu überwinden.

 Wenn es nicht so läuft

  1. Das schlechte Gewissen

Viele alte Seelen tragen unbewusst ein schlechtes Gewissen in sich, was Geld und die Bezahlung ihrer Dienstleistungen angeht. Gleichgültig ob du channelst, Karten legst, Reiki Behandlungen gibst, Heilpraktikerin bist oder eher in einem konventionelleren Beruf selbstständig oder angestellt tätig bist, mit dem Verlangen des gerechten Ausgleiches für deine Tätigkeit tun sich viele alte Seelen schwer.

Das hängt häufig tatsächlich mit der erwachenden Anbindung an deine Leben in alten Hochkulturen zusammen. Dort lebte man in Gemeinschaften zusammen und es war selbstverständlich, dass jeder in die Gemeinschaft einbrachte wozu sich die Seele berufen fühlte, dass dieses Einbringen mit Dankbarkeit und Achtung geschätzt wurde und dass ein jeder in der Gemeinschaft versorgt wurde, ohne Wenn und Aber. Man musste keinen Preis, keinen Wert für seine Dienstleistung festlegen, du gabst, was du konntest, du bekamst was du brauchtest. Fertig. Ein einfaches Leben ohne dauerndes materielles Streben nach mehr Dingen, nach mehr Fülle. Das Seelenkonzept, welches dahinter steht und durch unser Sein pulsiert, ist das des bedingungslosen Gebens und Nehmens, des bedingungslosen Liebens und Seins. Zurück zu diesem wunderbaren, freien Zustand zieht es unsere Seele und der Wunsch danach es in der körperlichen Inkarnation erleben zu dürfen, ist groß.

Doch wir leben nun mal heute in anderen Zeiten und solange wir nicht den seligen bedingungslosen Zustand erreicht haben, müssen wir einen für uns tragbaren Kompromiss in unserer Gesellschaftsform finden. Heute musst du den Preis für deine Dienstleistungen festlegen und du musst ihn so festlegen, dass es dir gut damit geht. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Du bist keinem ein helles, vorbildliches Licht, wenn du immer am Existenzminimum rumkratzt und dir Sorgen, um deine Existenz machen musst. Wenn du dir erlaubst in der Fülle zu leben, dann ist es auch die Energie, die du den Menschen mitgeben kannst, die zu dir kommen. Und es ist so essentiell wichtig, dass spirituelle Menschen anfangen endlich die Energie des Geldes zu nutzen, um die Welt heller zu machen.

Darum hier eine kleine Übung für dich: Stell dir vor, du hast so viel Geld zur Verfügung, wie du haben möchtest. Nimm nun einen Zettel und schreibe auf, was du alles Gutes für dich und die Welt damit tun könntest. Ich meine jetzt nicht nur, dass du das Geld spenden solltest. Sondern ein Beispiel: du könntest immer darauf achten, dass deine Kleidung unter menschen- und tierwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Du könntest Lebensmittel kaufen, die diesen Namen auch verdienen. Du müsstest nicht mehr alles selbst machen, sondern könntest mit deinem Geld dafür sorgen, dass andere Selbstständige auch gutes Geld verdienen können, z.B. du regelmäßig zum Friseur gehen kannst und dieser vernünftig dafür bezahlt wird, Pediküre, Maniküre, der kleine Buchladen um die Ecke, der kleine Bioladen nebenan, die Frau die gerne Socken strickt, die Künstlerin die wunderschöne Bilder malt. Alle haben etwas Besonderes für dich und mit Geld bist du nun in der Lage, dir selbst ein verwöhnendes Umfeld zu schaffen und Menschen dabei zu unterstützen ihre Berufung erfüllend leben zu können. Wäre das nicht wunderbar?

Schreibe einfach alles auf, womit du glaubst, du mit deinem Geld Licht in die Welt bringen kannst und wie du dich selbst damit verwöhnen kannst. Geld ist Energie, es liegt an dir, welche Schwingung du dieser Energie verleihen möchtest. (wir werden im kommenden Blogartikel noch tiefer in die Energie des Geldes einsteigen)

So wie wir einst in der Gemeinschaft für uns gesorgt haben, können wir auf dieser Weise mit Geld dafür sorgen, dass es uns allen gut geht, darum musst auch du vernünftig für deine gute Arbeit bezahlt werden. Also, auch wenn du spirituell arbeitest, steht es dir zu, gut dafür bezahlt zu werden. Auch wenn du im Büro oder sonst wo arbeitest, steht es dir zu, vernünftig bezahlt zu werden. Es fängt mit deiner inneren Einstellung an: Sei es dir selbst wert! Mit der Energie Geld kann man Großartiges erschaffen. Da braucht man überhaupt kein schlechtes Gewissen haben, sondern Selbstliebe und Selbstwertschätzung und das Annehmen, dass das gesellschaftliche Spiel gerade nicht dem Sein in einer uns einst vertrauten Hochkultur entspricht. Dass du aber mit Geldbesitz anfangen kannst Veränderungen zu bewirken, die wieder in diese Richtung führen können.

 Header Glaubenssätze

  1. Glaubenssätze und Gelübde

Nun kommen wir zu den nächsten beiden Hemmschuhen, die es alten Seelen schwer machen in den Fluss des Geldes eintauchen zu können.

Fangen wir mit Glaubenssätzen an. So gut wie ein jeder von uns trägt Glaubenssätze über Geld in sich. Häufig geboren und angeeignet aus dem Umfeld in dem wir groß wurden, z.B. „Geld stinkt“, „Mit Geld macht man sich die Finger schmutzig“ für allgemein angewandte Redewendungen. Aber es gibt auch familieninterne Glaubenssätze, die wirken können, wie z.B. „man ist nur was wert, wenn man erfolgreich Geld verdient“, „Das können wir uns nicht leisten“, „Wir sind arm“, „Geld verdirbt den Charakter“ usw. Diese Glaubenssätze sind in der Regel relativ leicht auf zu spüren, wenn man anfängt Seelenarbeit zu betreiben, sich in seine Kindheit zurück versetzt, wenn man die Eltern beobachtet und noch einmal Revue passieren lässt, welche Geldenergie in der Familie zum Tragen kam.

Schwieriger wird es mit Glaubenssätzen, die in unserer DNA haften, die wir aus vorherigen Leben mitgebracht haben. Sie lassen sich meistens gut erkennen, wenn man die Glaubenssätze aus dem jetzigen Leben erkannt und gelöst hat und trotzdem immer noch Schwierigkeiten mit dem Geld bestehen.

Der große Clou besteht dann als i-Tüpfelchen noch oben drauf, dass diese alten Glaubenssätze häufig gepaart sind mit abgelegten Gelübden, die über viele Leben hinaus wirksam sein können, somit auch bis in dieses Leben hinein.

Als studierte Geschichtswissenschaftlerin kann ich dir sagen, dass wir Menschen in früheren Zeiten gerne rituelle Gelübde abgelegt haben und gerne welche, die im Bezug zu Besitz und Reichtum standen und auf Verzicht, Askese, Kasteiung abzielten. Leider beinhalteten solche Gelübde selten den Satz: „…bis dass der Tod uns scheidet!“. Darum kleben diese Gelübde in unserer DNA und tun dort ihre Wirkung.

Genauso verhält es sich auch mit alten Schuldverschreibungen, deren Ausgleich wir in unserem alten Leben nicht hergestellt haben.

Um wirklich frei in den Geldfluss zu kommen in diesem Leben, kann es dringend notwendig sein, diese alten Gelübde und/oder Schuldverschreibungen ausfindig zu machen und auf Seelenebene zu bearbeiten.

Also, solltest du das Gefühl haben, geldtechnisch einfach kein Bein auf den Boden zu bekommen, eine Schritt vorwärts zu tun und zwei zurück gezogen zu werden, du an deiner spirituellen Entwicklung arbeitest, positive Affirmationen praktizierst und arbeitest, was das Zeug hält und trotzdem Nichts auf Dauer fruchten will, du dich evetuell selbst unbewusst boykottierst Erfolg zu haben, dann wäre es ratsam bei alten Gelübden/Schuldverschreibungen nachzuschauen.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen Licht in das Thema Alte Seelen und das liebe Geld bringen. Im nächsten Teil schauen wir uns die Probleme Alter Seelen mit Macht und was das mit Geld zu tun hat an, sowie die Möglichkeiten Alter Seelen, die Energie des Geld kraftvoll zu wandeln und damit Licht in die Welt zu bringen. (Wenn du es nicht verpassen möchtest, dann denke daran dich rechts an der Seite einzutagen!)

Schön, dass du hier warst. Ich freue mich wenn du wieder kommst.

Alles Liebe und bis bald, deine Jennifer

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